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Papadam

Knusprig - würziges, indisches Fladenbrot aus Hülsenfrüchten

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45 Min. normal 06.10.2006 745 kcal



Zutaten

für
2 Tasse/n Mehl aus Linsen oder Kichererbsen
1 TL Pfeffer, schwarz, grob gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
½ TL Salz
1 Knoblauchzehe(n), gepresst
¼ Liter Wasser
Cayennepfeffer zum Bestreuen

Nährwerte pro Portion

kcal
745
Eiweiß
21,91 g
Fett
3,30 g
Kohlenhydr.
152,63 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 2 Stunden 45 Minuten
Papadam sind köstliche, würzige indische Cracker, die auf traditionelle Art zubereitet sehr viele Zutaten und einige Tage Arbeitszeit benötigen würden. Sie werden daher in größeren Mengen vorbereitet und bis längstens eine Stunde vor dem Servieren tiefgefroren. Dies ist eine vereinfachte Form des Rezeptes, es beansprucht jedoch immer noch Zeit, aber es zahlt sich aus.

Mehl, Pfeffer, gemahlenen Kreuzkümmel und Salz in einer großen Schüssel gut verrühren, dass alle Gewürze gleichmäßig verteilt sind. Knoblauch dazugeben, nochmal gut verrühren. Nach und nach Wasser hinzufügen, sodass sich ein kompakter Teig ergibt. Der Teig soll ziemlich fest und trocken sein, sonst lässt er sich schwer ausrollen. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer ca. 5 cm dicken Rolle formen und mit einem scharfen Messer in ca. 3,5 cm dicke Stücke schneiden. Die Teigstücke auf eine leicht geölte Oberfläche legen. Öl auf die Stücke träufeln und sehr dünn ausrollen. Die Teigfladen mit etwas Cayennepfeffer bestreuen. Mit einer Metallspachtel lösen und vorsichtig auf Backpapier legen.

Die traditionelle Art Papadam zuzubereiten wird weiter unten beschrieben, man kann sie aber auch bei 150°C im Ofen für ca. 15-25 min. backen, bzw. bis sie trocken und knusprig sind. Die Backzeit variiert mit der Dicke und Feuchtigkeit des Teiges. Auf einem Gitter etwas auskühlen lassen und gleich servieren.

Um Papadam traditionell zuzubereiten, werden sie nicht gebacken, sondern zuerst ein paar Stunden in der Sonne getrocknet. Man kann die Fladen auch 1-2 Stunden bei nicht über 90°C im Ofen unter ständigem Wenden trocknen. Die Fladen sollen noch etwas biegsam sein und keine Feuchtigkeit mehr auf der Oberfläche aufweisen. Sie dürfen nicht braun werden oder bereits gebacken sein! Jetzt können die Fladen flach aufgeschichtet und in eine luftdichten Box gepackt werden, bei richtiger Lagerung sind sie so monatelang haltbar. Die Fladen in sehr heißem, jedoch nicht rauchendem Öl frittieren, wenn sich die Ecken kräuseln, umdrehen. Nicht braun werden lassen. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort servieren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Krg_J

Wasser Mehl Menge passt leider gar nicht!!! ich habe eine ganze Packung Mehl dran gemacht und es wurde immer noch nichts... der Teig klebt viel zu sehr um ihn irgendwie verarbeiten zu können. sehr schade, ich hatte mich eigentlich darauf gefreut das jetzt mal selbst zu backen...

07.09.2019 14:29
Antworten
Remy

Zum ersten Mal in vielen Jahren mußte ich mich über ein Rezept ärgern. Dieses Rezept geht gar nicht - da paßt nichts zusammen. Ihr solltet es lieber löschen!! Es macht nur Ärger und am Ende schmeißt man alles weg und muß auch noch spülen. Das hat mit Papadams nichts zu tun. Wahrscheinlich kann einem jede Indische Mama in 5 Minuten erklären wie es wirklich geht. Ich bin ziemlich sauer!

