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Ente mit Orangensauce

Ente à l'Orange

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60 Min. pfiffig 20.08.2006



Zutaten

für
1 Ente(n) ca, 1,7 kg
1 TL Salz
1 TL Paprikapulver, edelsüß
¼ TL Currypulver

Für die Sauce:

100 g Zucker
500 ml Rotwein, rot
500 ml Entenfond vom Braten oder alternativ Kalbsfond
5 Orange(n), die abgeriebene Schale und Saft davon
2 Zitrone(n), die abgeriebene Schale und Saft davon
50 ml Orangenlikör
100 g Butter, ausgelassene, braune
50 ml Portwein
½ TL Speisestärke

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Koch-/Backzeit ca. 3 Stunden 30 Minuten Gesamtzeit ca. 4 Stunden 30 Minuten
Ente mit jeweils 1 TL Salz, 1 TL Paprikapulver und 1/4 TL Currypulver innen und außen einstreichen. 1 Orange mit einem spitzen Messer anpieksen und in die Ente schieben. Die Ente mit Zahnstocher und Küchengarn verschließen.

Ente auf den Rost des Backofens legen und darunter eine Fettpfanne schieben, in die man 1 Glas Wasser gießt. Den Backofen auf 180°C einschalten und die Ente 1 Stunde darin braten. Anschließend den Backofen auf 80°C herunter schalten und die Ente 1 Stunde weiter garen lassen (das kann auch ruhig etwas länger sein).

Bis hier hat sich bereits sehr viel Fett und Fonds in der Fettpfanne gesammelt. Das wird entnommen, abgekühlt und in Fett und Fonds getrennt.

Anschließend den Ofen wieder auf 150°C erhitzen und die Ente nochmals 1 ½ Stunden braten. Nie übergießen, nicht wenden, nicht anpieksen!
Nach den 1 1/2 Stunden die Ente herausholen. Die Flüssigkeit erneut abgießen und in Fonds und Fett teilen.

Die Ente vor dem Anschneiden noch 10 Minuten ruhen lassen.

In dieser Zeit wird die bereits vorbereitete Sauce (siehe unten) aufgewärmt, wobei der restliche Fonds ebenfalls in die Sauce gegeben und nochmals aufgekocht wird.

Für die Sauce den Zucker in der Pfanne so lange aufheizen, bis er flüssig ist. Mit dem Rotwein ablöschen. Den Entenfonds dazugeben und alles etwas einkochen. Anschließend Orangen- und Zitronensaft, Orangenlikör und Butter dazu geben. Das Stärkemehl im Portwein auflösen und zusammen mit der abgeriebenen Schale der Orangen und der Zitronen in die Sauce geben. Noch einmal aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls man möchte, kann man die Sauce noch passieren.
Sobald die Ente aus dem Ofen genommen worden ist und noch ruht, die Hälfte des 2. Fonds zur Sauce geben und sie nochmals aufkochen.

Dazu passt gut: Kartoffelstock, Rotkohl, Rosenkohl oder auch Sauerkraut.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Wundertöpflein

Das war zum gestrigen Heiligabend ein absolutes Festmahl! Habe die Sauce so lange reduzieren lassen, dass kein Stärkemehl und Butter nötig waren. Abrieb von 2 Orangen hat mir gereicht. Meine Gäste sagten: Für diese Sauce kann man töten! 😂

25.12.2019 18:14
Antworten
Norisouro

Ich war anfangs skeptisch wegen der Menge Rotwein und der „Unberührtheit“ der Ente für 3 ½ Std. Es hat geklappt - super! 👍🙂. Nur würde ich das nächste Mal weniger geriebene Orangenschale nehmen ... Geschmacksache 😉. Insgesamt ein sehr gelungenes Rezept - Kompliment! Werde es sicher noch oft kochen. 👏👏👏

28.10.2019 00:00
Antworten
sunrise2090

eine bessere Ente gibt es nicht! Super! unsere war 2,5 kg. ich habe die 1,5 Stunden bei 180°, dann 2 Stunden bei 80° gebacken. dann am nächsten Tag weiter 2 Stunden bei 150° Perfekt!!! die Soße war total lecker. schön reduzieren lassen.

