Naan Brot


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Indisches Ofenbrot aus Weizenmehl

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30 Min. normal 23.12.2006



Zutaten

für
20 g Hefe (ein halber Würfel)
1 TL Zucker
140 ml Wasser, lauwarmes
200 g Mehl (Typ 505)
1 EL Joghurt
1 EL Ghee
1 TL Salz
1 EL Schwarzkümmel (Kalonjee Seeds, Zwiebelsamen)
Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
Die Hefe mit dem Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit dem lauwarmen Wasser verrühren. Wenn sich die Hefe komplett aufgelöst hat, einfach 10 Minuten stehen lassen. Es sollten sich nun Blasen gebildet haben. Ist das nicht der Fall, dann war die Hefe nicht frisch!

Das Mehl in eine Rührschüssel geben und für die flüssige Hefe eine Vertiefung in die Mitte hineindrücken. Nun Ghee, Salz, Joghurt und die flüssige Hefe hinzugeben. Alles solange rühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Ist der Teig zu flüssig, noch etwas Mehl zugeben. Wird er zu zäh, dann etwas Joghurt oder Wasser hinzufügen.
Im Anschluss den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mindestens fünf Minuten gut durchkneten. Lieber länger kneten als zu kurz!

Anschließend den Teig in einer abgedeckten Schüssel, an einem nicht zugigen Ort (z. B. im ausgeschalteten Backofen) 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen.

Danach den Teig nochmals gut durchkneten, diesmal mindestens zwei Minuten.

Nun schon mal den Backofen auf höchste Stufe vorheizen. Wenn ein Grill im Backofen vorhanden ist, diesen nutzen!

Den Teig in sechs Stücke teilen und Rollen oder Kugeln formen. Etwas Schwarzkümmel auf die Arbeitsfläche streuen, die Teigstücke zu etwa 1cm dicken Fladen flach drücken und im Schwarzkümmel wenden und dabei leicht andrücken, so dass Samen auf beiden Seiten in der Oberfläche haften bleiben.

Wenn Zeit ist, jetzt die Teigfladen noch einmal bis zu 30 min. gehen lassen.

Alufolie mit Ghee bestreichen und mit den Fladen darauf für 5-10 Minuten in den Ofen. Die Fladen wenden, wenn die Oberfläche leicht(!) braun wird. Nochmal wenden, wenn die jetzt oben liegende Seite die gewünschte Bräunung erreicht hat. Nach Laune zwischendurch nochmal mit Ghee bestreichen. Fertig ist das Naan Brot, wenn die jetzt obere Seite die gewünschte Bräunung erreicht hat.

Warm schmeckt es am besten.

Varianten:
Man kann Butter statt Ghee verwenden. Ghee bekommt man im Asia-Laden.

Man kann das Naan auch nach dem Backen mit Butter bestreichen statt während des Backens mit Ghee.

Da das Brot in Indien im Lehmofen gebacken wird, kann man es auch im Pizzaofen oder auf einem Brotstein backen. Viel Hitze ist wichtig, damit es gut gelingt.


Sonstiges:
Naan wird in Indien als Beilage serviert. Man kann es statt Reis verwenden. Es passt gut zu Gerichten bei denen nicht soviel Soße dabei ist, aber auch zu klassichem Curry. Auch so ist es ein leckerer Snack.

6 Brote reichen zu einem Hautgericht für 2-3 Personen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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gutfürskind

Nehmt einfach Butterschmalz. Kann man auch selber machen. Oder einfach Rapsöl nehmen. Tut es in diesem Zusammenhang auch. Macht es nicht komplizierter als es ist. Machen die Inder auch nicht. Ofen Vollgas und dann rein damit.

10.06.2018 17:53
Antworten
Gabri34

Sehr lecker! Ein Tipp: Ghee ist nichts anderes als Butterschmalz, und das gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt.

