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Zutaten

Portionen
1 kg Hackfleisch, halb Rind, halb Schwein
450 g Spinat, TK
1 große Karotte(n)
1 m.-große Zwiebel(n)
12 cm Lauch, weiße Teile
12 cm Staudensellerie oder 1 Stück Knollensellerie
  Semmelbrösel
  Salz und Pfeffer
  Chilipulver
  Mehl zum Bestäuben der Frikadellen
Ei(er)
  Öl (Sonnenblumenöl)

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. Ruhezeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Dieses Rezept ist entstanden auf einem Treffen der Chefköche in Schwäbisch Hall. Es war Füllung für original schwäbische Maultaschen übrig, wir wollten sie nicht wegwerfen und unsere Landsleute aus Norddeutschland kamen auf die Idee, die Maultaschenfüllmasse zu Frikadellenmasse weiter zu entwickeln, was vorzüglich gelang.

Ich selbst stand am Herd und habe die Frikadellen geformt und gebraten und nehme deshalb für mich in Anspruch, der Vater dieser Spinatfrikadellen zu sein und diese hier veröffentlichen zu dürfen, möchte aber betonen, dass auch andere Teilnehmer dieses Treffens Ideen mit eingebracht haben, Suchwort im CK ist "Spätzle-Connection", Teil 4.

Karotte, Zwiebel, Lauch, Sellerie sehr klein schneiden und in Sonnenblumenöl sachte braten, bis alles weich ist, vom Herd nehmen und in einen großen Topf oder eine Schüssel geben, tiefgekühlten Spinatriegel dazugeben und mit dem Kochlöffel umrühren, den gefrorenen Spinat zerdrücken. Der Spinat taut dadurch auf und das Röstgemüse wird kalt - das soll auch so sein.

Hackfleisch dazugeben, Eier , Salz, Pfeffer, evtl. Chilipulver dazugeben, alles gut verrühren und abschmecken. Die Frikadellenmasse ist jetzt zu nass, deshalb Semmelbrösel zugeben und quellen lassen, bis eine brauchbare Frikadellen-Rohmasse entsteht. Achtung: Am Anfang nicht zu viel Semmelbrösel nehmen, sondern immer erst quellen lassen.

Wenn die Konsistenz der Masse stimmt, Frikadellen ausformen, in Mehl wenden und in ausreichend Fett braten. Da mehrere Chargen gebraten werden, ist eine beschichtete Pfanne, die ab und zu mit einem Küchentuch ausgewischt wird, zu empfehlen.

Ich mache aus diesem Teig 16 gut handtellergroße Frikadellen (Männerhände, für Frauen gilt beim Maßnehmen doppelt handtellergroß), serviere sie als Hauptgericht mit Kartoffelbrei und der Rest "verschwindet" in kürzester Zeit wie von Geisterhand aus dem Kühlschrank.

Genauso gut eignet sich die Rohmasse auch für kleine Frikadellchen, kalt serviert als Partyhäppchen zu später Stunde.