Hermann Grundteig

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Hermann zum Neuansetzen

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15 Min. simpel 04.01.2006



Zutaten

für
½ Pck. Hefe (Trockenhefe)
1 EL Zucker
1 Tasse Wasser, lauwarm
1 Tasse Mehl
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Zubereitung

Arbeitszeit ca. 15 Minuten Ruhezeit ca. 10 Tage Gesamtzeit ca. 10 Tage 15 Minuten
Trockenhefe und Zucker mit lauwarmem Wasser auflösen und Weizenmehl unterrühren. Diese Mischung an einem warmen Ort 2 Tage gären lassen. Evtl. noch mit etwas Mehl nachfüttern.

Die Masse jeden Tag mehrmals umrühren. Danach diesen Grundteig weitere 2 Tage in den Kühlschrank stellen.

Am 4. Tag 1 Tasse Wasser und 1 Tasse Mehl zugeben, verrühren und den Teig weitere 6 Tage in den Kühlschrank stellen. Am 10. Tag ist der Grundteig fertig.

Variante: Die Tassen Wasser immer durch eine halbe Tasse Wasser und eine halbe Tasse Buttermilch ersetzen.

Tipps:

Hermann mag keine Metallschüsseln und Metalllöffel, nur Glas- oder Plastikschüsseln und Holz- oder Plastiklöffel (ähnlich, wie Eischnee).

Wenn sie eine Zeitlang keinen Hermann backen wollen, können sie ihn ohne weiteres einfrieren. Er ist in der Kühltruhe (bzw. im Tiefkühlfach ihres Eisschranks) bis zu einem halben Jahr haltbar.

Auch der gebackene Hermann kann problemlos eingefroren werden, es empfiehlt sich, ihn nach dem Auftauen kurz aufzubacken, dann schmeckt er wie frisch zubereitet.

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Küchlein-Fine

Hallo, ich habe meinen Hermann heute auf die Welt gebracht. Aber auf wie viel Grad muss ich den Teig denn nach den Tagen in der Schüssel backen? Ich würde mich sehr über eine schnelle Antwort freuen. Lg Küchlein-Fine

28.11.2012 19:17
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Madvicius

Davon ab dass ich ein anderes Grundrezept und NUR frische Hefe verwende, wollte ich hier mal was grundsätzliches zum Hermann zusammenfassen, damit euch nicht immer wieder der Mut verlässt. 1. Der Hermman geht nach dem Zubereiten auf wie wahnsinnig und fällt dann zusammen. Danach bildet er Bodensatz und eine klare, gebliche Flüssigkeit, ähnlich wie Bier, setzt sich oben ab. Das ist WICHTIG und genau DAS, was auch passieren soll. 2. Der Hermann ist für einen Teig sehr flüssig. Weil er kein Teig ist. Er ist eine Sauerteigbasis für Süßgebäck und als Zutat gedacht. Nicht als Teig an sich. Obwohl es da angeblich auch Rezepte geben soll. 3. Der Hermann stinkt. Je nach Rezept kann das sein. Oder je nach Empfinden. Ich mag den Duft. Aber mein Hermannteig wird auch mit Milch/Zucker/Hefe/Mehl gemacht. Er könnte von daher anders riechen. 4. Der Hermann geht nicht auf. Das soll er auch nicht. Ihr schafft quasi eine Hefekultur und ihren Lebensraum. Wenn ihr ihn füttert, dann wir er mehr und im Idealfall geht er dann noch ein bisschen auf und bildet nach dem Absetzen auf der Flüssigkeit einen feinen Schaum. Das ist ok so. Ihr könnt auch 2 oder 3 fache Menge machen, wenn eure Schüsseln reichen. Ich mache immer direkt 3 Liter davon. Die 1/3 wir nach 12 Tagen verarbeitet, 1/3 in Portionen verschenkt, 1/3 für neuen Hermann benutzt. Ein Hermann kann bei guter Pflege über 10 Jahre alt werden. Kein Witz. Also lasst euch nicht ein Bockshorn jagen, wenn ihr keinen "Hefeteig" bekommt. Alle Sachen, die ihr da beschrieben habt, die euch zweifeln lassen, sind richtig und gut. Und an den Verfasser des Rezeptes sei der konstruktive Vorschlag gemacht, noch ein paar Bermekungen dazu im Rezept selber zu schreiben, denn ich gehe mal davon aus, dass er das alles selber kennt. Ich hoffe, ich konnte euch als auch-Hermann-Fans helfen. Schönen Gruß, Mad.

