Senegalesisches Hühnchen


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Poulet Yassa

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30 Min. normal 30.06.2006



Zutaten

für
1 Huhn (zerteilt, ca. 1000g)
8 Zwiebel(n) (gewürfelt, eine in Streifen geschnitten für die Marinade)
1 Peperoni (frisch in Streifen geschnitten, oder getrocknet, in grobe Stücke zerteilt)
1 Lorbeerblatt
10 Zitrone(n) (grüne, ausgepresst)
2 Zweig/e Thymian
125 g Öl (Erdnussöl)
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 1 Tag Gesamtzeit ca. 1 Tag 30 Minuten
Um die Marinade herzustellen die Zitronen auspressen, die in Streifen geschnittene Zwiebel, Pfeffer, Lorbeerblatt und Thymian abwechselnd mit den Hühnchenteilen und der Peperoni, in eine gut verschließbare Schüssel füllen und 1-2 Tage im Kühlschrank marinieren lassen.

Danach die Hühnerteile aus der Marinade nehmen und mit Küchenpapier trockentupfen, im Backofen bei ca., 180-200°C ca. 30 Minuten grillen oder noch besser auf einem Holzkohlegrill goldbraun grillen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne oder besser einem Wok das Erdnussöl erhitzen und die gewürfelten Zwiebeln bei milder Hitze dünsten, die Marinade durch ein Sieb zu den Zwiebeln gießen und mit Pfeffer und Gemüsebrühe (Brühwürfel) sowie 1 Liter heißem Wasser aufgießen.

Wenn das Fleisch die gewünschte Farbe hat, alles in die sanft köchelnde Sauce geben, nochmal 15 Minuten köcheln lassen und abschmecken. Als Beilage reicht man weißen Reis.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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jigeen

Ich koche öfter mal Yassa, aber 10 Zitronen sind viel zu viel! Ich nehme 3-4 Stück, auch weniger Brühe. Bei mir kommen noch Karotten- oder Paprikastückchen dazu. Die Brühwürfel mit M benutze ich gar nicht, obwohl sie in Gambia sehr beliebt sind.

24.06.2014 16:55
Antworten
Gelöschter Nutzer

Ich koche es ein wenig anders: Thymian benutze ich nicht, stattdessen reichlich Koriander, der in die Marinade kommt. Wichtig sind die vielen, vielen Zwiebeln. Knoblauch kommt auch noch dazu. Statt Zitronen auszupressen, benutze ich meist diese gelben Fertigflaschen (bin eben faul) und gebe davon reichlich in die Marinade. Falls das nicht zur Hand ist, geht übrigens auch Apfelessig (ist aber nur die zweite Wahl). Wenn es echt "senegalisch" werden soll, dann gehören unbedingt noch zwei Brühwürfel (von der Firma mit M) in die Marinade. Natürlich mariniere ich das Hähnchen auch nicht zwei Tage, sondern eine halbe Stunde. Ich brate danach das Hähnchen in Öl (da nehme ich übrigens - wie auch im Senegal üblich - ganz normales Öl), gebe dann die Marinade dazu und fülle mit Wasser auf. Dann kommen Weißkohlstreifen dazu, evt. auch dieser Mini-Bitterkohl (Name???), den ich ab und zu schon im Afroshop gesehen habe. Die Soße sollte "zitronig" schmecken, dann habt ihr es richtig gemacht. In Dakar habe ich "Yassa" auch schon mit Oliven gegessen (sehr lecker) und ich habe das übernommen. Insofern kommen bei mir auch noch einige Oliven in die Soße. Ganz zum Schluss wird die Pfefferschote (keine Peperoni, im Afroshop oder Asiamarkt kaufen!)) in die Soße gegeben und kurz mitgekocht. Angerichtet wird alles mit Basmati-Reis (mit anderen Reis schmeckt dieses Gericht überhaupt nicht, bzw. ist dann eben etwas !) Alles wird auf eine Platte serviert (oder in einer wildgemusterten chinesischen Blechschüssel platziert), wobei in der Mitte die Soße mit Hähnchen dekoriert ist und "außen" der weiße Reis. Ihr könnt euch nun zur Mitte hin "essen", wobei es freundlich ist, die besten Hähnchenstücke jeweils seinen Nachbar/inen anzubieten. Nach Belieben nehmt ihr die Pfefferschote und drückt sie auf euren Reis aus, um sie danach an eure MitesserInnen weiterzureichen. Normalerweise sollte das dann höllisch scharf werden. Keinesfalls daraufhin trinken, dann wird es schlimmer! Stattdessen lieber Reis essen. Zum Nachwürzen stellt ihr M....würze bereit und voilá.

09.06.2010 14:40
Antworten