Holundersaft bei Erkältung / Basissaft


Rezept speichern  Speichern
Durchschnittliche Bewertung: 4.36
 (65 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

90 Min. normal 29.12.2005 7286 kcal



Zutaten

für
2 ½ kg Holunderbeeren, frische
1 ½ kg Zucker
1 Liter Wasser
½ Zitrone(n)

Nährwerte pro Portion

kcal
7286
Eiweiß
62,73 g
Fett
12,69 g
Kohlenhydr.
1,683,01 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
Frische Holunderbeeren sammeln ( im Herbst, wenn sie reif sind), so viel wie man braucht. Oben die Angaben sind in etwa ein Richtwert. Es kommt immer darauf an, wie viel man denkt, dass man für die Erkältungszeit braucht.

Die Beeren waschen und mit einer Gabel von den Stielen befreien.
Dann gibt man sie in einen Topf und begießt sie mit Wasser, dass sie bedeckt sind und nicht mehr heraus schauen. Die Holunderbeeren zum Kochen bringen und ca. 10 min. weiter köcheln lassen.
Jetzt werden die Holunderbeeren durch ein Sieb, welches mit einem alten Geschirrtuch ausgelegt wurde, durchgegossen und noch einmal fest ausgepresst.
Zu dem Saft gibt man Zucker und die halbe Zitrone und kocht das Ganze noch einmal auf. Man kann den Zucker auch weglassen. Jetzt wird der noch heiße Saft in heiß ausgespülte Flaschen abgefüllt und sofort verschlossen. Nach dem Abkühlen dunkel und kühl aufbewahren (Keller)!

Oder:
Die gewaschenen Holunderbeeren in einen Entsafter geben und den aufgefangenen Saft ebenfalls 10 min. kochen und dann verfahren, wie oben angegeben.

Den Saft kann man dann bei Erkältung wieder warm machen und dem Kranken reichen. Oder man kann ihn als Basis für Süßspeisen, Liköre, Gellee, Weinansätze und so weiter nutzen, zur Weiterverarbeitung.

Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

wasserricky

Liebe Kräuterjule, ein geniales Grundrezept. Zitrone habe ich verwendet; den Zucker nicht. Ein wenig blieb übrig aus dem Topf. Gab es am nächsten Tag zum Frühstück. Da reicht ganz wenig und mit Wasser verdünnt. Sehr, sehr lecker.

09.09.2021 14:13
Antworten
badegast1

Hallo, ich habe wenig Zucker zugegeben, aber das war ja laut Rezept sowieso optional. Ein tolles Rezept, dass ich die Tage nochmal nachmachen werde. Wir haben noch so viel Holunder, der noch reifen muss. Vielen Dank! 5***** LG Badegast1

25.08.2021 08:49
Antworten
Superkoch-kathimaus

Ach ja noch eine Anmerkung, ich koche den Saft nach Rezept und wecke ihn in saftflaschen bzw schlichten Marmeladengläsern ein. Sie halten sich wirklich enorm lange, habe erst heute ein glas aufgemacht, welches ich vor 2 Jahren eingekocht habe und der Saft ist einwandfrei. Da er aber wirklich unerträglich pappsüß ist, benutze ich ihn als konzentrat und gebe einen schuß davon in den Tee, so riecht der Tee phantastisch nach holunder und ist grade richtig süß, aber nicht zu viel. Ich nehme meist Holunderblüten, Kamillen oder lindenblüten Tee oder mische sie einfach, perfekt bei jeder Erkältung. LG Kathi

18.07.2021 14:24
Antworten
Superkoch-kathimaus

Seit wir vor 4 Jahren aufs Land gezogen sind, bereite ich jedes Jahr diesen holundersaft zu und bin bei jeder Erkältung wirklich dankbar dafür. Es hilft wirklich und den Kids schmeckt er auch sehr gut. Heute wieder mal den leckeren Tee damit gekocht, für verschnupfte kindernasen ein Muss! Danke für das Rezept, LG Kathi

18.07.2021 14:15
Antworten
yatasgirl

Hallo Dein Saft ist sehr lecker, ich liebe Holunder ☺ Danke für das Rezept Liebe Grüße yatasgirl

24.09.2019 20:12
Antworten
alesia

Hallo Jule, ich mach jedes Jahr 10-15 Liter von dem Saft ein aber ohne Zucker oder Zitrone. Ich füll den Saft direkt aus dem Entsafter in saubere Weinflaschen und verschließ diese mit abgekochten Gummikappen.In ca 25 Jahren sind höchstens 2 oder drei Flaschen schimmelig geworden. So kann ich ihn zu vielen schönen Sachen weiterverarbeiten. Liebe Grüße alesia

21.09.2007 21:04
Antworten
Kräuterjule

Hallo Alesia, wenn du die Kommentare gelesen hast, dann wirst du auch sehen, das man ohne Zucker arbeiten kann. Wer aber zum ersten mal saft macht und keine Erfahrungen hat, kann Zucker und Zitrone dazu geben, denn es dient zur Haltbarkeitsmachung. Auf jeden Fall würde ich die Zitrone beibehalten, da sie nicht stört. Den Saft kann man auch zu Soßen geben und da ist Zucker nicht immer angebracht, da gebe ich dir Recht. VG Kräuterjule :-))

22.09.2007 08:40
Antworten
Kräuterjule

An alle, Mein Holundersaft für dieses Jahr steht. Ich habe ihn in Twist-Off-Flaschen, meist Ketschupflaschen, abgefüllt und nur mit Zitrone abgekocht. Zucker kann man später immer noch daran machen, egal für was man ihn dann verwenden will. VG die Kräuterjule :-))

22.09.2006 11:40
Antworten
Kräuterjule

Hallo Gunda, mit dem Zucker ist es nicht so schlimm, obwohl man ihn auch ohne Zucker konservieren kann. Es macht eben auch länger haltbar. Das nun der Zitronensaft vergessen wurde, denn der konserviert auch den Saft, ist nicht ganz so schön. Wenn du sie aber in Twist-Off- Flaschen, oder Gläsern gemacht hast, ist es dann oke. Ich hatte meinen damals mit Gummiverschluss gemacht und das ist schon etwas gefährlicher zur Lagerung, dann würde ich dir empfehlen, den Vorgang noch einmal zu wiederholen. VG die Kräuterjule:-))

27.08.2006 17:55
Antworten
Gunda2

Hallo! Ich habe gerade den Saft gekocht und auch schon in Flaschen abgefüllt. Nun habe ich beim neuerlichen Durchlesen des Rezeptes gesehen, das ich den Zucker und die Zitrone vergessen habe und demzufolge auch nicht erneut aufgekocht habe. Ich hoffe nun, das es dem Saftgenuss nicht schadet?! Viele Grüße Gunda, auf der noch Unmengen von Holunderbeeren warten*seufz*

25.08.2006 11:01
Antworten