06.05.2019 21:20
Antworten
Carola190

Hallo, ich möchte das Rezept morgen ausprobieren und hoffe ich bekommen bis dahin noch eine Antwort. Ich nehme an, dass ich den Ofen auf Ober/Unterhitze stelle? Die Ente die ich machen möchte wiegt 2,9 kg. Welche Garzeit muss ich wie viel verlängern? Wird die Ente nicht trocken, wenn man sie nicht übergießt? Überall steht auch, dass man sie anpieksen soll damit das Fett heraus läuft, das soll man hier ja gerade nicht machen. Aber man braucht doch das Fett für die Sauce? Dann zu der Speisestärke:Muss der Portwein in einem extra Topf erhitzt werden und dann die Stärke dazu geben oder in den kalten Portwein? Ich mache zum ersten mal Ente und freue mich über Antworten :)

19.01.2019 18:33
Antworten
MarionJott

Hallo Carola! Bin grad dabei die Ente zu machen.🤗 Hab sie mit der Brust nach unten auf den Rost gelegt und 1 gute Stunde bei 180*C Ober- und Unterhitze und dann gut 1 Std bei 80*C im Ofen gelassen. Sie sieht schon recht lecker aus und Fett ist auch reichlich ausgetreten ohne piksen und umdrehen. Fett für den Soßengeschmack ist schon wichtig aber nicht alles! Also den Großteil abnehmen! Speisestärke soviel ich weiß immer in kalter Flüssigkeit glatt rühren und dann in die kochende. Ich verwende jedoch lieber einen Mehlkloß. Weiche Butter mit Mehl zu einem geschmeidigen Teig verrühren und damit die kochende Soße nach Belieben bindend. Hoffe ich kann dir weiterhelfen - schreib dann nachher wie die Ente war 👋

20.01.2019 13:44
Antworten
chrissi64

Habe das ganze ausprobiert, allerdings im Römertopf....gelingt super. Aber für mich/uns waren 2 Zitronen (Saft) zuviel, selbst eine halbe ausgepresste. Das nächste Mal ohne Zitronensaft. Ansonsten sehr lecker. lG

25.12.2007 16:34
Antworten
a3103

Hallo Danke für Eure Anmerkungen. Ich gebe Torsten Shell völlig recht. Ich hab mich bei der Menge der Orangen und Zitronen etwas zu grosszügig ausgedrückt. Ich hatte kleine mickrige Früchte mit wenig Saft und habe die Schalen auch nicht sehr gründlich abgerieben. Auch expert danke für den Tipp. Likör ist Geschmackssache. Also Achtung: lieber mit dem Abrieb der Schalen und mit dem Likör vorsichtig abschmecken. Ich hatte mit der angegebenen Zeit jedoch beste Ergebnisse bei einer Gans knapp unter 2 kg. Falls es zu dunkel wird eventuell Alufolie auf die Gans legen oder den Ofen wieder auf 80° zurück, wenn man noch nicht fürs Essen bereit ist. Dann noch zum Stärkemehl. Hier kommt es auch darauf an wie viel Sauche man hat und muss je nach Bedarf etwas mehr Stärkemehl nehmen. LG Marie a3103

26.11.2007 18:02
Antworten
expert

Ich habe das Rezept gestern Abend mit meiner Frau gekocht und muß anmerken, das es an sich ganz gut ist. Ich empfehle nur die Ente eine halbe Stunde früher aus dem Ofen zu holen. Desweiteren sollte mit der Alkoholmenge sehr vorsichtig sein. Hier empfehle ich den Orangenlikör um die Hälfte zu reduzieren. Bei den Orangen muß man aufpassen, am besten vorher abschmecken, wieviele Bitterstoffe in den Orangen vorhanden sind. Ansonsten würde ich auch hier die Anzahl der Orangen auf max. drei Stück begrenzen.

26.11.2007 15:22
Antworten
Puchzeli

Dieses Rezept ist der absolute Hammer! Ich habe wirklich schon ....zig Entenbraten gemacht, jedoch immer dabei den Stress gehabt mit Übergießen-Drehen-Übergießen. Aber das mit der 80-Grad-Zeit zwischendurch war echt toll. Die Ente war super saftig und nie hatte ich eine so krosse Haut, die sogar mein Mann komplett mitgegessen hat. Danke für das tolle Rezept, habe ich schon an meine Kolleginnen weitergegeben! Puchzeli

12.11.2007 09:09
Antworten
Torsten_Schell

Dieses Rezept habe ich zu Heiligabend 2006 ausprobiert (12 Personen = 2 Enten). Hat Prima funktioniert. Ente supersaftig. Nur die Menge der abgeriebenen Orangen/Zitronenschalen war definitiv zu viel. Habe es an Sylvester nochmal (4 P.) probiert 2 abgeriebene Orangen und 1 X Zitronenschale ist eindeutig genug. Außerdem passen Bananenscharlotten prima in die Sauce. Die harmonieren perfekt mit dem Rotwein. MFG

31.12.2006 15:47
Antworten