Oktopus auf Galicische Art


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Pulpo a la Gallega – die wohl zarteste Art, Oktopus zu genießen

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20 Min. normal 19.07.2006 826 kcal



Zutaten

für
1,2 kg Tintenfisch(e) (Oktopus)
2 kleine Zwiebel(n)
2 Lorbeerblätter
2 EL Pfeffer, grün
5 Knoblauchzehe(n)
250 ml Olivenöl
1 EL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
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Nährwerte pro Portion

kcal
826
Eiweiß
49,51 g
Fett
65,73 g
Kohlenhydr.
10,77 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 20 Minuten
Den Oktopus unter fließendem Wasser säubern, dabei auch die inneren Organe entfernen. Dann den Oktopus mit wenigen Tropfen Öl in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze ohne Wasser „kochen“. Die Flüssigkeit tritt aus dem Oktopus aus, der dann solange gegart wird, bis die Flüssigkeit wieder aufgesogen ist. Nun soviel gesalzenes Wasser hinzugeben, bis der Oktopus damit bedeckt ist, dann die grob gehackte Zwiebel, die Lorbeerblätter und die grünen Pfefferkörner hinzugeben und alles bei mittlerer Hitze etwa 150 Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch weich wird. Dann den Topf beiseite stellen und den Oktopus in der Flüssigkeit erkalten lassen.

Anschließend in einem Sieb gut abtropfen lassen. Nun den Oktopus mit einem sehr scharfen Messer oder auch einer Geflügelschere in mundgerechte Stücke schneiden und diese in eine Servierschüssel geben. Das Olivenöl mit dem zerpressten Knoblauch und dem Paprikapulver vermischen und darüber geben. Mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen, dabei hin und wieder umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, dazu Weißbrot servieren.

Anmerkung: Zoologisch zählen die Oktopoden, Sepien, Kraken und Nautiliden zur Familie der Kopffüßler (Cephalopoden). Der Name „Tintenfisch" ist eigentlich nicht richtig, da es sich in dieser Familie samt ihren Untergattungen um wirbellose Tiere handelt und nicht um Fische. Somit sind sie als sog. „Mollusken“ mit den Schnecken und Muscheln verwandt. Richtiger wäre also der Begriff „Tintenschnecke“. Oktopoden sind weitentwickelte und auch lernfähige Ozeanbewohner und so mancher Feinschmecker weiß wohl kaum, was für ein hochentwickeltes Tier er verspeist.

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u33r7ybcyh

Bei diesem Rezept ist schade um den Oktobus. Die Kochzeit ist maßlos überzogen - außer man möchte Oktobus Pastete machen. Auch der Geschmack der fertigen Speise ist nicht die Welt - aber das ist jetzt recht subjektiv. Das nächste Mal sollte ich wieder mein "Kochgespür" einschalten, wäre davon ausgegangen diesem Kochrezept blind vertrauen zu können.

22.01.2021 19:43
Antworten
la_paella_bamberg

Sorry, muss mich hier mal einschalten, wenn es um Pulpo gallega geht... Ganzer Pulpo, ca. 1,5 Kg, nur tiefgefroren verwenden, sonst wird er nicht richtig zart. Mann kann frischen Pulpo vom Fischmarkt über Nacht einfrieren und am nächsten Tag wieder auftauen - reicht! Sud wie beschrieben in Ordnung, als Gewürze nur Lorbeer, Meersalz, Weinessig, Olivenöl und Zwiebeln. Den Pulpo je nach Größe min. 25 min bis max 1h in heißen Wasser ziehen lassen. Wichtig! Nie kochen lassen und das Wasser darf nicht zu heiß sein. Löst sich die Haut zu früh, war das Wasser zu heiß...lieber länger ziehen lassen aber nicht kochen lassen. Mit einen Zahnstocher ins Fleisch stechen. Geht dieser leich rein, ist er fertig. Die Fangarme in kleine Stücke schneiden, längs, damit es schöne große und dünne Scheiben ergibt. Olivenöl in der Pfanne erhitzen und über die Scheiben gießen. Dann auf ein Holzbrett servieren, mit Paprikapulver und groben Meersalz bestreuen. Gruß la_paella_bamberg

24.01.2015 10:18
Antworten
foisseur

Heute zubereitet: ca. 1200 gr hatte Oktopus frisch. Nach diesem Rezept zubereitet. Funktioniert ohne Wasser--Oktopus zog selbst bis zur Hälfte Wasser. Leider stand nicht drin, wann man aufdeckt damit dieses wieder verdunstet. Somit habe ich zu dem Vorhandenen noch salziges dazugegeben bis bedeckt. Ca. 120 Minuten geköchelt sehr leise. Mit Gabel eingestochen--weich. Erkalten lassen. Abtropfen--Haut abgezogen und zum Anrichten auf die Seite gestellt. War mein größter Fehler--hatte zum Anrichten nur noch 200 gr, da mein Göttergatte nach dem Probieren nicht mehr aufhörte davon zu Naschen. Hätte also noch Knoblauchzehe übrig, falls jemand benötigt. Habe schon über Jahre hinweg Oktopus zubereitet----dies war der weicheste/feinste von Allen. Danke an justbuildit

30.08.2014 21:13
Antworten
alfred_2

Niemals die Haut abziehen! das Gelee zwischen Haut und Fleisch macht den großartigen Geschmack aus. Nimm Dir Zeit!

13.02.2021 21:32
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo, also ich brate den Oktopus nicht in Öl an, sondern gebe ihn in einen kochenden Sud. Dort lasse ich ihn 45 bis 60 Min. simmern. Dann ca. 10 bis 20 Min. in dem Sud abkühlen lassen u. dann zum Salat weiter verarbeiten. LG xrita

23.06.2012 17:07
Antworten
MarYSol

wir haben das rezept das erste mal nach "Plan" gekocht, beim zweiten mal haben wir ihn nicht zerteilt und nach der Ziehzeit auf den Grill gelegt. Mit Weißbrot auch sehr lecker *jummy*

04.07.2011 21:51
Antworten
Moviehawk

Hi bei 20 min Zubereitungszeit 150 min köcheln lassen? hat sich da ein Fehler eingeschlichen?

09.02.2009 19:02
Antworten
susa_

nein Die Zubereitungszeit ist die Zeit, die man braucht um alles zuzubereiten, danach beginnt die Kochzeit.

10.02.2009 21:07
Antworten
ClausWe

Bei mir gab der Oktopus (frisch, keine TK) kaum Flüssigkeit ab. Maximal am Topfrand ab und zu 2 Blasen gesehen. Als er dann an einigen Stellen begann anzubrennen dann mit Wasser aufgegossen. Kommt mir etwas komisch vor, da ein Oktopus ja angeblich 1/4 - 1/3 seines Gewichts an Wasser abgeben soll. Was mach ich denn falsch ? *grübel*

20.04.2008 14:57
Antworten
Gelöschter Nutzer

kann ich auch schon gekocht und geputzt, tiefgefrorene oktopus stuecke nehmen?????

06.11.2007 13:36
Antworten