Wienerbrød


Rezept speichern  Speichern

Dänische Schnittchen

Durchschnittliche Bewertung: 4.1
 (19 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

60 Min. pfiffig 24.08.2005



Zutaten

für

Für den Teig:

25 g Hefe
200 ml Milch
2 Ei(er)
1 Msp. Salz
2 EL Zucker
500 g Mehl
50 g Butter, (weich)
300 g Butter, (kühlschrankkalt)

Für die Füllung: (Kuchencreme)

2 Ei(er)
2 EL Zucker
3 TL Mehl
250 ml Milch
Vanilleschote(n)

Für die Füllung: (Romonce)

50 g Butter
40 g Zucker
1 TL Vanillezucker

Für die Füllung: (Mandelmasse)

50 g Zucker
50 g Puderzucker
50 g Mandel(n), (gehackt)

Für die Füllung: (Marzipancreme)

50 g Marzipan
50 g Butter
50 g Zucker

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Die Hefe in die kalte Milch einrühren, die Eier dazugeben. Mehl, Salz und Zucker vermischen, Butter dazugeben, dann die Hefe und die Milch und einen glatten Teig rühren. Den Teig augenblicklich zu einem langen Rechteck ausrollen - ca. 20 cm breit und 50 cm. Auf keinen Fall liegen lassen. Man sollte so zügig wie möglich arbeiten. Ein Drittel der kühlschrankkalten Butter in hauchdünnen Scheiben auf zwei Drittel der Teigfläche verteilen. Danach wird der Teig dreimal zusammengefaltet, und zwar so, dass das Drittel, auf dem keine Butter ist, zuerst nach innen kommt. Den Teig in Folie packen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Dann wird der Teig erneut ausgerollt in die alte Form und Größe – und das ganze noch einmal. Das ganze mindestes dreimal wiederholen, zwischendurch den Teig im Kühlschrank ruhen lassen.

Backen: Der Ofen muß sehr heiß sein! 225 Grad - 5 bis 20 Minuten, je nach Größe des Kuchens. Man kann auch gleich einzelne Schnittchen machen, die nur 5 Minuten backen, gerollte Stangen ca. 20 Minuten, flache Stangen 15 Minuten.

Die Teigmenge reicht für 28-32 Stück Wienerbrød oder vier Wienerbrød-Stangen ("Borgmesterstænger")


Wienerbrød-Stangen:
Eine Portion Wienerbrot-Teig in vier Teile teilen, ausrollen, und jedes der Teile in drei lange Streifen schneiden (6 cm breit, 45 cm lang), nach Geschmack füllen, die Streifen zu Rollen formen, die drei Rollen dann flechten. Man kann sie aber auch flach - ohne dass man sie in drei Streifen schneidet - der Länge nach füllen und nur die Ränder einrollen, dann offen backen.

Wienerbrød:
Den Teig ausrollen und in Quadrate schneiden, nach Geschmack füllen, dann wie Servietten nach innen halb offen falten.

Wichtige Füllungen:
1. Kuchencreme:
Die Eier mit dem Zucker gut verrühren, das Mehl unterrühren, mit der Milch und der Vanillestange verrühren, unter Rühren kochen und aufkochen lassen bzw. gut durchkochen. Unter Rühren abkühlen lassen.
Die Creme kann noch mit Zitrone etc. oder Mandelwässerchen abgeschmeckt werden.

2. Remonce:
50 g Butter mit 40 g Zucker und 1 TL Vanillezucker verrühren

3. Mandelmasse:
50 g Zucker, 50 g Puderzucker, 50 g gehackte Mandeln mit einander verrühren

4. Marzipancreme:
Marzipan, Zucker und Butter in jeweils der gleichen Menge mit einander zu einer weichen Masse verrühren.

Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

ElliFlens

Ich suche schon lange nach einem Rezept, das diesen wundervollen dänischen Kuchen auch bei uns zu Hause möglich macht. Deutsche Bäcker können es nicht! Leider. Jetzt bin ich gespannt, ob ich hier endlich die Lösung gefunden habe. Danke!!!

03.08.2019 19:38
Antworten
Gelöschter Nutzer

Nach einem Dänemarkurlaub mit dem leckeren Gebäck im Hotel habe ich das Rezept ausprobiert. Natürlich sehr aufwändig und es schwamm bei mir doch alles sehr in Butter. Aber sehr lecker

17.07.2019 21:26
Antworten
earlygreenhorn

Hallo Ingrid, haben diese Leckereien in meiner Kindheit im Urlaub in Jytland immer TONNENWEISE verschlungen, und ENDLICH finde ich Dein Rezept hier!!! Wollen ein 1st Backversuch am Wochenende wagen. . . Frage: welches Marzipan nehmen? Rohmasse ausm Rewe? Bin mir unschlüssig. . . Freue mich auf eine Antwort Libe Grüße Mike

