Gänsebraten


Rezept speichern  Speichern

Gänsekeulen und -brust, gleiche Zeit und Zubereitung auch bei einer ganzen Gans

Durchschnittliche Bewertung: 4.63
 (262 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

50 Min. pfiffig 24.08.2005



Zutaten

für
4 Keule(n) von der Gans (frisch bzw. von polnischer Hafermastgans
1 große Gänsebrust, frisch bzw. von polnischer Hafermastgans
4 Äpfel (Boskop)
1 Bund Beifuß, getrocknet
1 Pck. Schweineschmalz, einfach
2 Tasse/n Wasser mit je 1 TL Salz verrührt
Salz und Pfeffer
Rosmarin

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 50 Minuten Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Stunden 20 Minuten
Man nimmt entweder die Fettpfanne des Backofens oder eine entsprechend große Auflaufform, jedoch keine antihaftbeschichtete, darin verbrennt das Fett nach so langer Zeit.
Zunächst alle Gänseteile waschen, trocken tupfen und würzen, d.h. salzen, etwas pfeffern und mit geriffeltem Rosmarin bestreuen. Dabei den fleischigen Seiten etwas mehr Gewürz zukommen lassen als den Hautseiten.

Während die Gänseteile gewürzt werden, auf dem Herd in einem Töpfchen das Schweineschmalz mit der ersten Tasse Salzwasser vorsichtig schmelzen lassen. Wenn es flüssig ist, in das vorgesehene Bratgefäß gießen. Die Gänseteile (zunächst mit der Hautseite nach unten) in das Bratgefäß legen. Das Beifusssträußchen (mit Stielen) grob mit den Fingern auseinander zupfen, brechen, über die Gänsesteile und in den Schmalsud bröseln. Die Äpfel quer halbieren und die Gänseteile damit belegen.
Dann in den kalten Backofen schieben. Einschubhöhe so wählen, dass die Gänseteile sich etwa mittig im Backofen befinden. Bei normaler Ober-/Unterhitze auf 200 Grad, 1,5 Stunden braten, dabei nur öfter nachschauen, wie viel Fett austritt, um es evtl. abzuschöpfen, sodass nichts überläuft.

Nach 1,5 Stunden werden die Gänseteile gewendet. Zuvor die Apfelhälften rausnehmen, beiseite stellen. Gänseteile jetzt drehen und dabei zuvor die Apfelstücke ins Fett legen, sodass die Gänseteile jetzt mit der Haut nach oben auf den Apfelstücken liegen. Die zweite Tasse mit verrührtem Salzwasser über die Stücke gießen. Dabei auch wieder das austretende Fett beobachten. Die Gänseteile erhalten nun ihre Bräune und werden herrlich knusprig. Ab und zu nachsehen, ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.
Nach Ende der Bratzeit die Gänseteile entnehmen und auf einer Platte anrichten. Die Äpfel und die Stiele des Beifusses werden grob entfernt und die Gänsejus in eine Sauciere umgefüllt.

Dazu schmecken Klöße, Rotkohl bzw. Apfelmus. Gänseteile und Klöße werden auf den Tellern mit Gänsejus übergossen.

Werden die Gänseteile so zubereitet, behalten sie nicht nur ihren Eigengeschmack, sondern werden herrlich zart und butterweich. Beifuss dient der besseren Verträglichkeit. Entscheidet man sich für eine ganze Gans, bleibt der Ablauf gleich, es verändert sich nichts, außer, dass die Apfelstücke in die Gans geschoben werden. Auch hier zunächst die Gans mit der Brustseite nach unten ins Fett legen und nach 1,5 Stunden drehen.



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

clin72

Hat das schon mal jemand mit Entenkeulen probiert?

