Friedas genialer Hefezopf


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30 Min. normal 16.08.2005 5774 kcal



Zutaten

für
1 kg Weizenmehl, gutes 405-er
500 ml Milch, lauwarme
100 g Zucker
42 g Hefe, 1 Würfel
150 g Butter, weiche
2 TL Salz
2 Ei(er)
1 EL Zitronenschale, gerieben oder 5 Tropfen Bittermandelaroma
1 Ei(er) zum Bestreichen
2 EL Hagelzucker

Nährwerte pro Portion

kcal
5774
Eiweiß
153,68 g
Fett
170,96 g
Kohlenhydr.
886,05 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 2 Stunden Koch-/Backzeit ca. 45 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Stunden 15 Minuten
Für einen Zopf von 500 g einfach die Mengenangaben halbieren.

Mehl in eine große Schüssel sieben. Milch leicht erwärmen und in einen Rührbecher gießen. Zucker und zerbröckelte Hefe dazu und alles zusammen so gut verrühren, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat. Zitronenschale, oder Bittermandelöl und Eier dazugeben und alles zusammen gut verquirlen. Am besten kurz mit einem Zauberstab, ansonsten mit dem Handmixer.
Diese Flüssigkeit in einem Schwung zum Mehl gießen, weiche Butter und Salz dazu und sofort alles zusammen kräftig verkneten.
Ein Vorteig ist nicht notwendig und auch nicht wünschenswert. So lange kneten, bis der Teig elastisch und glatt ist. Von Hand etwa 10 Min., mit der Küchenmaschine entsprechend weniger. Wer möchte, kann natürlich noch Rosinen dazugeben. Mit einem feuchten Küchentuch (damit der Teig oben nicht antrocknet) abdecken und um das Doppelte aufgehen lassen. (Kann 2 Stunden dauern.)

Der Teig lässt sich auch sehr gut im BBA, Programm 'Teig kneten', herstellen. Das dauert etwa 1 Stunde und 20 Minuten und verringert natürlich die Gehzeit erheblich. Allerdings geht das nur mit der Hälfte der Zutaten.

Eine Backunterlage mit Mehl bestreuen und den gegangenen Hefeteig darauf geben und diesen von Hand nochmals durchkneten.

Nun kommt das Formen.
Man kann den Zopf aus drei Strängen flechten, oder so:
Den Teig in zwei Hälften teilen. Daraus möglichst lange, an den Enden zugespitzte Rollen formen. Beide Rollen spiralenförmig umeinander schlingen. Am besten in der Mitte beginnen und zu den Enden hinarbeiten. Ziemlich straff drehen. Nun hat man einen spiralenförmigen Strang. Diesen an beiden Enden halten und so gedreht wie er ist, nochmals spiralenförmig fest umeinander schlingen. Der Zopf hat sich nun optisch sehr verkleinert und sieht an einem Ende viel schmaler aus. Das ist gewünscht und richtig. Durch diese einfache Form des Wickelns sieht er aus wie ein schön geflochtener Zopf (Achtung, erfordert etwas Übung) und er wird bombastisch aufgehen.

Den Zopf diagonal auf das gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Nun ein ganzes Ei sehr gut verquirlen, am besten mit Hilfe des Mixers, und eine Prise Zucker und Salz zugeben. Das ist sehr wichtig, weil der mit Ei bestrichene Zopf dann nicht schwarz wird beim Backen. Nach Wunsch schön dick mit Hagelzucker bestreuen.
Jetzt sollte er nochmals 30 Min. gehen.

Zwischenzeitlich den Backofen auf 160 °C Heißluft vorheizen. Manche empfehlen Ober- und Unterhitze, da der Zopf bei Heißluft schneller trocken werden kann, weil er zu schnell aufgeht und dadurch zu viel Luft in den Teig kommt. In diesem Fall den Backofen auf 180 °C vorheizen, weil der Zopf bei Ober-/Unterhitze eine höhere Temperatur braucht.

Auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und etwa 30 - 35 Minuten backen. Der Zopf sollte eine karamellfarbene Bräunung haben. Ob er wirklich durchgebacken ist, lässt sich leicht feststellen. Einfach mit dem gekrümmten Finger gegen die Unterseite klopfen. Klingt es hohl, ist er fertig.



Kommentare

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krausdaniela1991

Hab ihn nun schon 2 mal gemacht, sehr lecker, aber leider immer total niedrig...keine 5cm hoch, weiß jemand wo mein Problem liegt? Habe die Hälfte vom Rezept genommen

15.05.2021 09:07
Antworten
frosch1965

Nachtrag: hab 5 * vergeben, dachte immer, das könnte ich beim Kommentieren machen... Falsch gedacht?

09.05.2021 11:01
Antworten
lone_bohne

Hallo Bea, die Hälfte vom Rezept genügt völlig. Ich lege ihn meist auch diagonal aufs Blech, dann kann er sich schön ausbreiten. Ich kann jetzt nicht so genau sagen wie hoch er wird, aber schätzungsweise sind das schon 10 cm. Du könntest natürlich auch nur aus der Hälfte des Teiges einen Zopf flechten und aus dem Rest Rosinenbrötchen machen, die lassen sich schön portionsweise einfrieren. Das untere Ende drücke ich zusammen und klappt es nach innen um. Ich lasse ihn nach dem Backen noch ca. 20 Min. auf dem Blech und hieve ihn mitsamt dem Backpapier auf ein Kuchengitter. Dann ziehe ich das Papier einfach unter dem Zopf durch. Dabei den Zopf festhalten und etwas am Papier ruckeln. Seit Neuestem besitze ich eine Dauerbackfolie von Häussler, die lässt sich super unter dem Zopf wegziehen. Auf dem Kuchengitter belasse ich ihn, bis er komplett ausgekühlt ist. Danach lässt er sich einfach vom Gitter nehmen und auf ein Brett setzen.

09.05.2021 11:08
Antworten
lone_bohne

Vielen Dank 😊

09.05.2021 11:17
Antworten
frosch1965

Hi! Danke für die Rückmeldung. Ok. Mein Zopf war nur ca 5 cm hoch ==> also dickere, aber kürzere Stränge machen. Der Tipp mit dem Backpapier ist gut (und mit dem Abkühlen). Da war ich wohl zu ungeduldig. Und auch der mit dem Umklappen des Randes. Rosinenbrötchen wird nix. ich bin definitiv kein RosinenMensch :-( Liebe Grüsse, Bea

10.05.2021 16:35
Antworten
mausi1985

Hallo! Dieser Zopf ist der beste Hefezopf den ich je gegessen habe. Er ist soooooooo lecker. Total locker und von außen knusprig. Ich bestreue ihn immer gerne mit gehobelten Mandeln und Hagelzucker. *lecker* Vielen Dank für dieses Rezept. Liebe Grüße, mausi

17.08.2005 20:30
Antworten
lone_bohne

Ja so mache ich es auch. Freut mich, dass Du so begeistert bist. Vielen Dank 😀

10.04.2020 17:51
Antworten
lone_bohne

Also dieses Feedback gefällt mir. Herzlichen Dank 😊

29.03.2021 10:24
Antworten
röhr

Hi!!! Der beste Hefezopf überhaupt! Kann davon gar nicht genug bekommen LG Petra

17.08.2005 10:14
Antworten
lone_bohne

So soll es sein, danke, das freut mich 😊

10.04.2020 17:50
Antworten