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Gänsebraten

Gänsekeulen und -brust, gleiche Zeit und Zubereitung auch bei einer ganzen Gans

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50 Min. pfiffig 24.08.2005



Zutaten

für
4 Keule(n) von der Gans (frisch bzw. von polnischer Hafermastgans
1 große Gänsebrust, frisch bzw. von polnischer Hafermastgans
4 Äpfel (Boskop)
1 Bund Beifuß, getrocknet
1 Pck. Schweineschmalz, einfach
2 Tasse/n Wasser mit je 1 TL Salz verrührt
Salz und Pfeffer
Rosmarin

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 50 Minuten Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Stunden 20 Minuten
Man nimmt entweder die Fettpfanne des Backofens oder eine entsprechend große Auflaufform, jedoch keine antihaftbeschichtete, darin verbrennt das Fett nach so langer Zeit.
Zunächst alle Gänseteile waschen, trocken tupfen und würzen, d.h. salzen, etwas pfeffern und mit geriffeltem Rosmarin bestreuen. Dabei den fleischigen Seiten etwas mehr Gewürz zukommen lassen als den Hautseiten.

Während die Gänseteile gewürzt werden, auf dem Herd in einem Töpfchen das Schweineschmalz mit der ersten Tasse Salzwasser vorsichtig schmelzen lassen. Wenn es flüssig ist, in das vorgesehene Bratgefäß gießen. Die Gänseteile (zunächst mit der Hautseite nach unten) in das Bratgefäß legen. Das Beifusssträußchen (mit Stielen) grob mit den Fingern auseinander zupfen, brechen, über die Gänsesteile und in den Schmalsud bröseln. Die Äpfel quer halbieren und die Gänseteile damit belegen.
Dann in den kalten Backofen schieben. Einschubhöhe so wählen, dass die Gänseteile sich etwa mittig im Backofen befinden. Bei normaler Ober-/Unterhitze auf 200 Grad, 1,5 Stunden braten, dabei nur öfter nachschauen, wie viel Fett austritt, um es evtl. abzuschöpfen, sodass nichts überläuft.

Nach 1,5 Stunden werden die Gänseteile gewendet. Zuvor die Apfelhälften rausnehmen, beiseite stellen. Gänseteile jetzt drehen und dabei zuvor die Apfelstücke ins Fett legen, sodass die Gänseteile jetzt mit der Haut nach oben auf den Apfelstücken liegen. Die zweite Tasse mit verrührtem Salzwasser über die Stücke gießen. Dabei auch wieder das austretende Fett beobachten. Die Gänseteile erhalten nun ihre Bräune und werden herrlich knusprig. Ab und zu nachsehen, ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.
Nach Ende der Bratzeit die Gänseteile entnehmen und auf einer Platte anrichten. Die Äpfel und die Stiele des Beifusses werden grob entfernt und die Gänsejus in eine Sauciere umgefüllt.

Dazu schmecken Klöße, Rotkohl bzw. Apfelmus. Gänseteile und Klöße werden auf den Tellern mit Gänsejus übergossen.

Werden die Gänseteile so zubereitet, behalten sie nicht nur ihren Eigengeschmack, sondern werden herrlich zart und butterweich. Beifuss dient der besseren Verträglichkeit. Entscheidet man sich für eine ganze Gans, bleibt der Ablauf gleich, es verändert sich nichts, außer, dass die Apfelstücke in die Gans geschoben werden. Auch hier zunächst die Gans mit der Brustseite nach unten ins Fett legen und nach 1,5 Stunden drehen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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otti28

Hallo fencingline, ich mache meine Gänsekeulen nun schon einige Jahre nach diesem Rezept.....und bin immer super zufrieden,meine Gäste übrigens auch!! Die 2. Hälfte der Bratzeit beträgt übrigens auch 1,5 Stunden.....vielleicht stimmt die Temperatur an Deinem Herd nicht ? Ich decke die Gänseteile auch immer so ca. 30 min vor Ende der Bratzeit mit Alufolie ab,damit nichts schwarz wird....vielleicht probierst du es nochmal.....wir nehmen nie mehr ein anderes Rezept... Liebe Grüße Adelheid

06.02.2020 18:35
Antworten
fencingline

Im Rezept sind 2 1/2 Stunden Backzeit bei 200° C angegeben. Nach 1 1/2 Stunden gehören die Gänseteile gewendet. Also nochmal 1 Stunde Backzeit. Das Ergebnis waren schwarze Gänsebrüste und -keulen zu Heilig Abend 2019.

12.01.2020 13:56
Antworten
Kyra20091

Habe mich genau an das Rezept gehalten und stressfrei wunderbar saftige, krosse Gänseschenkel serviert. Danke für das tolle Rezept - nur noch so!

27.12.2019 07:41
Antworten
Pastamania

Gans wie damals bei Muttern - krosse Haut, saftiges Fleisch, geschmackvoll und authentisch. Gibt es auf jeden Fall wieder - allerdings mit einem anderen Apfel, weil der Boskop nach 20 Minuten schon auseinander fällt und das Aroma des Bratensaftes dann dominiert. Danke für das tolle Rezept!

26.12.2019 17:50
Antworten
otti28

wie jedes Jahr ein Gedicht !!!! wer unbedingt eine " richtige " Soße braucht sollte ein anderes Rezept wählen... Wir finden es genau nach Rezept so richtig....es ist ein Geschmackserlebnis !!!! Ich habe dieses mal die erste Bratzeit ca 10 min verlängert,es war so zart, das Fleisch fiel fast von den Knochen.... Liebe Grüße Adelheid

25.12.2019 20:11
Antworten
zyane

Gesamtbratzeit = 3 Stunden = Einschub in den kalten Backofen Nach dem Wenden beträgt die Bratzeit noch einmal 1,5 Stunden.

23.12.2005 15:19
Antworten
kerobokan

Hallo Marina, wie lange ist denn die Bratzeit nach dem Wenden? Nochmal 1,5 Stunden? Danke Kerobokan

17.12.2005 12:10
Antworten
zyane

Liebe Surina, liebe Uschi, 1 Päck. = 250 g (Schweineschmalz) Das ist gerade der Clou dieses Rezeptes. Das Schmalz verbindet sich mit dem Gänsefett und wird ganz homogen und sieht bedeutend appetitlicher aus beim Servieren hinterher. Es schmeckt hervorragend dadurch, dass der Sud der Äpfel, das Beifuß, halt alle Gewürze zusammen garen. Die Dauer ist tatsächlich vonnöten, denn bei einem richtig zubereitetem Gänsebraten muss sic das Fleisch vom Knochen ohne Probeme lösen. Ich kann euch an dieser Stelle nur versichern, dass das Rezept tatsächlich in meinem gesamten Bekanntenkreis übernommen wurde, wirklich! Ganz liebe Grüße Marina

17.09.2005 11:51
Antworten
uevers

Hallo zyane Zunächst wüßte ich gerne warum du soviel Fett gebrauchtst denn die Gans hat doch soviel eigenes Fett das es doch nur so vor Fett trieft? Dann ist da noch die lange Garzeit ist das wirklich erforderlich? Gruß Uschi

02.09.2005 08:27
Antworten
Surina

Hallo, bin gerade auf Dein Rezept gestoßen... im Moment ist zwar keine Ganszeit, aber ich schau schonmal nach Gänserezepten... Du schreibst was von 1 Pckg. Schweineschmalz.. wieviel Gramm sind das? Und ist das wirklich nötig bei einer Gans? Sie geben doch schon eh viel Fett ab beim Braten... LG, Surina

01.09.2005 13:27
Antworten