Flammkuchen ohne Hefeteig


Rezept speichern  Speichern

kein schwäbisches Plagiat - und muß nicht immer elsässisch sein

Durchschnittliche Bewertung: 3.73
 (9 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

20 Min. normal 17.08.2006 5913 kcal



Zutaten

für
200 g Mehl (Dinkel)
1 Ei(er)
1 TL Salz
50 ml Mineralwasser
2 EL Öl (Rapsöl)
1 Becher Schmand
1 Becher Crème fraîche
1 Becher Frischkäse mit Kräutern
6 EL Schnittlauch
1 Prise(n) Pfeffer
400 g Speck (Bauchspeck), geräucherter
4 Schalotte(n) oder mittelgroße Zwiebeln
1 Becher süße Sahne
1 Prise(n) Muskat
Mehl für das Blech
Mehl für die Arbeitsfläche

Nährwerte pro Portion

kcal
5913
Eiweiß
106,92 g
Fett
508,91 g
Kohlenhydr.
236,01 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 20 Minuten
Backofen auf höchste Stufe vorheizen.

Dinkelmehl, Ei und etwas Salz (Speck enthält auch noch Salz!) in eine Schüssel geben und unter steter Zugabe von Mineralwasser so lange im Mixer durchkneten, bis der Teig fest ist und nicht mehr klumpt.
Wichtig: Teigzutaten aber zuerst ohne Öl verrühren und zu einem wellfähigen Kloß glattkneten.
Zum Schluß erst das Rapsöl beifügen und einarbeiten, anschließend ca. 15 Min. ruhen lassen. Der Teig muss dann von der Konsistenz her auf einer bemehlten Unterlage walzfähig sein.

Für den Belag Schmand, Crème fraiche, Frischkäse, Sahne, Schnittlauch (etwas zum Dekorieren zurückstellen) in einer geeigneten Schüssel miteinander verrühren, so dass es eine streichfähige Masse ergibt. Mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Bei Bedarf mit noch etwas Sahne bzw. Milch verdünnen.
Zwiebeln schälen und in feine halbe Ringe schneiden, mageren geräucherten Bauchspeck in Würfel schneiden (oder so kaufen) und alles zum Belegen bereitstellen.

Teig und Belag für zwei Bleche von ca. 30 cm x 40 cm halbieren.

Teig dünn auf bemehlter Unterlage auswellen und dann auf einem bemehlten Blech auslegen. Mit der Schmandmasse dünn bestreichen, Zwiebel und Speckwürfel gleichmäßig darauf verteilen, Speck obenauf ebenfalls. Mit zweitem Blech gleich verfahren.
In den Ofen schieben und ca. 5 - 10 Min – je nach Hitze und gewünschtem Bräunungsgrad – backen.

Mit dem zurückbehaltenen Schnittlauch bestreuen und in handgerechte Schnitte zerteilen. Heiß servieren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Lillly

Habe für einen Flammkuchen-Abend den Teig des Rezeptes für die Weizenallergiker angesetzt. Bin begeistert, selbst die anderen Esser fanden die Dinkelvariante herzhafter und geschmackvoller als die mit Weizen! Klebrig war der Teig am Anfang bei mir auch. Der erste Flammkuchen musste dadurch als "Calzone" in den Ofen, was übrigens auch sehr lecker war! Bei den anderen habe ich dann vor dem Ausrollen auf Backpapier die Unterlage und das Holz mit Mehl bestäubt. Dann hat alles ohne Probleme funktioniert.

05.06.2017 11:46
Antworten
bigdaniel

Ich hatte starke Probleme mit dem Teig. Wellfähig war da gar nichts, sondern nur eine einzige klebrige Masse. Mehr Mehl half nicht. Das Öl habe ich wie im Rezept beschrieben erst später hinzugefügt. Mit kaltem Wasser an den Händen und auf dem Nudelholz ließ sich der Teig zwar auf der mehligen Arbeitsplatte ausrollen, man bekam ihn aber nicht mehr runter. Falls jemand einen Tipp hat, was verbessert werden sollte, bin ich für jede Hilfe dankbar.

