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Laugenbrezel

Laugengebäck von A-Z selbst gemacht

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35 Min. normal 03.05.2002



Zutaten

für
500 g Mehl (Weizenmehl)
250 ml Wasser
1 Pck. Hefe (Trockenhefe)
1 TL Salz
½ TL Zucker
250 ml Natron - Lauge (4%ige NaOH Natronlauge per analysum)
Meersalz, grobes, zum Bestreuen

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 35 Minuten Gesamtzeit ca. 35 Minuten
Keine Angst wegen der Lauge, ich mach das schon seit 20 Jahren, es waren immer alle zufrieden und es wurde auch niemand verletzt. Die Natronlauge bekommt man im Chemikalienhandel oder in der Apotheke "per analysum" ist eine hohe Qualität. Wenn Ihr die Lauge bestellt, sagt einfach sie muss Lebensmittelrein sein.
Die Trockenhefe im warmen Wasser auflösen und in die Küchenmaschine (Knethaken)zum Mehl gießen, Salz und Zucker dazu. Den Teig solange kneten bis ein fester Klumpen entsteht. Nicht zu früh zusätzliches Wasser hinzufügen. Der Teig ist dann fertig, wenn er gleichmäßig und trocken ist. Den Teig nicht gehen lassen.
Aus dem Klumpen 6 Brezeln formen. Jetzt Einmalhandschuhe anziehen, die fertig geformten Brezel in die Lauge tauchen und die Brezel auf ein stark gefettetes Backblech legen, oder auf mehrfach verwendbare Antihaftfolie legen. Kein normales Backpapier, da die Lauge die Beschichtung zerstört.

Die Brezel mit scharfem Messer am dicken Ring einschneiden, jetzt die Einmalhandschuhe ablegen. Die Brezel mit grobem Meersalz nach Geschmack bestreuen und ca. 15 Min gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen und die Brezel 22-25 Min. backen.
Die Backzeit ist von Ofen zu Ofen etwas unterschiedlich, also ausprobieren.
Die restliche Lauge durch ein feines Metallsieb in die Flasche zurückgießen. Die Lauge ist mehrfach verwendbar.

Variationen sind Laugenstangen, Laugenbrötchen, Laugenkonfekt etc.

Viel Spaß beim Backen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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Tanja-Hacker

Hallo! ich habe heute zum ersten mal Brezel gemacht. Der Teig war eher "blättrig" als ein Klumpen. An was liegt das? Er war so trocken, dass man ihn auf der Arbeitsplatte nur schieben konnte, anstatt lange Rollen zu rollen... Liegt es am kneten? VG Tanja

03.10.2019 13:34
Antworten
MSchilling

Hallo Tanja, bei diesem Teig ist die Feuchtigkeit knapp bemessen. Jedes Mehl ist ein wenig anders in der Aufnahme von Milch/Wasser. Der Teig an sich soll eher trocken sein und nicht weich und klebrig, trotzdem sollte er in der Rührschüssel sich schon zu einem glatten Teig verarbeiten lassen. Wenn er zu trocken bleibt, vorsichtig immer wenig Milch/Wasser hinzufügen bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Probier mal anstelle von Wasser Milch mach ich mittlerweile nur noch. Ich hoffe es funktioniert jetzt besser. Viel Erfolg. LG Markus

10.10.2019 13:57
Antworten
Eistee

Ich habe extra Perlen für Brezellauge bestellt und mir Silikon Backmatten besorgt. Beim ersten Versuch auf dem gefetteten Backblech klebten die Teile trotzdem extrem fest. Wenn ich sie nicht runter brechen konnte, blieb die untere Seite am Blech kleben. Und meine Brötchen haben so kleine Pickel bekommen. Ich war etwas enttäuscht, aber ich muss auch was falsch gemacht haben. Ich weiß nur nicht, was. Bisher habe ich aus Faulheit, richtiges NaOH zu bestellen, immer normales Natron genommen, 5 Minuten in Wasser kochen lassen und dann die Brötchen rein gegeben. Das hat viel besser geklappt, obwohl es keine richtige Lauge ist. Ich muss wohl weiter experimentieren.

18.07.2018 15:45
Antworten
Diva1005

Hallo kann ich das Rezept auch mit dem Packer Natron machen was ich im Geschäft bekomme?lg

05.11.2016 20:54
Antworten
MSchilling

Hallo, ich hab es nur mit 4%iger Natronlauge gemacht. Bekommt man beim Apotheker, oder mit Glück in einem Chemikalienhandel. Vielleicht kennst Du jemand, Chemielehrer etc. Liebe Grüße und viel Erfolg MSchilling

07.11.2016 12:42
Antworten
Angebrand

war schon lange auf der suche nach laugenbrezeln, da es bei uns selten zu kaufen gibt und zudem schweineteuer sind. kann dieses rezept nur empfehlen gruss Angebrand

14.12.2003 11:14
Antworten
MEinsle

Danke für das Rezept, ich habe schon lange mal eins gesucht, das mit echter Natronlauge, also nicht mit Natron oder Soda arbeitet. Vorsicht aber (oder gerade deshalb!) mit dem Tipp von Gaby2704! "Natron" hat nicht viel mit Natronlauge zu tun. Während "Natron" (NaHCO3, Natriumhydrogencarbonat) ein schwach basisch reagierendes Salz ist und als Backtriebmittel eingesetzt wird, findet man feste, aggressive Natronlauge (NaOH, Natriumhydroxid) z.B. in Rohrreinigern. Beide Rezepte funktionieren, nur bitte nicht miteinander kombinieren! NaOH in eine Tasse kochendes Wasser zu geben kann - im wahrsten Sinne des Wortes - ins Auge gehen (schlagartiges Überkochen!), also bitte wirklich nur "Natron" dazu verwenden!

07.09.2003 17:28
Antworten
Speedy1909

Es ist wirklich sehr wichtig das ungefährliche "Natron" nicht mit Natronlauge (=Natriumhydroxid in Wasser gelöst) zu verwechseln! Salzsäure zB ist ja auch keine Kochsalzlösung, auch wenn es logisch klingt. Ich bin Chemiker und mit echter Natronlauge ist nicht zu spassen wenn man einen Spritzer in die Augen bekommt. Deshalb bitte eine Brille aufsetzen, und die Brezel nur kurz in die kalte Lösung eintauchen. Mit Backpulver oder Natron ist es halt leider schwierig eine entsprechend konzentrierte Lauge herzustellen, da diese Chemikalien nur schwach basisch reagieren, deshalb kocht man bei dieser Methode die Lauge auch auf und taucht länger ein.

24.01.2012 09:24
Antworten
Fraschi

Danke für die Erklärung der Natronlauge. Ich habe bisher nur Natron in heißem Wasser genommen und mich an die „echte“ Lauge noch nicht rangetraut, aber jetzt bestelle ich mir die echte Natronlauge und dann geht das große Backen los 😊🥨

12.10.2018 11:34
Antworten
Gaby2704

Man kann auch die Brezeln mit der heißen Natronlauge ( 1 Tasse heisses Wasser und 2Tl. Natron) bestreichen anstatt sie darin einzutauchen. Der Hefeteig geht dananch auch viel besser auf.

07.01.2003 13:09
Antworten