21.04.2018 14:17
Antworten
Beisst

Sehr lecker

25.02.2017 14:15
Antworten
SessM

Hallo Cookie, super lecker das Brot, haben wir fürs Wochenende gebacken weils nur indische Gerichte gibt. Volle Punktzahl von uns und danke für das klasse Rezept. Lieben Gruß SessM

30.07.2016 17:59
Antworten
CKSteffen

Liebe Rezept-Erstellerin, - Verhältnis zwischen Mehl und Flüssigkeit kann nicht zu einem verarbeitbaren Hefeteig führen. Die Masse wird viel zu klebrig. Man muss ca. 30% mehr Mehl hinzufügen als im Rezept angeben war, damit überhaupt eine Masse zum vorschein kam, die man weiterverarbeiten kann (ein guter Indikator, dass der Hefeteig eine gelungene Konsistenz hat, ist wenn er die Knethaken hochwandert beim Kneten und sich dabei automatisch von der Schüssel ablöst). - Mehl Typ 505: Nach DIN 10355 gibt es kein Mehl dieses Typs. Hier ist sicherlich Typ 550 gemeint. + Positiv ist hingegen, dass ich doch noch am heutigen Tage Sport gemacht hab. Denn dieses Rezept hat mich so wütend gemacht, dass ich die Energie irgendwo abbauen musste. Viele Grüße

18.06.2016 17:05
Antworten
LadyCelissa

Hallo, habe das Rezept heute ausprobiert. Meinem Mann und mir hat es sehr gut geschmeckt! Schmeckt genauso wie beim Inder. Das wird es ab jetzt öfter geben... Gruß Celissa

23.09.2007 02:24
Antworten
Higga

Hallo, Ghee ist "clarified butter" oder in deutsch Butterschmalz. Dafuer braucht man in Deutschland hoffentlich nicht in Asia Laeden gehen. :) LG Higga

01.07.2007 07:22
Antworten
cookie2006

Hi Higga, danke für den Hinweis. Ja, Ghee ist geklärte Butter und eigentlich damit Butterschmalz. Jedoch wird deutscher Butterschmalz "aufwendiger" hergestellt. Es werden werden Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker in einer Zentrifuge abgetrennt. Das restliche, sich nun noch in der Butter befindliche Wasser wird durch erneutes Erhitzen im Vakuum auf ca. 60 °C fast vollständig verdampft. Um es weicher und geschmeidiger und somit leichter verarbeitbar zu machen, wird nach dem Abkühlen wird das Butterschmalz mit Luft aufgeschlagen. Zudem wird zumeist noch Stickstoff hinzugefügt, um es lagerstabil und weniger fest werden zu lassen. Zu guter letzt einer Rückwandlung von Butterschmalz in Butter und möglichem Subventionsbetrugs durch die Beigabe von Stigmasterin als Kennzeichnungsmittel vorgebeugt. Bei Ghee hingegen wird die Butter zumeist nur erhitzt und abgeschöpft. Ghee wird i.d.R. in Dosen mit wiederverschließbarem Deckel verkauft und hat weder die gleiche geschmeidige Konsistenz noch das butterige Aussehen von deutschem Butterschmalz. Daher empfehle ich, lieber in den Asialaden zu gehen, auch wenn das Rezept sicher auch mit Butterschmalz funktioniert. Zudem kann man Ghee oder Butterschmalz auch selber herstellen, wenn man mag. Beste Grüße cookie.

01.07.2007 08:52
Antworten
ChristelWebb

Cookie2006 hat vollkommen recht. Ich beziehe mein gee vom einem indischen Laden. In Deutschland habe ich auch immer Butterschmalz benutzt, das ist aber ganz anders als richtiges Gee. Man kann Gee aber auch ganz einfach selber machen indem man die Butter solange erhitzt bis sich das Gee absetzt und man es somit abschöpfen kann.

28.01.2015 10:14
Antworten
summersunflower

Hallo, nachdem ich schon seit längerer Zeit mit Naan experimentiere, es aber nie so richtig geklappt hat, habe ich es mal mit diesem Rezept versucht...und was soll ich sagen? Es war perfekt! Der Teig von der Konsistenz her nicht zu klebrig, aber schön weich und geschmeidig, und beim Backen sind die Fladen super aufgegangen, schön luftig, so wie Naan eben sein soll. Ich denke, ein Grund des Erfolgs war auch, dass ich die Grillfunktion benutzt habe. Auf jeden Fall hab ich jetzt ein Rezept mit Erfolgsgarantie. Danke! LG, summersunflower

20.01.2007 13:57
Antworten