Römisches Getreiderisotto "Feltre" mit Maronen, Walnüssen, Pilzen und getrockneten Apfelscheiben


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Ein Gericht, wie man es schon vor 2000 Jahren in der Region gegessen haben könnte.

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30 Min. simpel 02.12.2021



Zutaten

für
n. B. Olivenöl zum Anschwitzen
1 Zehe/n Knoblauch
1 Zwiebel(n)
200 g Weizen (Bergweizen, wie Reis geschliffen) oder normaler Bergweizen, s. Zusatz im Text
n. B. Weißwein
1 Handvoll Pilze nach Wahl, feinblättrig geschnitten
10 Marone(n), gekocht, fein gehackt
8 Walnusshälften, fein gehackt
n. B. Gemüsebrühe
50 g Hartkäse (Piave), fein gerieben
n. B. Butterflocken
n. B. Kräuter der Saison
½ Handvoll Apfelscheibe(n), getrocknet (Koinze)
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Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 10 Minuten Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Knoblauch und Zwiebel würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Dann Bergweizen-Reis (wie Reis geschliffenes Getreide) oder normalen Bergweizen (nicht wie Reis geschliffen, dafür über Nacht gequollen) hinzugeben. Alles etwas anrösten. Schließlich erst mit Weißwein ablöschen, die gehackten Maronen, die gehackten Walnusshälften, die Koinze und die blättrig geschnittenen Pilze hinzugeben. Dabei laufend rühren, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. In der Folge immer wieder mit einer Suppenkelle ein wenig Brühe aufgießen und unter ständigem Rühren einkochen, bis der Bergweizen-Reis bzw. der normale Bergweizen jene Konsistenz hat, die dem eigenen Geschmack entspricht.

Wenn die Körner die gewünschte Konsistenz haben, das Getreiderisotto vom Herd nehmen. Geriebenen Käse und Butterflocken einrühren. Abschmecken und alles zugedeckt 10 Minuten rasten lassen, wodurch das Getreiderisotto an Cremigkeit gewinnt. Schließlich anrichten, nach Geschmack frische Kräuter der Saison draufgeben und servieren.

Zum Garnieren bieten sich Maronen, Walnusshälften und Koinze (alles am besten aus dem Feltrino) an.

Dazu den übrigen Weißwein trinken.

Dies ist ein Gericht, wie man es vor 2000 Jahren im Feltrino zwischen Dolomiten und Voralpen, im Norden des Venezianischen Abschnittes der ersten europa-verbindenden Straße über die Alpen, der Via Claudia Augusta, gegessen haben könnte.

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