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Gebackenes Blut

Schwaaß, deftige Spezialität aus Oberfranken

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20 Min. normal 15.08.2006



Zutaten

für
500 ml Schweineblut
250 ml Milch
125 ml Fleischbrühe
150 g Rückenspeck, geräuchert
300 g Zwiebel(n), gewürfelt
1 Kartoffel(n), gekocht und gerieben
2 Brötchen, altbackene
½ TL Salz
½ TL Pfeffer
4 TL Majoran, getrocknet
1 Msp. Piment
1 TL Speisewürze, instant, oder 1 aufgelöster Brühwürfel
Fett zum Braten

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 20 Minuten
Speck würfeln und in einer Pfanne auslassen, die Zwiebeln darin anrösten. Brötchen in Würfel schneiden und im Bratfett goldbraun werden lassen. Alles nun mit den restlichen Zutaten mischen, würzen und in einer Auflaufform im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 40 - 45 Min. backen. Obendrauf soll es eine schöne Kruste haben.

Als Beilage gibt es traditionell Sauerkraut und Salzkartoffeln.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Sashini

Ich kenne auch so etwas ähnliches aus der Ostdeutschen Küche, nennt sich Grützwurst. Diese enthält auch Schweineblut. Man bekommt sie allerdings fertig zu kaufen (waren bei uns immer so rechteckige Stücke) und erwärmt sie dann in der Pfanne, wo sie eine breiartige Konsistenz bekommt. Aufgrund ihres Aussehens hieß sie bei uns im Volksmund auch "Tote Oma" :) . Das Ganze isst man ebenfalls mit Sauerkraut und Kartoffeln. Seeeeehr lecker!

31.03.2018 13:11
Antworten
steirer-bua

griass di, bei uns (Steiermark) nennt sich dieses Gericht "Blu(a)ttommerl". Gibt's immer wenn geschlachtet wird, mit Sauerkraut, Schwarzbrot und Vogerlsalat. Ich mische immer eine gute Portion Petersilie unter,. auch lasse ich Brühwürfe/Geschmacksverstärkerl weg, und nehme statt dessen etwas Liebstöckel. Schade dass dieses Gericht vielerorts fast in Vergessenheit geraten ist. Ein super Essen - ich könnt' mich reinsetzen . ;) pfiat enk wolfgang

14.12.2017 21:58
Antworten
schokofan_wabu

Sehr lecker! Nur mit Sauerkraut als Beilage sogar low carb😉 Für vier Personen mengenmäßig sehr üppig - wir haben noch zwei Tage lang davon gegessen. Lässt sich gut aufwärmen.

12.12.2017 19:48
Antworten
schokofan_wabu

Sehr lecker! Nur mit Sauerkraut als Beilage sogar low carb😉 Für vier Personen mengenmäßig sehr üppig - wir haben noch zwei Tage lang davon gegessen. Lässt sich gut aufwärmen.

12.12.2017 19:48
Antworten
Laby

Der Schwaaß ist ein Hofer 'Nationalgericht'. In der Fußgängerzone gibt es einen Metzger, der ihn an eínem bestimmten Wochentag (Mittwoch?) zubereitet. Wer ihn selbst machen will, sollte das Blut beim Metzger vorbestellen (falls der das macht). Bevor es zu den anderen Zutaten kommt, wird es durchgesiebt. Durch den Majoran schmeckt das gebackene Blut ähnlich wie warme Blutwurst. Anstelle von Rückenspeck hatten wir geräucherten Bauchspeck verwendet. LG, Laby

16.02.2015 22:39
Antworten
Ramphis

Ich stamme aus der Hofer Gegend; in dieser Gegend wird das Rezept: Gebackenes Blut als "Schwaaß" genannt. Es schmeckt fantastisch; man muss allerdings beachten, dass das Blut im Rohr richtig geronnen ist; als Prüfung kann mit einem Holzstäbchen, was man zum Schaschlik verwendet, anwenden indem man hineinsticht; wenn noch flüssiges Blut dranhängt, muss das Gericht noch im Rohr backen. Dazu Sauerkraut und Salzkartoffeln gereicht. Übrigens, wenn auf den Dörfern, meist bäuerlich, Enten geschlachtet worden sind, hat man das Blut aufgefangen und daraus das Gericht gekocht; Entenblut ist feiner als Schweineblut... das mal so nebenbei.

02.05.2011 14:52
Antworten
willi_wiesel

Ich (Oberfranke) kenne das Gericht von meiner Oma und sie hat mir dann auch beigebracht, wie man es zubereitet. Schmeckt fantastisch. Werde das Rezept von meiner Oma demnächst mal einstellen. Das Blut bestellt man am besten vorher beim Metzger, der es dann am Tag der Schlachtung frisch abfüllt. Und zum Thema "Igitt": Blutwürste isst man ja auch und die Zutaten unterscheiden sich hier nicht allzusehr. Was vielleicht etwas Überwindung kostet, dass ist das Abschmecken des flüssigen Bluts, bevor es gebacken wird. Ein erfahrener Koch kann das jedoch auch nach Gefühl würzen.

29.03.2011 19:11
Antworten