Braten
Deutschland
Europa
Fisch
Gemüse
Hauptspeise
Herbst
Hülsenfrüchte
Winter
Rezept speichern  Speichern Rezept speichern  Speichern

Das Rezept wurde erfolgreich in deinem Kochbuch gespeichert.

Das Rezept konnte nicht gespeichert werden, da deine Kochbuch-Hauptkategorie mit 300 Rezepten voll ist! Bitte verschiebe oder lösche einige Rezepte und versuche es dann erneut.


Heilbuttfilet an Tellerlinsengemüse

Varianten mit anderen Linsen- oder Fischsorten sind gut möglich

Durchschnittliche Bewertung: 3.58
bei 10 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

30 Min. normal 26.01.2007



Zutaten

für
1 Fischfilet(s) (Heilbutt) ohne Haut, entsprechend groß
250 g Linsen (Tellerlinsen oder andere Linsensorten)
½ Liter Rinderbrühe oder Hühnerbrühe
¼ Liter Weißwein, kräftig, trocken
1 Paprikaschote(n), geputzt, gewürfelt
10 Tomate(n), klein, Cocktailgröße, geachtelt
1 TL Tomatenmark
1 m.-große Zwiebel(n), kleingehackt
1 Frühlingszwiebel(n), in dünne Ringe geschnitten
3 Spritzer Fischsauce
1 Spritzer Austernsauce
Salz und Pfeffer
etwas Petersilie, gehackt, zum Garnieren
etwas Muskat von der ganzen Nuss
etwas Zucker
etwas Öl (Rapsöl)
etwas Butter
20 g Speck, durchwachsener, in winzige Würfel geschnitten
etwas Cayennepfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Den kleingewürfelten Bauchspeck in wenig Rapsöl knusprig ausbraten und herausnehmen. Die Pfanne mit Rapsöl und etwas Butter auffüllen und darin die kleingeschnittenen Zwiebeln weich braten. Die Linsen hinzugeben und mit dem Wein ablöschen. Das Tomatenmark und die Brühe dazugeben und so lange köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (evtl. mit Brühe oder Wasser nachfüllen). Bei nicht eingeweichten Tellerlinsen etwa eine Stunde. Dann das Gemüse hinzugeben und mitkochen lassen.

Mit Salz sollte bereits frühzeitig abgeschmeckt werden, damit die Linsen auch innen Geschmack entwickeln. Es ist ein Märchen, dass sie nicht weich werden, wenn sie gesalzen sind!

In der Zwischenzeit das Fischfilet in Portionsstücke teilen, pfeffern und salzen und in einem Rapsöl-Buttergemisch in einer Pfanne sanft braten.

Das Linsengemüse mit den Gewürzen abschmecken, auf Tellern anrichten und die Fischportionen darauf anrichten. Mit kleingehackter Petersilie bestreuen.

Auf Essigzugabe bei den Linsen habe ich bewusst verzichtet, aber wer es lieber säuerlich mag, kann natürlich auch mit Essig würzen.

Dazu passt Ciabatta.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Stubentiger

Hallo! Ich habe das Rezept auch probiert und fand es wirklich lecker! Für mich hat kein Essig gefehlt, die Tomaten haben genug Säure gegeben. Was mir erst beim Kochen bewusst geworden ist: was passiert mit dem krossgebratenen Speck? Der wird aus der Pfanne genommen und dann ist er plötzlich weg:-) Ich habe ihn einfach mit den Linsen gekocht, damit die Würze des Specks richtig zur geltung kommt. Genauso hätte ich ihn aber auch zum Schluss über das fertige Gericht streuen können. An die Salz-Diskussion möchte ich mich jetzt mal anschließen: ich habe zum erstenmal meine Linsen in wirklich kräftiger Brühe bzw. mit Salz gekoch. Weich geworden sind sie, aber nach der dreifachen Zeit, die ich sonst benötige. Danke für das Rezept sagt Stubentiger

24.10.2010 14:38
Antworten
Utee

Oje, du hast Recht: ich habe die Speckwürfel unterschlagen. Man kann beides damit machen, wie du richtig schreibst: mitkochen mit den Linsen, dann werden die im Geschmack noch kräftiger, oder zum Schluss draufstreuen. Schmeckt beides lecker. Danke für deinen Kommentar!

24.10.2010 14:51
Antworten
Simanu

Hatte das Gericht gestern als Vorspeise für 14 Personen. Dazu habe ich das Rezept für 6 Personen genommen. Anstelle von Tellerlinsen hatte ich rote Linsen . Diese habe ich vorher ca. 20 Minuten in Wasser garen lassen. Als Fisch gab es Lachsfilets in größere Würfel geschnitten. Von den Paprikaschoten und Frühlingszwiebeln habe ich etwas mehr genommen. Bis auf die Austernsoße habe ich die Gewürze aus dem Rezept verwendet. Die Lachswürfel hatte ich vor dem Anbraten mit einem etwas gröberen Fischgewürz (aus dem Asialaden) gewürzt, was dem ansonsten faden Geschmack von Lachs einen gewissen Pep gibt. Serviert habe ich die Vorspeise auf Suppentellern, dekoriert mit geviertelten Cocktailtomaten und gehackter Petersilie und einige Ringe Frühlingszwiebeln. Ach ja, einen kleinen Schuss Balsamicoessig habe ich auch dazugegeben. Ich habe vorher und nachher abgeschmeckt und muss sagen, dass der Balsamico das i-Tüpfelchen war. Vielen Dank für das tolle Rezept. Alle waren begeistert.

