Tiroler Kaspressknödel für Suppe oder Salatbett


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Rezept in plattdeutscher Bearbeitung aus Fiefhusen

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15 Min. normal 20.05.2020



Zutaten

für
250 g Vollkorntoastbrot, gewürfelt
2 Ei(er), bio
250 ml Vollmilch, bio
100 g Harzer Käse, in feine Würfel geschnitten
100 g Bergkäse, in feine Würfel geschnitten
1 m.-große Zwiebel(n), in ganz feine Würfel geschnitten
2 Knoblauchzehe(n), ganz fein gehackt
n. B. Butterschmalz
n. B. Rapsöl
1 TL, gehäuft Meersalz, fein
1 TL, gestr. Salz und Pfeffer, weißer
1 Handvoll Petersilie, glatte, mittelfein geschnitten
1 Handvoll Majoran, mittelfein geschnitten
2 Handvoll Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten, davon eine Handvoll zum Garnieren
n. B. Semmelbrösel
1 Frühlingszwiebel(n), davon das Grüne in Röllchen geschnitten als Garnitur

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 15 Minuten Ruhezeit ca. 20 Minuten Koch-/Backzeit ca. 6 Minuten Gesamtzeit ca. 41 Minuten
Kurz vorweg: Da man in Norddeutschland normalerweise weder das klassische Tiroler Knödelbrot, noch den Tiroler Graukäse bekommt, hab ich das beides durch Toast und Harzer Käse ersetzt. Das kommt dem Original recht nahe. Bergkäse bekommt man allerdings schon in fast jedem Supermarkt.

Am Vortag schneide ich das Toastbrot in Würfel und breite das auf einem Backblech aus, damit es über Nacht „altbacken“ wird.

Am nächsten Tag alle Zutaten gemäß Liste klein schneiden.

In einem Topf einen Löffel Butterschmalz auf 3/4 Hitze bringen. Zwiebeln und Knoblauch unter Rühren anschwitzen und glasig werden lassen. Es darf aber nicht braun werden. Mit der Milch ablöschen und von der Flamme nehmen. Die Brotwürfel in eine große Rührschüssel geben. Den Käse, die Kräuter und die Gewürze zugeben und einmal durchmischen. Die Eier und die Zwiebel-Knoblauch-Milch zugeben und gründlich mit den Händen durchmischen. Falls die Masse jetzt zu flüssig ist, noch Semmelbrösel (Paniermehl) einarbeiten, bis sich die Masse formen lässt und auch die Form behält. Bitte 20 Minuten abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach dem Ruhen mit nassen Händen die Knödel aus dem Teig formen. Aus der Rezeptmenge mache ich immer so etwa acht bis zehn Stück. Die Knödel sollen in etwa wie eine Frikadelle (Bulette, Fleischpflanzerl) aussehen.

Eine beschichtete Pfanne mit Rapsöl und Butterschmalz, zu gleichen Teilen, auf etwas mehr als halbe Hitze bringen. Es muss so viel Fett in der Pfanne sein, dass die Knödel zu Hälfte im Fett schwimmen. Ich nehme immer eine kleinere Pfanne und mache immer nur 2 bis 3 zur gleichen Zeit. Dann hab ich das mit dem Zeitmanagement besser im Griff. Bei mir brauchen die Knödel ca. 3 Minuten von jeder Seite. Aber das kann vom Herd und der Knödelgröße variieren. Einfach einen Probeknödel mit Blick auf die Uhr backen. Das Fett auf Küchenpapier ablaufen lassen.

Die Knödel sind fertig zum Servieren. Klassisch ist das Anrichten in einer kräftigen Rindfleischsuppe. Nur noch mit den Ringen vom Schnittlauch und der Frühlingszwiebel überstreuen und heiß servieren.

Bei der anderen Variante werden die Knödel auf einem frischen Salat angerichtet. Da ist der Fantasie kaum eine Grenze gesetzt. Wir nehmen gern einen Mix aus Feldsalat (Vogerlsalat), Rucola, Cherrytomaten und Gartenkräutern. Nur mit etwas gutem Olivenöl und ein wenig Obstessig vorsichtig marinieren, damit die feinen Aromen des Salats und der Knödel nicht überdeckt werden.
Auch hier noch etwas Schnittlauch und Frühlingszwiebel drüberstreuen und fertig.

Tipp: Zur Bärlauchzeit ist auch ein Pesto aus Bärlauch, Parmesan, Olivenöl, ein Hauch Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen ein toller Begleiter. Aber nicht zu fein gemixt, alles muss noch Struktur behalten.

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ZeddyZed

Schmeckt sehr gut! Sogar Frikadellenartig. Ich und der Rest der Familie waren echt überrascht wie gut die schmecken, war mir nur etwas zu salzig geraten, mit 'nem gehäuften TL. Hat aber selbst meiner Schwester geschmeckt die mit Käse normalerweise nicht viel anfangen kann, erst recht nicht mit stinkigerem Käse. Wirds definitiv öfter geben!^^ Da fällt mir auf bei den Zutaten steht einmal gehäufter TL Meersalz (uns etwas zuviel) und darunter gestrichener TL Salz und Pfeffer, also 2 TL Salz?!? Das wäre dann etwas arg viel des Guten...^^

16.09.2020 15:05
Antworten
Fiefhusener

Moin! Ich habe im Fernsehen in dieser Woche gesehen, wie Johann Lafer, der ja Österreicher ist, die Knödel macht. Das Rezept geht etwas anders, aber er hatte den Tipp, die Knodel vor dem Ausbacken, zuerst in Frischhaltefolie eingepackt in Wasser unter der Kochtemperatur zehn Minuten zu sieden. Dadurch ergibt sich eine fluffigere Textur. Und keine Angst, die Folie hält locker 120 Grad aus. Da kann in Wasser (Max. 100 Grad) überhaupt nix passieren. Werde ich mal ausprobieren... LG aus Fiefhusen

04.06.2020 12:11
Antworten