Potize Putize


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steirisch - slowenischer Hefekuchen

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30 Min. normal 18.05.2006



Zutaten

für
500 g Mehl, Type 550
60 g Zucker
60 g Butter oder Margarine
20 g Hefe
1 Prise(n) Salz
¼ Liter Milch
1 Ei(er)

Für die Füllung:

200 g Nüsse, geriebene
200 g Kuchen - Brösel (Spritzgebäck)
60 g Zucker
20 g Honig
⅛ Liter Milch
Zitrone(n) - Schale
Vanillezucker
Rosinen, nach Belieben
Puderzucker, zum Bestäuben

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
In 1/8 l erwärmter Milch die Hefe auflösen, mit etwas Mehl und 1 TL Zucker mischen, mit Mehl bestäuben und an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

Sobald das Mehl Sprünge zeigt, den restlichen 1/8 l lauwarme Milch, 60 g Zucker, 60 g Butter, Prise Salz, Ei und Dotter verrühren und mit dem restlichen Mehl und der Hefemischung zum Teig kneten. Zugedeckt gehen lassen.

Nun die Füllung zubereiten: 1/8 l Milch, Honig und 60 g Zucker aufkochen, noch heiß die übrigen Zutaten (Nüsse, Kuchenbrösel, Zitronenschale, Vanillezucker und ggf. Rosinen) einrühren.

Nun den Hefeteig ausrollen, mit der Füllung bestreichen, einrollen und dann in eine Kastenbackform legen. Bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen.
Vor dem Stürzen auskühlen lassen, dann mit Zucker bestäuben.
Man kann bei der Füllung die Nüsse durch geriebenen Mohn ersetzen.

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Juulee

Ein prima saftiger Hefekuchen, den ich für ein Damenkränzchen im Seniorenheim gebacken habe. Die Damen waren sowas von begeistert und sahen sich in ihre Jugend versetzt. Danke für das sehr gute und schöne Rezept! Nun muss ich ihn auch mal für "meine" Familie backen! :-))) Lieben Gruß Jule

08.12.2019 08:35
Antworten
stern-83

Was ist mit Kuchen Brösel (Spritzgebäck) gemeint ???

22.02.2019 09:42
Antworten
Pumpkin-Pie

Hallo, das ist sehr leckerer Hefekuchen gewesen. Der Teig lässt sich schön verarbeiten und die feine Füllung passt toll dazu. Ein sehr schönes Rezept, das ich gerne wieder machen werde. Ein Foto ist auch schon unterwegs. Liebe Grüße Pumpkin-Pie

19.01.2011 04:03
Antworten
petrice

Hallo Dyesce, das wusste ich auch nicht, habe nie darüber nachgedacht woher der Name kommt. Ich habe keine Ahnung was das für ein Rezept ist, aber eine potica ist es definitiv nicht. Muss mal eines reinstellen, bald ist ja Weihnachtszeit, da werde ich eine machen (wird nur zu besonderen Anlässen gebacken) und ja, sie ist relativ trocken, stimmt. Und sehr lecker. lieben Gruss, Petra

02.11.2010 21:42
Antworten
Dyesce

Hallo Petra, Da geb ich dir recht. Die Potica von meiner Großmutter sah absolut kein bißchen aus, wie das auf dem Bild. Und es wird von saftig gesprochen, das ist auch verkehrt. Pot = der Weg, Potica war früher kein Kuchen, sondern Wanderproviant. Wilderei war mal Volkssport und so waren Slowenen viel unterwegs. Eingerollt und trocken muß sie sein. Nicht zopfig und saftig. LG Dyesce

30.10.2010 08:45
Antworten
petrice

Naja, mit der original "potica" (kein U) hat das hier optisch nicht mehr viel zu tun, es wird defintiv kein Zopf gemacht, sie wird gerollt, und auch ist eine gute potica mehr dunkel als hell, sprich viel viel mehr Füllung, weniger Teig, die Füllung sieht man spiralförmig, wenn man die potica aufschneidet, oben mit Puderzucker bestreut. Sollte man auf jeden Fall mal in einem Haushalt probieren, nicht ein Teil aus dem Supermarkt. Es kommen sehr viel Walnüsse rein (etwas weniger als Mehl!), die mit heisser Milch blanchiert werden, um die Bitterstoffe zu neutralisieren, Rum, Zucker, ggf Rosinen, Honig, das war es für die Füllung. Es gibt allerdings eine Rosinenvariante, die Füllung wird lediglich aus Sahne und Rosinen gefertigt, ev, Minze. LG Petra

21.05.2008 16:10
Antworten
schneeweißchen

Oh, tut mir leid , wollte noch sagen, im Originalrezept sind es auf jedenfall Walnüsse !!! Habe ihn nun schon 4 mal gebacken, es lohnt sich !!! Nochmal Schneeweißchen

21.09.2006 21:32
Antworten
schneeweißchen

Ach was ich noch vergessen habe, nur Original wenn er in der Kastenform gebacken wurde!!! Fürs Auge vielleicht nicht so schön, aber für mich ein muß ;-) Grüßle Schneeweißchen

17.08.2006 11:06
Antworten
schneeweißchen

Hallo Rotschopferl, vielen lieben Dank für dieses herrliche Rezept! Meine Oma hat diesen Kuchen traditionell immer zur Weinlese gebacken, leider lebt sie schon lange nicht mehr und das Rezept hatte sie nirgendwo niedergeschrieben. Mein Vater war Slowene und dort ist dieser Kuchen sehr beliebt. Also eine Köstlichkeit meiner Kindheit die ich auch jetzt sogleich Nachgebacken habe und es ist echt das Original Rezept! Lecker, Lecker. Vielen lieben Dank !!!!! Es grüßt Schneeweißchen

17.08.2006 11:00
Antworten
alina1st

Hallo!! Weil mein Bruder seit seinem Slowenienaustausch von diesem Lang und auch dem Esse schwärmt, habe ich ihm den gefallen getan und diesen Zopf gebacken- und habe es keineswegs bereut! für den Teig habe ich aus Gewohnheit 75 g butter und nut 50 g Zucker genommen, damit hatte ich bisher immer gute erfahrungen. Er wurde wirklich wudnerbar locker und schön saftig. für die füllung habe ich die "kuchenbrösel" wörtlich genommen und auch einige keksreste darin verwertet, war am ende dann etwas krümelig, hat baer trotzdem prima geklappt ;-) Gebacken habe ich hin allerdings ohne Kastenform, ich finde, das sieht schöner aus- ist aber wohl geschmackssache. die Backzeit waren dann nur ca. 30 minuten. lg alina

03.08.2006 16:06
Antworten