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Aromatisch - feuriges Tomatenchutney

ohne Essig oder Zwiebeln - die Urform des Ketchups

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20 Min. normal 25.04.2006



Zutaten

für
2 kl. Dose/n Tomate(n)
2 EL Senfsamen, braun, ganz
4 EL Ingwer, frisch, gerieben
3 Chilischote(n), rot, frisch
1 Stange/n Zimt, ca. 7 cm
4 TL Kreuzkümmel, ganz
5 Nelke(n), ganz
3 Lorbeerblätter, ganz
4 TL Koriander, gemahlen
1 Prise(n) Gewürz(e) (Asafötida, Teufelsdreck)
4 EL Zucker, braun
2 TL Salz
4 EL Öl, Butterschmalz oder Ghee

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 20 Minuten
Die Gewürze sollten nach Möglichkeit erst vor der Zubereitung im Mörser, in einer elektrischen Kaffeemühle o.ä. gemahlen werden, da fertig gekaufte Pulver oft an Geschmack und Aroma eingebüßt haben, denn die enthaltenen ätherischen Öle verflüchtigen sich mit der Zeit.

Alle Zutaten vorher bereitstellen, denn sie müssen schnell nacheinander in den Topf, stets gut rühren, damit nichts anbrennt. Das Rösten des Gewürzes löst die ätherischen Öle, parfümiert das Öl und würzt so das Chutney intensiver.

Das Fett/Öl erhitzen. Sobald es richtig heiß ist, die Senfsamen einfüllen, sofort einen Deckel auflegen, damit sie nicht herausspringen, auf mittlere Hitze reduzieren. Sobald das Knacken aufhört (ca. 10 Sekunden), Deckel abnehmen und schnell nacheinander Ingwer, Chilis und Zimt zugeben, kurz rösten (ca. 5 Sekunden).

Kreuzkümmel, Nelken und Lorbeer zufügen, wieder kurz rösten. Nun Koriander und Asafötida einrühren. Tomaten daraufgießen, gründlich umrühren. 10 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder rühren. Zum Schluss Salz und Zucker einrühren. Weitere 10-15 Minuten kochen und weiterrühren, damit das Chutney dickflüssiger wird. Anschließend ohne Deckel abkühlen lassen. Zimmerwarm oder kalt servieren.

Das Chutney reicht in dieser Menge für eine mittelgroße (Grill-)Party als Dip zu jedem indischen Gericht, zu Kartoffel- oder Gemüsesnacks und auch zu Geflügel. Ich esse es auch gerne als Brotaufstrich. Im Kühlschrank bis zu 1 Woche haltbar.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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misskiwi

:)

05.09.2015 14:44
Antworten
Regina151961

Gerade gekocht und schon richtig lecker! Hatte kein Teufelsdreck und mein vielbenutzter Kreuzkümmel war alle,dann wäre es wahrscheinlich noch besser,dafür hatte ich frische Garten-Tomaten,...na nächstesmal. Schön lange eingekocht bis es die richtige Konsistenz hatte und dann noch heiß in Gläser gefüllt,es sind acht kleine 220gr. Gläser geworden.Da werde ich gerne welche von verschenken!

19.08.2015 19:56
Antworten
susi_streusel

Danke für dein Rezept. Es gehört bei uns zur Grundausstattung im Kühlschrank. Gern variieren wir die Zutaten. Zurzeit nehme ich Kürbis, Tomaten, Äpfel und deine Gewürzmischung. Als Brotaufstrich einfach perfekt. Auch bei meinen Freunden immer gern gesehen. Viele Grüße Susi

11.01.2014 11:46
Antworten
misskiwi

Danke für Dein Feedback,! Ich variiere das Rezept nicht, für Äpfel habe ich ein anderes und Kürbis mag ich nicht so gern *brrrr*

13.01.2014 16:44
Antworten
misskiwi

Das mit der begrenzten Haltbarkeit kenne ich selber, man kann kochen soviel man will, es bleibt nie lange was im Schrank. ;-)

13.01.2014 16:43
Antworten
Topfquäler

hallo, danke für das leckere rezept. das ergebnis im geschmack ist wirklich wahnsinn. ich hab ein bisschen mehr zimt dazu gegeben, weil ich es geschmacklich sehr interessant fand. was das kochvergnügen etwas getrübt hat, waren die vielen groben gewürze (auch nach bearbeitung im mörser, wie die zimtstangen, wurde nicht alles pulvrig.) also muss man im abschluss die nelken, die lorbeerblätter und ggf. auch die senfkörner anhand eines siebes trennen. aber kochen heisst ja schliesslich experimentieren...fazit: nachdem die körner und die harten zimt- bzw. nelkenstücke sowie die blätter aus dem chutney heraus sind, ist es wirklich ein gelungener gaumenschmaus. p.s.: die mengenangaben sind auch hier mit vorsicht zu geniessen, wenn man auch andere saucen und dips zum essen kredenzen möchte. die mengenangaben hier für 1 person haben bei uns für 8 personen gereicht :-)

30.12.2006 19:14
Antworten
misskiwi

Die Menge bezieht sich nicht auf eine Person, sondern eine Portion. Okay, etwas unklar, geb ich zu. Freut mich, dass es gut ankommt. :)

13.01.2014 16:39
Antworten
misskiwi

... verdammt, man kann hier nachträglich nichts editieren also nochmal: Die Mengenangabe habe ich bewußt nicht auf Personen eingeteilt, da man immer individuell entscheiden kann, wieviel der einzelne Esser "zugeteilt" bekommt. Ich stelle das Chutney immer in einer Schale auf den Tisch und jeder bedient sich, meistens reicht die Menge oben für sechs bis zehn Leute, je nach Appetit und übriger Chutneyauswahl.

13.01.2014 16:50
Antworten
Valezqua

Was ist denn Asafötida, Teufelsdreck ? Das klingt sehr lecker, hab mich bisher noch nicht an Chutneys getraut, aber das hier wander gleich mal zu meinen Favoriten.

16.07.2006 21:47
Antworten
misskiwi

Sorry, dass es Jahre gedauert hat, aber ich bin selten eingeloggt hier und schaue dann nicht auf meine Rezepte, Mails habe ich lange auch keine bekommen bei Kommentaren. Also, Asafötida, auch Asant genannt, ist ein Gewürz, das aus dem Harz der Wurzel der gleichnamigen Pflanze gewonnen wird und intensiv nach Zwiebel und Knoblauch schmeckt. Man kann es in Asia-Läden bekommen.

13.01.2014 16:38
Antworten