02.11.2016 19:21
Antworten
Gelöschter Nutzer

Bin schon lange Dänemarkfan und war letztes Jahr das erste Mal da. Im Hotel gab es jeden morgen eine Platte mit Wienerbröd. Absolut köstlich. Der Teig ist schon deutlich lockerer, als bei den Teilchen die man hier so in den Bäckereien kriegt. Daher bin ich auf die Idee gekommen Wienerbröd zu meinem letzten Geburtstag zu machen (im letzten Oktober). Zeitlich ist der Teig schon aufwendig, aber von der Verarbeitung war es deutlich leichter als erwartet. Obwohl sich die Butter nicht vollständig mit dem Teig verbunden hat! Ist das immer so, auf Grund der großen Buttermenge? Jedenfalls hat das dazu geführt, dass nach dem Backen immer ein ziemlicher Fettsee auf dem Blech war. An Füllungen habe ich die vier im Rezept angegebenen Füllungen ausprobiert. Die Puddingcreme ist mir leider angebrannt, so dass ich sie dann verworfen habe. Die Remoncecreme habe ich noch um zwei TL Zimt erweitert, sehr köstlich. Die Marzipancreme hat mir nicht so zugesagt, obwohl ich Marzipan prinzipiell eigentlich schon mag. Die Mandelmasse kam mir nach dem Mischen etwas trocken vor, daher habe ich ein paar Esslöffel Wasser dazugegeben, damit eine Bindung der Zutaten entsteht. Auch sehr köstlich. Ich hatte allerdings beim ersten Blech das Problem, das sie beim Backen vom Teig gelaufen ist und ich sie hinterher wieder draufschöpfen musste. Ich habe verschiedene Arten probiert den Teig zu falten, dass die Füllung drauf bleibt. Aber nur die Methode an allen vier Seiten einen Rand aufzutürmen und die Füllung in die Mitte geben hat geklappt. Gibt es da noch einen Trick wie man die Füllung auf dem Teig hält? Geschmeckt hat es auf jeden Fall aber sehr gut! LG Signe2

18.03.2013 19:56
Antworten
KSV-Jens

Hallo Backfreunde, wegen der Eile stelle ich meinen Beitrag sowohl unter die Rezept-Kommentare als auch im Thema "Wienerbroed oder so ähnlich" rein. Vielleicht hat ja jemand noch einen Tip für mich? Vorweg: Ich war mit meinem Vater im November auf Sylt (Nebensaison) und habe ihn an das gute alte Wienerbrød aus den 70er Jahren erinnert. Wir haben es dann auf der Fähre Rømø-Sylt gegessen und uns dann auf dem Rückweg runter von der gleichen Fähre an der ersten Bäckerei und später noch an einer Bäckerei in Tønder (Tondern) mit Wienerbrød eingedeckt. Erstere beiden schmeckten sehr gut, das von Tønder sogar überragend. Dann habe ich im Internet nach solchen Rezepten gesucht und dieses hier bei Chefkoch gefunden. www.chefkoch.de/rezepte/382771124805956/Wienerbr-d.html 2x gemacht und 2x ist der Plunderteig nicht so aufgegangen, wie ich es wollte. Tja, das entstandene Marzipanbrot schmeckte nach dem Durchziehen nicht schlecht, aber war eben kein Wienerbrød mehr. Jetzt möchte ich gerne am Freitag einen dritten Versuch starten und meine Leute zu Weihnachten damit überraschen. Ich will es wie unten beschrieben versuchen, vielleicht hat ja jemand noch Anmerkungen? 1. Teig wie beschrieben mit 2 Eiern und 200 ml Milch. Rezeptur paßt nach meinem Gefühl, der Teig läßt sich auf mehlierter Arbeitsfläche gut ausrollen, wahrscheinlich sollte ich das Tempo noch erhöhen. Frage: Ich sehe oben im Rezept 200 ml Milch, im Forum selbst (etwas scrollen) www.chefkoch.de/forum/2,14,16511/forum.html aber für den halben Teig 1 1/4 Deziliter, also nach Verdopplung 250 ml Milch. Wird das Gebäck durch die 50 ml extra evtl. fluffiger oder muß ich fürchten, daß dann der Teig zu klebrig wird? 2. Die Butter werde ich kurz vorher ins Eisfach legen und sie dann per Käseschneider in große dünne Scheiben zerlegen und in mehreren Runden jeweils sehr kühl auf 2/3 Teig verteilen. Für mich sind es nur 2 Faltungen statt 3, nämlich butterloses Drittel auf mittleres Dritel und dann weiter umgeklappt auf letztes Drittel. 3. Den Teig lasse ich jedesmal eine halbe Stunde im Kühlschrank gehen. 4. AlsFüllung nehme ich nur die Marzipancreme, also Butter-Marzipan-Zucker zu gleichen Teilen, das kommt dem Original in unseren DK-Bäckereien sehr nahe. Aber die Menge ist mir unklar. 50g-50g-50g kommt mir für den ganzen Teig eher wenig vor, und wenn es nur für ein Viertel des Teigs gemeint war, weil Ingrid 4 Füllungen aufgeschrieben hat, ist die vierfache Menge wahrscheinlich doch eher zu viel, oder? Und: Im Forum nennt Ingrid die gleiche Menge für den halben Teig. Ich tendiere zu einem 100g-100g-100g-Marzipanbuttergemisch. Meint ihr, das paßt? 5. Teig würde ich jetzt auf das zweite Drittel streichen und nur ganz wenig noch auf das dritte Drittel und dann wieder erstes Drittel auf zweites und weiter auf drittes klappen. Den fertigen Teig noch einmal eine halbe Stunde in im Kühlschrank gehen lassen und dann in den heißen Ofen. 6. Auf dem erkalteten Gebäck verteile ich noch ein bißchen Zitronenzuckerguß (Puderzucker verrührt mit wenig Zitronensaft) Meint Ihr, der dritte Versuch könnte so klappen? Frohe Weinachten an alle, die das noch lesen.

