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Entencurry - Kaeng Phed Ped Yang

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40 Min. pfiffig 02.02.2006



Zutaten

für

Für die Marinade: (Entenbeine)

1 EL Sojasauce, dunkel
1 TL Gewürzmischung (Fünf-Gewürz-Pulver)
2 EL Wasser
1 EL Fischsauce
1 EL Öl, 4 Barberie-Entenbeine, a ca. 350 g
Curry :
1 Ente(n), gebraten, ca 2500g oder 4 gebratene Entenbeine
2 Dose/n Kokosmilch
2 EL Currypaste, rote, wer mag auch 3-4 EL
10 Kaffir-Limettenblätter, Bai Magrood
3 EL Fischsauce
2 TL Zucker
150 g Erbsen, sehr fein
15 Kirschtomate(n), halbiert
4 Chilischote(n), rot ohne Kerne, in Streifen geschnitten
3 Stängel Basilikum, (Thai-Bai Hoarapha)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 40 Minuten
Für dieses Rezept braucht man eine gebratene Ente oder, wie ich es vorziehe, geschmorte marinierte Barberie-Entenbeine. Es klingt sehr aufwändig, aber am Ende werde ich schreiben, wie man es sich einfacher machen kann.

Zunächst die Entenbeine waschen und trocken tupfen und mit der Marinade dünn bestreichen. In einer Pfanne auf dem Herd gut anbraten. In einen Bräter umschichten, restliche Marinade drübergießen und bei 120-130 Grad im Ofen 2,5 Stunden schmoren, dabei zweimal wenden.
Die Haut und das Fett entfernen, das Fleisch auslösen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Sauce entfetten und beiseite stellen.
Das alles kann man am Vortag erledigen.

Für das Curry die Paste in dem Öl bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie zu duften beginnt. Dann die Kokosmilch angießen und einige Minuten durchkochen. Das Entenfleisch und die Limettenblätter zugeben und 10 Minuten weiterkochen. Wenn das Entenfleisch noch nicht richtig weich ist, auch länger. Danach 2 EL Fischsauce, Tomaten und Erbsen zufügen und weitere 3-4 Minuten kochen. Die entfettete Sauce zugeben, nach und nach, wie viel, ist Geschmackssache. Mit 1-2 Tl Zucker und weiterer Fischsauce abschmecken. Wie viel richtet sich nach der Säure der Tomaten und dem Salzgehalt des Bratenfonds.
Das Basilikum grob zerrupfen und untermischen. Eventuell mit einem Spritzer Limettensaft abrunden.

Nachtrag:
Das Curry selbst ist sehr schnell zubereitet, das Entebraten braucht seine Zeit. Deshalb brate ich immer 8 bis 10 Entenbeine auf einmal und friere mir dann Fleisch und Sauce portionsweise ein. Die oben beschriebene Menge ist ziemlich üppig für sechs Personen, im normalen Leben reicht die Hälfte für uns vier, denn das Curry ist schon ziemlich gehaltvoll.
Aber bei einer Party braucht man ja oft etwas mehr.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Mango-Struenkchen

Ich hatte von gestern noch eine rosa gegarte Entenbrust übrig und noch etwas von der Sauce vom letzten Entencurry im TK. Also gab es heute noch einmal Entencurry. Die Brust gibt man klein geschnitten erst ganz am Schluss dazu und lässt sie nur noch warm werden, so wird sie nicht trocken. Geschmeckt hats sowieso. Christine

06.12.2015 22:06
Antworten
UlrikeM

Das freut mich, Christine. Klar, kann man dafür auch Entenbrust braten oder einen Rest nehmen. Aber mit einer geschmorten Entenkeule schmeckt es noch mal anders. Mehr nach Ente, mit mehr Entengeschmack. Versuch es doch bei Gelegenheit mal. Und wenn du Entenbrust nimmst, gib in jedem Fall ein bisschen von dem Five-Spices-Gewürz dazu und lass die Currysauce eine Weile kochen. Dieser Geschmack gehört einfach dazu. Viele Grüße Ulrike

06.12.2015 23:16
Antworten
Asianfan

Das "Curry"! lol lecker! Zum einen aber stimmt das Wort Curry nicht! Es gibt Fleisch oder Gemüse mit Soße! Das wurde von den Engländern irgendwann dan als Curry bezeichnet! Aber Das wort Curry wurde dann irgendwann verallgemeinert! Sozusagen ist Gullasch auch ein >Curry! hehehehe! Nur mal so als Info! Indisch macht man es natürlich gerne mit Tomaten! Thai würde die wohl weg lassen!

07.10.2015 16:55
Antworten
UlrikeM

Na ja, es hat sich halt so eingebürgert, Gerichte mit Kräuter-Gewürzpasten (Currypasten) Currys zu nennen. Unter Kaeng/Gaeng Phed würde sich kaum einer was vorstellen können. Tomaten sind sehr wohl in der Thaiküche üblich, solltest du allerdings wissen ;-) In Currys mit Kokosmilch ist die Kombi Tomaten und Ananas gerade bei Ente klassisch. In dieses Curry sollten eigentlich die kleinen Erbsen-Auberginen. Die mag ich importiert aber überhaupt nicht, weil mir zu bitter. Ich nehme an, dass sie im Laufe der längeren Lagerung immer bitterer werden, in Thailand schmecken sie mir nämlich. Deshalb bin ich auf die Erbsen gekommen, nicht original, aber trotzdem gut, wie ich finde. Viele Grüße Ulrike

07.10.2015 17:55
Antworten
DieKalimera

Das war sehr lecker! Ich habe Entenschenkel genommen und schon in der Vorwoche gegart. Das ausgelöste Fleisch habe ich mitsamt der Sauce eingefroren und seit gestern im Kühlschrank langsam auftauen lassen. Das Gericht ist super vorzubereiten, und das Vorgaren der Ente im Backofen geht fast von allein. Das gab es bei uns nicht zum letzten Mal.

11.11.2012 19:42
Antworten
UlrikeM

Ich hatte suse ihre Frage per KM beantwortet, vielleicht keine so gute Idee. Ich löse das Fleisch von den Knochen, solange die Entenbeine noch warm sind. Dann kann man sie besser von Haut, Sehnen und Fett befreien. Dann schneide ich sie in mundgerechte Stücke, verpacke ich immer zwei mit Sauce in Dosen und friere sie ein. Liebe Grüße Ulrike

27.10.2006 13:04
Antworten
UlrikeM

Danke für das Foto, Suse, das sieht toll und ganz original aus...freu... Liebe Grüße Ulrike

04.10.2006 15:25
Antworten
Suse70

Hallo Ulrike, seeehr lecker. Allein das Entenfleisch war nach dem Schmoren schon sehr lecker. Überrascht hat mich dann die Kombination mit Tomaten und Erbsen und den ganzen thailändischen Aromen. Zum Glück haben wir nicht alles geschafft, so dass noch ein Rest für mich übrig geblieben ist. Frierst du die gegarten Entenkeulen im Ganzen ein oder nur das kleingeschnitteten Fleisch? LG Suse

25.09.2006 16:26
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo, ein super leckeres Curry! Ich hab es mit Entenbrust gemacht, und ins Curry noch ein bisschen Ananas. Da wir nur zu zweit waren hat eine Brust gereicht und die Hälfte der Zutaten. Das wird es sicher wieder geben!! LG, hase

18.09.2006 10:47
Antworten
UlrikeM

Und nun hab ich doch etwas vergessen .... die Entenbeine werden natürlich geschlossen geschmort. Man braucht ja keine knusprige Haut... Liebe Grüße Ulrike

03.02.2006 11:00
Antworten