Gemüse
Vorspeise
kalt
Italien
Europa
Vegetarisch
Vegan
marinieren
Haltbarmachen
Paleo
ketogen
Low Carb

Rezept speichern  Speichern

Würzige Auberginen in Öl

tolle Vorspeise, hält sich 3 - 4 Monate an einem kühlen Ort

Durchschnittliche Bewertung: 4.2
bei 8 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

35 Min. normal 21.03.2007 482 kcal



Zutaten

für
800 g Aubergine(n)
350 ml Wasser
1 EL Salz
400 ml Essig (Weißweinessig)
6 Zehe/n Knoblauch
1 Peperoni, rot
1 Bund Petersilie, glatt, groß
300 ml Olivenöl

Nährwerte pro Portion

kcal
482
Eiweiß
2,11 g
Fett
50,23 g
Kohlenhydr.
4,93 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 35 Minuten Ruhezeit ca. 9 Stunden Gesamtzeit ca. 9 Stunden 35 Minuten
Die Auberginen schälen, der Länge nach vierteln und in dünne Scheiben schneiden. In eine große Schüssel geben.

Wasser, Salz und Essig (neutraler, auf keinen Fall gewürzter Essig) verrühren, über die Auberginen geben und gut mischen. Auberginen mit einem Teller beschweren, damit sie wirklich in der Flüssigkeit liegen. Über Nacht mit einem Tuch bedeckt ruhen lassen.

Am nächsten Tag die Auberginen sehr gut abtropfen lassen und auf sauberen Küchentüchern ausbreiten. Im Sommer, wenn die Sonne intensiv scheint, die Auberginen 3-4 Stunden in der Mittagshitze trocknen lassen. Ansonsten auf den Küchentüchern im auf 60 Grad geheizten Ofen mit Umluft 1 Stunde antrocknen lassen.

Inzwischen den Knoblauch schälen und in feinste Streifchen schneiden. Die Petersilie waschen, trockentupfen und grob hacken.

Auberginen, Knoblauch, Peperoni und Petersilie mit 100 ml Olivenöl mischen. In saubere Gläser füllen. So viel Olivenöl dazugießen, dass die Auberginen gut bedeckt sind. Die Gläser verschließen und an einem kühlen Ort, jedoch nicht im Kühlschrank, aufbewahren.

Sie halten sich 3-4 Monate.

Anmerkung von Chefkoch.de:
Selbst hergestellte Kräuteröle und in Öl eingelegtes Gemüse bergen gesundheitliche Risiken
Mitteilung Nr. 001/2016 des BfR vom 04. Januar 2016
Die Herstellung von in Öl eingelegtem Gemüse wie Paprika, Chili, oder Auberginen im Privathaushalt liegt im Trend. Gleiches gilt für die eigenhändige Herstellung von mit Knoblauch oder frischen Kräutern aromatisierten Ölen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wurde gefragt, ob bei derartigen selbst erzeugten Lebensmitteln das Risiko einer Lebensmittelvergiftung durch Toxine von Clostridium botulinum bestehen könnte, wenn sie auf Vorrat produziert und über einige Zeit im Haushalt aufbewahrt werden. Nach einer Analyse der vorliegenden Daten aus der Literatur kommt das Institut zu dem Schluss, dass die Herstellungsverfahren im Privathaushalt nicht sicherstellen können, dass die Vermehrung von Clostridium (C.) botulinum und die Bildung von Botulinumtoxin in den Produkten generell unterbunden wird. Das BfR rät daher davon ab, selbst erzeugte Produkte wie Gemüse in Öl oder Kräuter in Öl im Privathaushalt auf Vorrat zu produzieren und zu lagern. Das gilt insbesondere für den Fall, dass die Produkte nicht vor dem Verzehr ausreichend erhitzt oder zum Kochen und Braten verwendet werden, sondern für die Zubereitung von Salaten und anderen rohen Speisen gedacht sind.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

shanti21

Meine sind richtig gummiartig soll das so sein? Oder was habe ich falsch gemacht?