02.11.2008 17:04
Antworten
Utee

Eigentlich hast du auf der Basis meines Rezeptes dein eigenes, völlig neues kreiert. Genau so verstehe ich diese Chefkoch-Datenbank und genau so mache ich das auch: ein Rezept raussuchen und es für meine Bedürfnisse ummodeln! LG von UTee

02.11.2008 17:11
Antworten
irmeli7

Danke Utee, Die gelben und die roten Linsen sind ja auch kleiner, besonders die roten. Und dann unterscheidet man noch grüne und braune Linsen, welche nur in der Farbe etwas voneinander abweichen. Dann sind wohl diese beiden Sorten die Tellerlinsen? Das Gericht schmeckt jedenfalls ausgezeichnet ... mit braunen oder grünen Linsen. Besten Dank Irmeli

15.10.2008 00:02
Antworten
Utee

Ihr seht, man kann gar trefflich drüber streiten ... ;o). Ich (und auch meine Familie) finde, dass in Brühe gekochte Linsen kräftiger und besser schmecken als in Wasser gekochte. Ob sie dann ein wenig länger brauchen, ist für mich dabei unerheblich: ich schmecke ab und zu mal rein und entscheide dann, wann sie fertig sind. Sämig muss dieses Gemüse auch nicht sein, auf gar keinen Fall gehört Mehl hinein! Aber wenn's euch anders lieber ist ..., jeder nach seiner Façon! :o) LG von UTee

02.10.2008 13:40
Antworten
libellulia

coole reaktion :-) wer sich über das "so ists richtig"-phänomen amüsieren will sollte mal "das echte wiener schnitzel" oder dergleichen nachschlagen, immer wieder schön! am besten wirds, wenn nach einer weile gegenseitigen "kann-nicht-sein"-bashings dann damit argumentiert wird, wer seit wie vielen generationen wo als ureinwohner seine rechte zur beantwortung dieser und anderer streitfragen erworben hat... ich nehm mich da selber nicht aus, liebgewordene gewohnheiten oder überzeugungen verteidigt man halt auch bereitwillig, um den rest der welt vor fatalen irrtümern zu bewahren ;-) ich tät mal sagen, wer neugierig ist, probierts aus, wer nicht, wird auch ohne salzen glücklich werden - hauptsache es schmeckt :-) so wie das rezept, die sorgfältige beschreibung und die betreuung der kommentare klingt, kann man davon ausgehen, dass es wohlüberlegt und getestet ist :-)

03.10.2008 14:20
Antworten
Gelöschter Nutzer

Ammenmärchen? Linsen werden während der Garphase niemals gesalzen!!! Das ist auch keine Märchen!! Es ist ganz einfach: Werden Linsen während der Garphase gesalzen, bekommt man sie durch längere Garzeiten schon weich (deshalb 1 Stunde, uneingeweicht!) . Der Unterschied besteht darin, dass sie ungesalzen gleichmäßig gar werden, das heißt, Schale und "Kern" werden als "eine Einheit" gleich weich. Zudem können die Linsen, wenn gesalzen gegart nicht richtig binden, das heißt ich bekomme keine "Emulsion", was ein zusätzliches Abbinden mit Stärke nötig macht! Wers also perfekt machen will...immer auf Salz verzichten und die Linsen natürlich auch NICHT in Brühe gar kochen!!! Besser ist hier sicherlich die Linsen in kaltem Wasser ansetzen, sobald das Wasser mit den Linsen kocht das Gemüse hinzugeben. Perfekt wird es von der Konsistenz her, wenn man geschälte, geraspelte Kartoffel(n) dazu gibt und mitkocht! Salz erst zum Schluß, dann wird es schön sämig! Beim oberen Rezept empfehle ich einen tollen Balsamico (bitte keine Supermarkt-Billig-Plörre!) als Zugabe zu den Linsen (auch erst zum Schluß!) und evtl. eine Vanilleschote in den Linsen mitkochen. Lg, Mastekie

02.10.2008 11:53
Antworten
casas

Mensch, das hört sich ja lecker an! Was mich wundert ist das mit dem Salz an den Linsen, denn diese Empfehlung findet man ja teilweise sogar auf den Verkaufsverpackungen. Nicht dass ich Dir nicht glauben würde, aber mich interessiert doch, ob andere bestätigen können, dass es sich hier um ein "unhaltbares Ammenmärchen" ;-)) handelt. Werde am Samstag auf jeden Fall einen "Nachkochversuch" unternehmen!

02.10.2008 10:07
Antworten
klaushoffmann

Linsen brauchen nie und nimmer eine Stunde zum garen, das hängt womöglich doch mit dem Salz zusammen.

02.10.2008 10:20
Antworten