23.05.2015 18:23
Antworten
Törtchen888

Ich bin wirklich begeistert, ein Flammkuchen mit Dinkelmehl & man schmeckt überhaupt keinen Unterschied zu einem Hefeteig-Flammkuchen. Ist super-knusprig geworden, vielen Dank für dieses tolle Rezept!

13.03.2013 00:14
Antworten
Mifra

Huhu, haben das Rezept kürzlich ausprobiert und waren begeistert. Hatten leider keinen Frischkäse da, haben stattdessen Kräuterquark genommen und etwas weniger Sahne. Dazu noch Käse drüber - yummy! Vielen Dank! Der Boden ist knifflig auszurollen, weil er sehr homogen ist, aber es geht und er muss wirklich ganz dünn ausgerollt werden! Viele Grüße, Mifra

06.04.2011 14:09
Antworten
igelein

Hallo. Sehr lecker.Ich hatte keinen Schmand, habe daher so meine eigene Kreation gemacht. Magerquark, Frischkäse und Sahne zu etwa gleichen Teilen .Außerdem habe ich zum Speck auch noch Schinkenstreifen und Lauch mit angebraten und das auf den Belag getan.Das war sehr gut haben alle gesagt....

17.09.2009 17:31
Antworten
kumaxx

Hallo barczuk123, Teig ist wirklich ganz dünn auszurollen!!! Man muß da fast durchschauen können. Dient eigentlich nur dazu, zum Fingerdipp geschnitten, daß der Belag nicht runtefällt. Ist nicht als 'Boden' im weiteren Sinne zu verstehen. Je dünner, desto knuspriger. Grüße, kumaxx

07.09.2006 20:16
Antworten
barczuk123

Hallo ich habe dieses rezept ausprobiert ist echt lecker. Nur leider ist der teig für ein Blech und ich hatte die zutaten für 2 bleche. ;-)

07.09.2006 17:57
Antworten
kumaxx

Hallo bross, hallo susa_, der Teig muß in d e r Form nicht gehen, da er nur als 'Auflagenträger' dient und nicht groß aufgeht wie der Hefekloß. Das ist ja gerade das Feine. Teig nur als erstes anrühren, dann erst den Belag vorbereiten. So ist alles fast gleichzeitig zur Weiterverarbeitung fertig. Teig dann nur wirklich dünn ausrollen! Je dünner, desto knuspriger. Mit etwas Rapsöl als Trennlage zum Belag weicht er auch nicht auf. Zum Mehl: Sicher läßt sich das Ganze auch mit Weizenmehl machen, dann ist aber der Boden nicht ganz so geschmackvoll. Bei Verwendung von Hartweizengrieß oder -dunst (1050 und feiner) wird der Teig u.a. auch 'bissfester' und beim Walzen nicht ganz so geschmeidig, quilt dafür aber mehr auf. Bei diesem ist schon eine 'Gehpause' sinnvoll, wenn man eher einen dickeren Boden möchte (was aber hier von mir nicht gewünscht war). Bon appetit, kumaxx

20.08.2006 22:41
Antworten
susa_

Ich mache hin und wieder Pizza mit diesen Teigrezept (wobei ich statt Dinkelmehl 2 Teile Weizenmehl und 1 Teil Hartweizengrieß nehme, aber das Prinzip ist das gleiche). Und "gehen" muss dieser Teig auch, ich lasse ihn immer unter einer heiß ausgespülten umgedrehten Tonschüssel mindestens eine halbe Stunde ausquellen; andere schwören auf Ruhen im Kühlschrank Also viel Zeit gewinnen kannst Du mit dieser Art Teig nicht. Aber: Der Kuchen oder die Pizza schmecken dann pikanter, der Teig ist knuspriger.

20.08.2006 20:22
Antworten
bross

Die Teigherstellung macht mich sehr neugierig! Wie ist der Teig nach dem Backen, vergleichbar mit einem Hefeteig? Ich werde es am besten mal probieren, Flammkuchen mögen wir nämlich sehr gerne. Bisher habe ich immer vorher einen Hefeteig gemacht. Die Geh-Zeit des Teiges würde bei der Verwendung dieses Teiges ja fast verschwinden. LG! bross

18.08.2006 19:23
Antworten