01.01.2019 04:57
Antworten
liniko

Hallo, ich darf keinen Essig essen, geht das ganze auch mit Zitronensaft? Vielen Dank im voraus für eine Antwort. LG

10.12.2016 12:51
Antworten
geli050555

Hallo, liebe/r bushcook, heute ist es das 1. Mal, dass ich in einem Blog schreibe. Ihr Rezept hat mich sehr angesprochen. Ohne lange zu überlegen hatte ich gestern/heute die Auberginen in Öl gemacht. Leider überlas ich den Passus „Die Gläser verschließen und an einem kühlen Ort, jedoch nicht im Kühlschrank, aufbewahren.“ Da ich keinen Keller u. keine kühlen Räume habe, meine Frage: wie kalt muss der Raum sein? Vielen Dank für Ihre Antwort! Die Vorkostung war sehr gut! 5 Sterne von mir! MfG Geli050555

22.10.2014 09:25
Antworten
shadaa

Also ich habe eine relativ zügige Möglichkeit der Auberginenverwertung und Haltbarmachung gesucht und dieses Rezept gefunden... bei mir kamen 4 kleine Gläser (je ca 200g) raus. Ich habe nicht geschält, noch eine rote Paprika hinzugegeben und genau wie die Auberginen behandelt und finde, der Aufwand hält sich in Grenzen. Das Ergebnis ist ganz gut. Ich mag sie gerne direkt aufs Brot, oder vor allem im Sandwich machen sie sich sehr gut und in mediterranen Salaten. Hatte aber nicht mit so einem säuerlichen Geschmack gerechnet, eher mit öldurchtränktem labberigen Gemüse... war nicht der Fall, sie sind zwar weich, aber nicht wabbelig. Von dem her: Konsistenz 1A! Werde nächstes Mal ein wenig mit der Gewürzmischung herumexperimentieren und auch anderes Gemüse auf diese Weise eingelegen... sehr tolles Rezept!

11.10.2013 10:00
Antworten
Solotu

und wozu ißt man so was?

01.05.2013 18:38
Antworten
Silberfuechsin

Hallo bushcook, ich habe es nun auch getan ;-) Deine Bilder geben einen guten Hinweis, wie trocken die Auberginen nach der Zeit im Ofen sein sollen, da war ich zunächst unsicher. Jetzt ist alles in Gläsern untergebracht, aus jeder "normal" großen Aubergine habe ich ein Glas von ca. 150ml Fassungsvermögen herausbekommen. Eine Portion wurde nicht abgefüllt, sondern einen Tag später verkostet: sehr lecker, der Aufwand lohnt sich absolut! Danke für's Eintippen des Rezeptes.

08.07.2012 12:43
Antworten
Gianna23

Hallo liebe Bushcook, wieder habe ich mal eines deiner Rezepte probiert und wieder einmal ein ganz großes Lob von mir. Auch ich habe ein Rezept für eigelegte Auberginen (von meiner Oma aus Neapel) aber der Aufwand ist enorm. Hier hält sich der Aufwand in Grenzen, aber das Ergebnis ist phänomenal. Habe mich exakt an die Rezeptangaben gehalten! (Hatte allerdings auch weisse Auberginen) Von mir 5 ***** ! Bilder sind hochgeladen Liebe Grüße Gianna

05.08.2010 18:46
Antworten
Wildkraut

Hallo! Ich hatte die Auberginen bereits im Jahr 2008 auf diese Weise verarbeitet und dann in den Tiefen meines Küchenschrankes vergessen *schäm*. Inzwischen haben wir todesmutig ein Glas geöffnet und getestet ob es noch genießbar ist. Ich sitze noch hier und es geht mir pudelwohl! Ganz nebenbei haben die Auberginen super toll geschmeckt und eine Wiederholung der Prozedur ist auf alle Fälle angesagt. Und eines kann ich sagen: diesmal werden die Auberginen ganz bestimmt nicht im Schrank vergessen ;-) Danke für das tolle Rezept! LG, das Wildkraut

16.07.2010 16:03
Antworten
bushcook

Hallo, da geht es Dir wie mir.... Ich gebe die Haltbarkeit grundsätzlich sehr vorsichtig an und beschrifte meine Gläser auch so. Wir ernähren uns seit Jahren von "abgelaufenen" Gläsern. Es schmeckt immer sehr gut und wir haben auch keine unangenehmen Nebenwirkungen. lg bushcook

16.07.2010 16:37
Antworten
italialady

Hallo, genau so mache ich meine Auberginen, wenn ich in Italien in Urlaub fahre. Wir, meine Schwiegermutter, meine 2 Schwägerinnen und ich, verarbeiten ca. 20 Kilo Auberginen jedes Jahr. Einer meiner Schwägerinnen hat immer eine Menge Auberginenpflanzen im Garten,deshalb ist es für mich ein sehr preiswertes und leckeres Antipasti. LG Italialady

25.06.2009 10:57
Antworten