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Ausstecherle

ein sehr altes Familienrezept für Kekse

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60 Min. normal 19.08.2006



Zutaten

für
750 g Mehl
200 g Butter
375 g Zucker
4 Ei(er)
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillinzucker
½ TL Zitronenaroma oder der Abrieb einer unbehandelten Zitrone
Eigelb zum Bestreichen
etwas Milch oder Kondensmilch
Schokostreusel, Zuckerstreusel oder Rosinen zum Verzieren

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Ruhezeit ca. 1 Stunde Koch-/Backzeit ca. 10 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden 10 Minuten
Butter, Zucker, Vanillinzucker, Eier und Zitronenschalenaroma schaumig rühren.

Auf einem Teigbrett, einem großen flachen Holzbrett, oder auf der Küchenarbeitsplatte einen Kranz aus dem Mehl machen, das Butter-Ei-Gemisch in die Mitte geben und alles zu einem Teig zusammenkneten.

Den Teig vor dem Weiterverarbeiten ca. 1/2 Std. bis 1 Std. kühl stellen. Wenn ich es eilig habe mit dem Weiterverarbeiten, lege ich meinen Teig manchmal auch in Frischhaltefolie eingewickelt kurz ins Gefrierfach.

Den Teig auswellen und mit verschiedenen Förmchen ausstechen.

Bevor man die Ausstecherle in den Backofen schiebt, muss man sie mit Eigelb bestreichen. Wer nicht so viel Eigelb nehmen möchte, weil man dann wieder soviel Eiweiß übrig hat, kann das Eigelb mit Dosenmilch oder normaler Milch verquirlen und damit das Gebäck bestreichen. Macht auch einen schönen Glanz auf die Kekse.

Wer möchte, kann die Ausstecherle nach dem Bestreichen mit dem Eigelb noch mit Rosinen, Schoko- oder Zuckerstreuseln verzieren.

Bei 175 °C Heißluft ca. 10 Minuten backen, bis die Plätzchen leicht hellbraun sind.

Der Teig gibt eine große Menge, ca. 5 - 6 Backbleche. Man kann die Menge aber ja auch halbieren.

Das ist noch ein Rezept von meiner Oma. Die hatte es schon von ihrer Mutter. Wie weit das Rezept zurückgeht wissen wir nicht, aber es ist sozusagen ein Familienerbstück das von Generation zu Generation weitergereicht wurde.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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de2707

haben letzte woche die ausstecherle gemacht und ja, es wurden viele. Aber sie sind jetzt alle aufgegessen (!) weil sie super lecker sind :)

22.12.2018 20:22
Antworten
marielleux

Hallo Gerkele, danke dass du dein Familienrezept mit uns teilst! ich persönlich kann zu dem Geschmack deiner Plätzchen leider nichts sagen (da ich keine esse), aber meine Familie war im letzten Jahr sehr begeistert und wird es in diesem Jahr hoffentlich auch. Das Rezept und die Verarbeitung des Teiges waren super, ich habe nur zwei kleine Anmerkungen: * Die Vorgehensweise mit dem Mehlkranz stammt wahrscheinlich noch aus dem Originalrezept. Ich glaube man erspart sich die eine oder andere Sauerei, wenn man einfach eine Rührschüssel nimmt :) * Vielleicht habe ich es überlesen, aber im Rezept wird das Backpulver nicht verarbeitet. Eventuell ist das der Grund, warum der eine oder andere über zu harte Plätzchen klagt. Liebe Grüße und bis zum nächsten Jahr :) Marie

29.11.2016 21:03
Antworten
FiffyundLeni

Ist nicht so meins ehrlich gesagt. kenne sie aus meiner Jugend anders und mag diese nicht so sehr, auch wenn sie nicht schlecht schmecken. Ich vermute das es am Backpulver liegt

09.11.2016 20:08
Antworten
fatzi

Dann nimm doch Weinsteinbackpulver.Dann ist der Geschmack weg. ..gibts in Supermärkten. Discounter weniger.

18.04.2019 16:11
Antworten
IsilyaFingolin

Grüß Euch, sehr lecker, vielen Dank. Es war gut zu verarbeiten. LG Isy

30.10.2016 19:52
Antworten
JilSZ1999

Ich habe die Plätzchen vorgestern gebacken und nach dem Abkühlen gleich in Dosen gepackt. Aber irgendwie sind meine hart. Habe mich aber an die Angaben gehalten. Woran liegt das?

13.11.2006 06:54
Antworten
Gerkele

Hallo Jenni, freut mich dass sie Euch schmecken und danke für das Bild. Habe auch schon ein oder zwei Fotos hochgeladen, bin mal gespannt wann's freigegeben wird. Das mit dem schaumig rühren müsst Ihr übrigens nicht unbedingt machen. Ich war dieses Jahr ganz faul, weil ich wenig Zeit hatte, und habe alle Zutaten in die Rührschüssel meiner Küchenmaschine gegeben (Zuerst die "festen" Zutaten: Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, dann Butter, Zitronenschalenaroma und Eier) und mit dem Knethaken gut verkneten lassen. Ist ganz prima geworden und war ruckzuck fertig. Werde ich jetzt immer so machen. Zum Auskühlen habe ich den Teig in einer geschlossenen Tupperschüssel auf die Terasse gestellt, weil im Kühlschrank kein Platz war. War so gut wie Kühlschrank. LG, Gerkele

07.11.2006 21:02
Antworten
Blubb0rfischchen

Hallo, haben die Ausstecher auch gebacken und es schmeckt prima. Mein Kleiner hatte viel Spaß dabei. Hab dir ein Bild hochgeladen ;-) Lg Jenni

07.11.2006 08:25
Antworten
Gerkele

Freut mich das Euch die Ausstecherle geschmeckt haben. Ich habe sie heute auch gebacken. Kleiner Tipp: Ich welle Teig zum Ausstechen - oder auch Mürbteig für Kuchen - immer zwischen zwei Dauerbackfolien aus. Zwischendurch immer wieder mal wenden (dann löst sich der Teig angeblich besser ab). Bevor ich die obere Folie abnehme löse ich sie ab, lege sie wieder lose drauf, drehe das ganze um und ziehe die dann oben liegende Folie ab. Das funktioniert bei Weihnachtsgebäck sogar ohne Mehl. Man hat dadurch viel weniger Sauerei in der Küche und da man mit dem Wellholz ja auf der Folie arbeitet bleibt auch nie was am Wellholz hängen. Die ausgestochenen Teile nehme ich dann mit Hilfe einer Palette weg. Lieber Gruss, Gerkele

03.11.2006 20:49
Antworten
crazycat13

Habe gestern mit meinem zweijährigen Sohn das Rezept ausprobiert und sie sind super geworden! Und schmecken noch dazu absolut lecker! Danke für die Preisgabe der Familientradition ;-)

02.11.2006 15:28
Antworten