Römisches Getreide-Risotto "Val di Cembra" mit Lucanica-Wurst, Maiskörnern und hellen Trauben


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Ein Gericht, wie man es vor 2000 Jahren in der Region gegessen haben könnte.

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30 Min. simpel 22.11.2021



Zutaten

für
Olivenöl zum Anschwitzen
1 Zwiebel(n), fein geschnitten
1 Zehe/n Knoblauch, fein geschnitten
200 g Wurst (Lucanica - ähnlich Salsiccia), gewürfelt
1 ½ Tasse/n Dinkelreis oder normaler Dinkel, s. Anmerkung im Text
n. B. Weißwein zum Aufgießen
250 g Maiskörner
n. B. Rinderbrühe zum Aufgießen
50 g Käse (Trentingrana - ähnlich Parmesan), gerieben
n. B. Butterflocken
einige Weintrauben (Weinbeeren), helle, halbierte
n. B. Kräuter der Saison
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Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 10 Minuten Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Knoblauch und Zwiebel würfeln und anschwitzen. Dann Dinkelreis (wie Reis geschliffenes Getreide) oder normalen Dinkel (nicht wie Reis geschliffen, über Nacht gequollen) sowie die gewürfelte Lucanica-Wurst hinzugeben und alles etwas anrösten. Schließlich erst mit Weißwein ablöschen, dann Maiskörner hinzugeben und laufend rühren, bis die Flüssigkeit eingekocht ist (je öfter und intensiver die Zutaten mit keiner oder wenig Flüssigkeit über den heißen Pfannenboden gerührt werden, ohne anzubrennen, desto mehr Röststoffe entstehen und desto geschmackvoller wird das Getreiderisotto - man sagt deshalb auch, je mehr man rührt, umso besser wird das Risotto, aber eigentlich geht es um die Röststoffe). In der Folge immer wieder mit einer Suppenkelle etwas Gemüsebrühe aufgießen und unter ständigem Rühren einkochen, bis der Dinkelreis oder der Dinkel jene Konsistenz hat, die dem eigenen Geschmack entspricht.

Wenn die Körner die gewünschte Konsistenz haben, das Getreiderisotto vom Herd nehmen. Geriebenen Käse, Butterflocken und Weinbeerenhälften einrühren, abschmecken und das Ganze zugedeckt 10 Minuten rasten lassen, wodurch das Getreiderisotto an Cremigkeit gewinnt. Schließlich anrichten, nach Geschmack frische Kräuter der Saison draufgeben und servieren.

Dazu am besten den übrigen Weißwein trinken.

Dies ist ein Gericht, wie man es vor 2000 Jahren in der Val di Cembra, im Trentiner Teil der ersten europa-verbindenden Straße über die Alpen, der Via Claudia Augusta, gegessen haben könnte.

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