Priestermörder mit zerlassener Butter und Parmesan


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30 Min. normal 18.10.2005 400 kcal



Zutaten

für
500 g Blattspinat, (frisch)
2 Schalotte(n)
6 Blätter Salbei
100 g Parmesan oder Bergkäse
250 g Weißbrot, altbackenes ohne Rinde
2 Ei(er)
100 ml Milch, warme
1 EL Butter
etwas Mehl
Muskat
Salz und Pfeffer

Nährwerte pro Portion

kcal
400
Eiweiß
21,67 g
Fett
17,94 g
Kohlenhydr.
36,88 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
Das Weißbrot würfeln und in lauwarmer Milch mind. 1 Stunde einweichen.
Spinat putzen und in Salzwasser kurz blanchieren, abschrecken, abtropfen, gut ausdrücken und fein hacken. Die Schalotten fein würfeln und wenig Butter andünsten, den Spinat zugeben, kurz andünsten, Topf vom Herd nehmen. Das Brot ausdrücken und zusammen mit den Eiern und etwas Mehl zur Spinat-Schalotten-Mischung geben. Alles gut verkneten und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig abschmecken. Entweder kleine Klösschen oder Nocken (mit Hilfe von 2 Teelöffeln) abstechen und in kochendem Salzwasser ca. 5 min. leise simmernd garen. (Vorab ein, zwei Probenocken garen. Fallen sie auseinander noch etwas Mehl zugeben, sind sie zu fest, noch etwas von der Milch zugeben.
Die Nocken in einer vorgewärmten Schüssel warm halten

Die restliche Butter aufschäumen, die Salbeiblättchen zugeben und anbraten. Diese Mischung über die Strangolapreti geben, mit grob gehobeltem Käse bestreuen. Fertig!

Die Klöße schmecken entweder, wie hier einfach mit Butter und einem würzigen Käse aber auch mit einer einfachen Tomatensauce oder als Beilage zu Ragouts etc.

Noch ein Tipp: Auch wenn Knoblauch zum Spinat gut harmoniert, ist er hier aufgrund des Käses eher störend. Also bei diesem Rezept lieber auf Knoblauch verzichten.... auch wenns schwer fällt.

Im Original heißt das Rezept Strangolapreti. Es kommt ursprünglich aus Trient, wo diese Klöße die Leibspeise der Prälaten waren - so ist der Name Priestermörder entstanden, sagt man.



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maxkoch03

So, habe heute die Priestermörder ausprobiert mit Bio Spinat aus der TK. War so lecker:))) Sahen allerdings sehr rustikal aus da ich den Spinat vergessen hatte zu hacken;). Aber hat trotzdem super geklappt. Habe das ganze sogar mit Brötchen Low Carb und Reismehl ausprobiert. Einfach mega. Die werden in meinem Kochbuch, Weihnachtsgeschenk für die Familie verewigt. Die restlichen 3 habe ich für ein Foto gerettet.

06.11.2020 16:17
Antworten
delia

Hallo grassi, vielen Dank für deine Antwort. Sorry, aber ich konnte nicht abwarten und habe heute einfach die Spinatbällchen hier aus dem CK mit TK Blattspinat gemacht. Da die auf dem Blech im Backofen gebacken werden, war das sehr einfach mit der Zubereitung. Die waren sehr lecker. Ich werde aber garantiert in nächster Zeit die Priestermörder nach deinem Rezept mal zubereiten. Ich hoffe, dass ich die mit TK Blattspinat hinbekomme. glg delia

08.01.2016 17:03
Antworten
delia

Hi, wäre es ganz unmöglich die Priestermörder mit TK-Blattspinat zu machen? Klar ist frischer gesünder, aber immer hat man den ja nicht parat. Wieviel TK-Spinat sollte man im Fall der Fälle nehmen? glg delia

08.01.2016 10:17
Antworten
grassi

Hallo delia, Keine Ahnnung - sorry. Ich würde einfach mal loslegen. Sie schmecken auch mit mehr oder weniger Spinat ;-) Grüße Grassi

08.01.2016 14:13
Antworten
Sandra_1974

Hallo! Ein superleckeres Rezept. Mein Mann wollte erst verweigern (iiiih, das Rezept ist ja vegetarisch ;-) ) und hat mir dann fast alles weggefuttert, als die Priestermörder auf dem Tisch standen und er den ersten probiert hat. Die gibt es bei uns mit Sicherheit öfter! Danke für das absolut leckere Rezept. LG Sandra

21.06.2011 15:56
Antworten
caralb

ciao grassi, das schmeckt immer und immer wieder. ob strangolapreti, malfatti oder gnocchi ignudi sind, ich esse so etwas sehr gerne und wenn ich mich nicht täusche, sollen sie auch (sehr) gesund sein *ggg* saluti alberto

05.11.2005 14:39
Antworten
grassi

Hallo! Wir haben gestern noch mal die Priestermörder gemacht und ich habe Kartoffelmehl statt Weizenmehl verwendet! Das hat mir noch einen Ticken besser geschmeckt! Den Teig kann man natürlich je nach Wunsch bereiten. Etwas dünner, wenn man Nocken absticht und etwas fester, wenn man Knödel formen möchte. Wir mögen diese Knödel (wir machen sie etwas fester) auch sehr gerne als Einlage in einer Rinderbrühe oder einem Gemüsefond aber auch in einer Tomatencremesuppe, hervorragend auch in einem Knoblauchschaumsüppchen! Das Rezept lädt also zum Abwandeln ein und je nach Broteigenschaft (trockener, feiner etc.) muss man eh etwas variieren. Lieben Gruß Grassi

23.10.2005 13:40
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo, das Rezept sollte man wirklich probieren, es schmeckt wunderbar! Vielleicht hilft Schrat die Bezeichnung, unter der es auch bekannt ist, nämlich "Malfatti" - heißt "die schlecht gemachten" weil die Form nicht so dekorativ ist, wie zB bei Gnocchi - dabei sieht das Ganze sooo appetitlich aus :-) LG Seketa

20.10.2005 10:36
Antworten
Gelöschter Nutzer

Heijeijei ... da hab ich mich selbst veralbert, ich meine strozzapreti, und das sind dicke, wurmförmige Nudeln ... siehste ... Gruß, Tin

19.10.2005 16:39
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo Grassi, ich kenne Strangolapreti als längliche dicke Teig *würmer* ... das funktioniert aber mit diesem Rezept wohl eher nicht, oder? Gruß, Tin

19.10.2005 10:56
Antworten