Rotkohl, frisch zubereitet


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Rotkraut, Blaukraut, Blaukohl

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25 Min. normal 14.08.2006



Zutaten

für
1 Kopf Rotkohl, gehobelter
150 g Gänseschmalz mit Grieben, möglichst selbst gemacht
2 Gläser Rotwein
1 Schuss Essig
2 EL Balsamico
5 EL Balsamico (Crema di Balsamico - siehe Hinweis unten)
5 Nelke(n)
8 Wacholderbeere(n)
6 Piment - Körner
3 Lorbeerblätter
1 TL Essig - Essenz
4 EL Johannisbeergelee
1 Orange(n), die abgeriebene Schale davon (oder entsprechende Menge Aroma)
etwas Pfeffer
1 EL Salz
1 Zwiebel(n), gehackte
3 Zehe/n Knoblauch, gehackte
3 TL Zucker
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Zubereitung

Arbeitszeit ca. 25 Minuten Koch-/Backzeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 5 Minuten
In einem großen Topf das Gänseschmalz auslassen und darin die gehackte Zwiebel kurz anschwitzen. Den gehobelten Rotkohl dazugeben und gut mit anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und alle anderen Zutaten dazugeben (Salz, Essig und Zucker aber erst in geringeren Mengen!). Gut rühren und im geschlossenen Topf ca. 30 - 40 Min. schmoren lassen. Aufpassen, dass es nicht anbrennt! Ab und zu umrühren. Gegen Ende der Garzeit erneut mit Essig, Zucker und Salz abschmecken.

Schmeckt besonders, wenn es die Nacht durchziehen kann und am nächsten Tag aufgewärmt wird.

Hinweis: Um "Crema di Balsamico" zu erhalten, muss man dafür die doppelte Menge normalen roten Balsamico auf dem Herd einreduzieren.

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Hamsterine

Unglaublich lecker! Werde Rotkohl nie mehr anders zubereiten! Vielen Dank! *****

11.01.2022 10:47
Antworten
jeanot

Bin ein wenig enttäuscht und meine Frau auch. Beim lesen des Rezeptes dacht ich, da muss fein sein. Aber ich empfand es langweilig.

08.12.2021 11:56
Antworten
Utee

Schade. Was hast du denn vermisst?

28.12.2021 13:57
Antworten
Zitrönsche

Hallo, gerade schmof´rt der Rotkohl, und ich darf noch nicht probieren. Dank der vielen tollen Gewürze wird das bestimmt sehr lecker werden. Den Tip mit morgen erst essen werde ich vielleicht einhalten. Leider ist bei uns die Dunstabzugshaube eingefroren und nun friert es mich sehr :-D Dummerweise hab ich beim hobeln den Stäbcheneinsatz für Gurken drin gehabt. Nun ist daas Kraut ziemlich bröckelig. Das stört mich erstmal nicht. Morgen schreibe ich, wie es schmeckt. Danke schonmal

10.02.2021 16:56
Antworten
Yvymond

Dieses Rezept ist jedes Jahr wieder so lecker, ich muss nochmal schreiben wie gut es schmeckt!! Ich lasse den Rotwein weg,verwende Orangensaft, Balsamico und etwas Apfelessig.

18.12.2020 12:43
Antworten
gritpurzel

Sehr lecker! War mein erster selbst gekochter Rotkohl, und dank der super Anleitung kein Problem! Hab aber nur 60 g Butterschmalz genommen, und es war echt super! Danke für das super leckere Rezept!!!! LG gritpurzel

27.01.2007 17:54
Antworten
Utee

Stimmt, es war etwas viel Schmalz und weniger ist auch ok. Wenn dir eine ganze Orangenschale zu viel ist, dann nimm halt eine halbe. Essigessenz verwende ich normalerweise überhaupt nicht zum Kochen, nur war der Kohl riesig groß und ich bekam anders nicht genügend Säure rein, ohne zu viel Flüssigkeit. Bei kleineren Köpfen magst du die Essigessenz lieber weglassen. Auch wir fanden den Orangengeschmack im Original etwas dominant, allerdings haben wir gerade an diesem Wochenende die eingefrorenen Reste dieses Rotkohls gegessen und da hatten sich die Aromen inzwischen optimal vermischt. Die Farbe ist und bleibt sehr dunkel, aber das mögen wir. LG Utee

13.11.2006 19:14
Antworten
UlrikeM

Hallo Utee, ich kann mich Sivi nur anschließen sowohl im Lob wie in der Kritik. Etwas weniger Schmalz macht das Rotkraut nicht wéniger geschmackig. Und obwohl ich die Orangenschale nur abgeschält und nicht gerieben hatte, war mir die Orangennote doch etwas zu stark. In meinem Haushalt verwende ich Essigessenz nur zum Entfernen von Kalk. Warum ist der für dich wichtig im Rezept? Und dann noch eine letzte Frage: Wie groß ist denn ein Rotkohl bei dir? Meiner wog etwa drei Pfund. Schluss mit dem Gemecker..lach... dein Kraut hat Frl. Jensen sehr gut gestanden, das koch ich bestimmt wieder. Lieben Gruß Ulrike

13.11.2006 18:11
Antworten
Sivi

Heute hab ich dieses feine Blaukraut für mein morgiges Martinsganserl vorgekocht. Allerdings hatte ich kein Essigessenz und habs daher weggelassen. Mit Schmalz hab ich etwas gespart und im ganzen nur 1/3 der Menge genommen, ich wollte das Blaukraut nicht zu mächtig haben zu der fetten Gans. Nur einen kleinen Verbesserungsvorschlag habe ich: mir persönlich war die Schale einer ganzen Orange etwas zu dominant im Geschmack, die Hälfte würde mir reichen. Allerdings ist das der Clou an dem Ganzen, es gibt ein herrliches Aroma ab. Ansonsten ist das ein wirklich schmackhaftes, klassisches Blaukrautrezept. Prädikat: sehr lecker, wird jetzt immer so gemacht! LG, Sivi

11.11.2006 19:52
Antworten
diechefköche

sehr lecker, die essigessenz gibt dem ganzen wirklich noch die nötige abrundung. würde gut zu gans passen, bin aber veggie. hab pilze und klöße dazu gemacht. schmeckt auch ohne gans ganz gut!

25.10.2006 10:25
Antworten