21.12.2011 00:45
Antworten
Ingrid_R

Hallo, nein Blätterteig wird ja nicht mit Hefe gemacht! Blätterteig schmeckt anders. Viele Grüße Ingrid_R

25.08.2005 08:11
Antworten
vera5585

genauso, wie auf dem bild sieht er immer bei unserem dänischen bäcker aus!!! Könnt ich jetztz reinbeissen! Wenn man also mal keine Zeit hat, könnte man auch gekauften Blätterteig nehmen, der ist ja inzwischen genausogut, wie selbst gemachter. Aber ich werde es auch mal selbst versuchen. Danke für die schnelle Antwort!

25.08.2005 08:09
Antworten
Ingrid_R

Hallo Vera, du kannst füllen, wie du willst, auch von der Menge und der Mischung her ... mach, was dir Spaß macht :-) Der Teig ist wirklich nicht einfach zu machen. Du kannst ihn gut einen Tag im Kühlschrank aufbewahren, wenn er erst einmal fertig gefaltet ist. Es ist ja quasi ein Blätterteig aus Hefeteig, wenn man es so ausdrücken kann. "Remonce" ist eine Art der Füllung - du kannst anschließend noch Zuckerglasur drauf geben, oder auch bunte Perlen oder Schokolade, du kannst auch mit Marmelade füllen. Du kannst deiner Phantasie absolut freien Lauf geben! Viel Spaß beim Backen Ingrid_R

24.08.2005 12:01
Antworten
Rosinenkind

Ah Ingrid, ich könnt Dich knutschen. Lecker. Wurde gleich gespeichert. LG Rosinenkind

24.08.2005 09:50
Antworten
vera5585

superklasse! Ich fahre fast jedes jahr nach dänemark und liebe diese teile einfach!!! Leider gibt es so was leckeres in Köln nicht und deshalb suche ich schon lange nach einem Rezept! Finde die Art, wie du das Rezept aufgeschrieben hast auch gut un verständlich. Trotzdem hätte ich noch ein paar kleine Fragen: - Was ist eine Remonce? Ist das sowas, was den Kuchen schön saftig halten soll?! - Die Kuchencreme: über einem Wasserbad erwärmen oder direkt im Topf? Könnte man auch wenn man etwas faul oder ungeschickt wäre, backfeste Puddingcreme oder normalen Pudding nehmen?! - Wie viel von jeder Füllung nimmst du und in welcher Anordnung?! Oder hab ich das falsch verstanden und es kommt jeweils nur eine Füllung rein?! Oh ja ich glaub ja. Aber es gibt auch Stangen, die mit Mandel-MArzipan und pudding gefüllt sind. Aber du hast ja geschrieben, nach geschmack füllen. mein Geschmack verlangt nach allen FÜllungen, egal, ob zusammen, oder in verschiedenen Stangen. Klingt alles lecker. Na toll jetzt will ich backen, muss aber noch arbeiten. Leider ist das mit dem Teig ja sehr Zeitaufwendig. Könnte ich den Teig auch am einen Tag machen und bis zum nächsten tag im kühlshrank lagern um ihn dann am nächsten tag zu füllen und zu backen?! - in dänemark sind die Stangen auch immer so hübsch mit viel Zuckerguss und nüssen verziert. hast du da noch einen tip?! Oder einer Schokoglasur! Hoffe du lachst nicht über meine vielen Fragen und gibst mir ein paar Hilfestellungen!

24.08.2005 07:51
Antworten