19.02.2021 15:24
Antworten
ElleDriver77

Verbrannt und zu salzig - insgesamt enttäuschend! Leider sind unsere Keulen und die Brust - trotz reduzierter Temperatur und Zeit, relativ schwarz aus dem Ofen gekommen. Das Fleisch unter der Haut ging eigentlich noch, aber die Jus ist leider ungenießbar für uns. Sie war- wie auch das Fleisch - zu salzig, obwohl wir sparsam damit umgegangen sind. Vielleicht hätten wir die Kommentare vorher lesen sollen, dann hätten wir noch was retten können. Scheinbar schmeckt es ja auch vielen, uns eben nicht.

25.12.2020 18:55
Antworten
imandra

Ich liebe dieses Rezept und bereite die Gänsebrust seit Jahren so zu. Bei mir ist außer dem Apfel noch nie etwas schwarz geworden und die Haut ist ein Gedicht. Aber vielleicht liegt das auch am Ofen? Jeder heizt ja doch ein wenig anders. Die Flüssigkeit in der Fettpfanne verwende ich nur bedingt, da sie mir auch zu fettig und salzig ist. Aber ich schöpfe mir etwas davon ab, um eine separate Soße zuzubereiten. Das bringt einen sehr guten Geschmack. Also - vielen Dank für das Rezept und die Gaumenfreuden!

06.12.2020 11:07
Antworten
anitika

Ach, einmal hinzufügen möchte ich, dass ich Eine Soße zu diesen Rezept immer extra mache. Für uns wäre die "Jus" absolut kein Thema. Daraus macht eine Freundin Schmalz. Ich koche vorher mit Gänseklein , Gemüse und Gänsefond , Brühe und Rotwein , eine tolle Soße. Da habe ich dann auch die Menge die ich brauche. Weil meine Mitesser dadrin immer schwimmen möchten.

15.11.2020 17:56
Antworten
anitika

2 Jahre, nach dem ersten Mal :), wieder ein Gedicht!!!!! Jedes Jahr einmal gönnen wir uns mit Freunden dieses wunderbare Essen! Die Gänseteile gelingen immer! Nochmals , vielen Dank für dieses wunderbare Rezept!

15.11.2020 17:48
Antworten
zyane

Gesamtbratzeit = 3 Stunden = Einschub in den kalten Backofen Nach dem Wenden beträgt die Bratzeit noch einmal 1,5 Stunden.

23.12.2005 15:19
Antworten
kerobokan

Hallo Marina, wie lange ist denn die Bratzeit nach dem Wenden? Nochmal 1,5 Stunden? Danke Kerobokan

17.12.2005 12:10
Antworten
zyane

Liebe Surina, liebe Uschi, 1 Päck. = 250 g (Schweineschmalz) Das ist gerade der Clou dieses Rezeptes. Das Schmalz verbindet sich mit dem Gänsefett und wird ganz homogen und sieht bedeutend appetitlicher aus beim Servieren hinterher. Es schmeckt hervorragend dadurch, dass der Sud der Äpfel, das Beifuß, halt alle Gewürze zusammen garen. Die Dauer ist tatsächlich vonnöten, denn bei einem richtig zubereitetem Gänsebraten muss sic das Fleisch vom Knochen ohne Probeme lösen. Ich kann euch an dieser Stelle nur versichern, dass das Rezept tatsächlich in meinem gesamten Bekanntenkreis übernommen wurde, wirklich! Ganz liebe Grüße Marina

17.09.2005 11:51
Antworten
uevers

Hallo zyane Zunächst wüßte ich gerne warum du soviel Fett gebrauchtst denn die Gans hat doch soviel eigenes Fett das es doch nur so vor Fett trieft? Dann ist da noch die lange Garzeit ist das wirklich erforderlich? Gruß Uschi

02.09.2005 08:27
Antworten
Surina

Hallo, bin gerade auf Dein Rezept gestoßen... im Moment ist zwar keine Ganszeit, aber ich schau schonmal nach Gänserezepten... Du schreibst was von 1 Pckg. Schweineschmalz.. wieviel Gramm sind das? Und ist das wirklich nötig bei einer Gans? Sie geben doch schon eh viel Fett ab beim Braten... LG, Surina

01.09.2005 13:27
Antworten