Römisches Getreide-Risotto "Verona" mit Stockfisch, Radicchio Rosso und Mandelstiften


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ein Gericht, wie man es schon vor 2000 Jahren in der Region gegessen haben könnte

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30 Min. simpel 27.01.2023



Zutaten

für
n. B. Olivenöl
1 Zwiebel(n), fein gehackte
1 Knoblauchzehe(n), fein gehackte
40 g Mandelstifte
250 g Rollgerste (wie Reis geschliffene Gerste) oder ungeschliffene Gerste
1 Glas Weißwein (am besten Soave aus der Region Verona)
½ Radicchio rosso (am besten Radicchio Rosso di Treviso), geschnitten
100 g Stockfisch (Baccalà)
n. B. Brühe zum Aufgießen
50 g Parmesan (idealerweise Gran Padano aus der Gegend), fein gerieben
n. B. Butterflocken
n. B. Kräuter der Saison

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 10 Minuten Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Knoblauch und Zwiebel würfeln und in Öl anschwitzen. Dann zuerst einen größeren Teil der Mandelstifte zugeben und anrösten. Anschließend Rollgerste (wie Reis geschliffenes Getreide) oder normale Gerste (nicht wie Reis geschliffen, dafür über Nacht gequollen) hinzugeben. Etwas weiter rösten. Schließlich erst mit Weißwein ablöschen, dann geschnittenen Radicchio und den einen halben Tag eingeweichten und in Stücke geschnitten Stockfisch hinzugeben. Laufend rühren, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. In der Folge immer wieder mit einer Suppenkelle ein wenig Brühe aufgießen und unter ständigem Rühren einkochen, bis die Rollgerste bzw. die normale Gerste jene Konsistenz hat, die dem eigenen Geschmack entspricht.

Wenn die Körner die gewünschte Konsistenz haben, das Getreiderisotto vom Herd nehmen. Geriebenen Käse und Butterflocken einrühren. Abschmecken und alles zugedeckt 10 Minuten rasten lassen, wodurch das Getreiderisotto an Cremigkeit gewinnt. Schließlich anrichten, nach Geschmack frische Kräuter der Saison und die restlichen Mandelstifte draufgeben und servieren.

Dazu am besten den übrigen Weißwein trinken.

Dies ist ein Gericht, wie man es vor 2000 Jahren in Verona, am Nordrand der Po-Ebene, entlang der ersten europa-verbindenden Straße über die Alpen, der Via Claudia Augusta, gegessen haben könnte.

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