Zutaten

500 g Rinderfilet(s) (Filetspitzen)
2 m.-große Zwiebel(n), vorzugsweise Schalotten
400 g Champignons, frische
6 m.-große Gewürzgurke(n) (oder etwa doppelt so viele Cornichons)
300 ml Fleischbrühe
1/2 TL Zucker
  Salz und Pfeffer, frisch gemahlener weißer
250 ml saure Sahne, Schmand oder halb so viel Creme Fraiche
2 EL Butterschmalz zum Anbraten
  Mehl
  Petersilie, gehackte
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 415 kcal

Die Filetspitzen in sehr dünne Streifen von etwa 4 x 4 Millimetern Durchmesser und maximal 5 Zentimetern Länge schneiden. Mit den Gewürzgurken ähnlich verfahren, hier dürfen die Streifen allerdings etwas dicker sein. Die Zwiebeln in dünne Halbringe schneiden, die Champignons waschen und hauchdünn-blättrig verarbeiten.

Nun in einer großen (!) Pfanne mit hohem Rand portionsweise die Filetstreifen in sehr heißem Butterschmalz kurz und stark anbraten(Tipp: Sie vorher mit Mehl zu bestäuben oder darin zu wälzen sorgt beim Braten für schöne Bräunung). Auch die Zwiebeln kurz anbraten. Das Fleisch und die Zwiebeln warm stellen, danach die Champignons in etwas Fett braten und die Gurken und Zwiebeln dazugeben. Mit Mehl bestäuben, kurz durchrösten, dann mit der Fleischbrühe (und, wer mag, etwas Weißwein) ablöschen. Etwa eine Viertelstunde lang bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Dann den Schmand einrühren und mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen. Zuletzt das Fleisch hinzugeben und nur kurz (eine Minute) darin ziehen lassen; dann mit der gehackten Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Als Beilagen eignen sich hervorragend Salzkartoffeln, Kartoffelkroketten, Pommes Frites oder Langkornreis (überraschenderweise kann man Boeuf Stroganoff sogar als wohlschmeckenden Brotbelag zweckentfremden), eventuell Erbsen, grüne Bohnen oder Mischgemüse sowie ein Tomaten-, Gurken- oder Blattsalat mit leichtem Dressing.

Als Getränk empfiehlt sich ein trockener Weißwein.

Da dies eine Speise ist, die viel Spielraum für eigene Ideen zulässt, sollte man das auch ausnutzen. Beispielsweise gebe ich manchmal gerne statt weißem schwarzen Pfeffer sowie ein bisschen Cayennepfeffer und/oder scharfes Paprikapulver hinzu, normalerweise in Kombination mit zwei geschälten und geachtelten Tomaten. Etwas Tomatenmark und/oder Senf sowie Essiggurkenwasser oder Zitronensaft geben dem Boeuf Stroganoff manchmal erst den richtigen Pfiff. Auch den Schmand durch süße Sahne zu ersetzen, sorgt für eine interessante Geschmacksvariation. Der Phantasie sind einem bei diesem Gericht kaum Grenzen gesetzt - ein Grund mehr, es zu mögen.