24.03.2019 13:32
Antworten
veniho

Hallo zusammen, möglicherweise habe ich es nun schon mehrfach überlesen, aber an welcher Stelle genau würde man einfrieren (steht im ersten Absatz)? Die rohen Fladen schichtweise (mit Backpapier dazwischen?) einfrieren? Und dann vor dem Backen auftauen lassen oder gefroren in den Backofen mit etwas verlängerter Backzeit? Ändert das Einfrieren irgendetwas an der Knusprigkeit? Gibt es da Erfahrungen? Ich frage, weil ich die Papdams ggf. im Rahmen eines Menüs einbinden möchte, allerdings müsste ich diesen Part vorbereiten. Vielen Dank für eine Antwort, beste Grüße veniho

31.10.2018 13:06
Antworten
soja2010

War einen Versuch wert, da ich diese Dinger liebe. Konsistenz war leider nicht so wie gewünscht - vielleicht probiere ich es später noch einmal. Letztlich schmecken sie mir beim Inder einfach besser. Trotzdem vielen Dank für Dein Rezept. LG

14.02.2016 20:27
Antworten
Küchenprinzessin88

Hallo Tolles Rezept, ich hab es ähnlich wie in letzten Kommentar gemacht! Für kleine Papadams habe ich die Scheiben in meiner Hand vorgekehrte und dann mit einem kleinen eckenrolller auf dem Backblech fertig ausgerollt. Ich habe für 2 Tassen (a 250 ml) ca 150 ml Wasser gebraucht! Mir ist es würzig genug mit den angegeben Zutaten! Ich bewahre die Papadams in einer Keksdose auf zum Snacken für zwischen durch!

02.07.2014 17:39
Antworten
stachel62

Hallo Ihrs, ich hab das Brot heute auch zum ersten Mal gemacht und hatte so meine Anfangsschwierigkeiten. Mehr Mehl? Mehr Öl? eigentlich fand ich den Teig perfekt und wie beschrieben. Ich hab mich dann an einen "Trick" meiner Mutter beim Plätzchen backen erinnert. Da wir nur zu zweit sind, habe ich die Hälfte an Mehl und Wasser genommen (da es uns besser schmeckt aber wesentlich mehr indische Gewürze). Das Backpapier habe ich leicht eingeölt, dann Frischhaltefolie darüber gelegt und den Teig so hauchdünn ausgerollt. Das hab ich dann nochmal wiederholt, so dass wir (leicht mit dem Messer angeritzt und dann gebrochen) acht Viereckige Papadams hatten, die total lecker geschmeckt haben. Vielen lieben Dank für das Rezept! Erfordert zwar etwas Erfahrung und Rumprobiererei (vielleich hilft es auch Rum zu probieren!), dann klappt das schon. Liebe Grüße Tina

03.01.2012 21:27
Antworten
OnkelKarl

Tassenangaben finde ich ja immer etwas problematisch. Hier sind offensichtlich sehr große Tassen gemeint, denn mit der Mehlmenge von zwei immerhin schon leicht überdurchschnittlich großen Tassen entsteht eher ein Brei denn ein Teig. Ich brauchte ungefähr doppelt soviel Tassen Mehl wie angegeben um einen einigermaßen trockenen und verarbeitbaren Teig zu erzeugen. Und auch dann war das ausrollen ein echter Kampf aufgrund der extremen Klebrigkeit des Teiges, der nur unter zuhilfenahme von viel Öl gewonnen wrden konnte. Von hauchdünn konnte dennoch keine Rede sein, eher von 1-2 mm. Auch geschmacklich wars jetzt nicht so die Offenbarung. Beim nächsten Mal kaufe ich wieder die fertigen Papadams beim Inder, ab in den Ofen, sind lecker und wirklich dünn.

23.06.2009 14:33
Antworten
F_A

Eine Tasse (cup) entspricht etwa 230ml (amerikanische) oder 250ml (metrische). Vielleicht hätte man hier die Wassermenge auch als 1 Tasse angeben sollen, damit es stimmig ist.

15.06.2010 20:31
Antworten
cornely

Hallo zusammen. Ja, genau so erging es mir auch. Ich habe 2 normale Tassen Mehl genommen und habe gleich nur die Hälfte von dem Wasser rein. Selbst dabei mußte ich noch Mehl dazu nehmen. ausrollen war auch kaum möglich. Nach dem Backen war es nicht zu essen. Von knusprig überhaupt keine Rede. Werde noch mal ein anderes Rezept versuchen. Aber dann nehme ich wohl doch auch lieber die fertigen Papadams. Viel Glück wünsche ich denen, die es noch ausprobieren.

01.11.2014 12:47
Antworten
nikeHH

perfekt, das brot haben wir letzte woche in einem indischen restaurant gegessen und waren begeistert leider mit dem backen etwas langatmig, aber wir werden es probieren und berichten lg Maren

08.03.2009 17:37
Antworten