03.05.2012 02:16
Antworten
des_Biggy

Hey... Hallo und vielen Dank für Deinen Kommentar!!! :-) Habe jetzt schon einige Rezepte, sowie Kommentare zu dem Mr. Hermann gelesen und mir gedacht, dass ich den mal lieber nicht mach... explodierende Teige, flüssige, stinkende Brühen und keiner ist zufrieden und der Mülleimer wurde letztendlich gefüttert. Jetzt aber, nach Deinem Kommentar, traue ich mich doch einen Hermann anzufangen. HERZLICHEN DANK für diesen Kommentar... Gruß von Biggy

01.10.2012 07:47
Antworten
Ta_Wi_68

Hallo! Würdest du dein Grundrezept mit mir teilen? Ich bin auch eher ein Fan von frischer Hefe - finde nur leider kein Rezept online! Ich würde mich sehr über eine Antwort von dir freuen. LG Tabea

23.03.2020 13:38
Antworten
LaPetiteJoie

Nach einigem Umherschauen hab ich mich fuer dieses Rezept entschieden um einen neuen Hermann zum Leben zu erwecken. Es hat auch soweit ganz gut geklappt insofern dass er heute das erste Mal backfertig wurde und das Ergebnis gut geschmeckt hat. Ansonsten ist er leider anfangs kaum aufgegangen und war die ganze "Aufzucht" lang sehr duennfluessig. Desweiteren bildeten sich Mehlkluempchen obwohl ich das Mehl jedes Mal vorher siebte, schade. Da das aber alles nichts am Geschmack geaendert hat, hat das Rezept also seinen Zweck erfuellt. Danke fuer das Zurueckbringen meiner Kindheitserinnerungen, nur dass ich ihn diesmal selber backe :)

02.12.2011 00:47
Antworten
Elkebackthermann

Hallo Clodchen, zur Zeit habe ich frische Hefe hier, gelten da die gleichen Zutatenmengen? Ich freue mich, dass ich dann wieder einen Hermann habe. LG Elke

24.02.2006 19:56
Antworten
clodchen

Hallo Chrissi, ich würde den eingefrorenen Teig nur zum Backen noch benutzen und dann lieber für eine "Wanderung" einen neuen Teig ansetzen ! Liebe Grüsse Clodchen

11.01.2006 06:45
Antworten
chrissi60

Hallo kann der gefrorene Hermann auch werter gefüttert werden,oder ist er nur zum sofort backen geeignet gruß Chrissi

07.01.2006 18:34
Antworten
Erynia

Ich weiß, dass die Frage schon einige Jahre zurück liegt, aber vielleicht kommt sie ja beim ein oder anderen auch nochmal auf, daher mein Kommentar: Ich pflege meinen Hermann seit fast 5 Jahren, und habe ihn zwischendurch immer mal wieder eingefroren (zuletzt für fast ein dreiviertel Jahr). Er ließ sich bei mir problemfrei "zurück ins Leben" holen, gedeiht nach einem Tag der Aklimatisierung wieder prächtig, hat die selbe Konsistenz und den selben Geruch wie vor seinem kälteschlaf, und verhilft mir nach wie vor zu den wunderbarsten Kuchen. :) Also: nicht zögerlich sein, Hermann ist stabiler als so manch einer denkt. (Auch wenn er mal keine gute Woche zu haben scheint schreibt ihn nicht gleich ab. Füttert und pflegt ihn einfach weiter, er erholt sich oft wieder.)

21.02.2012 11:47
Antworten
rennschnegge88

Kann nach dem Auftauen auch weiter gefüttert werden...

30.06.2014 13:46
Antworten