Weihnachtsstollen aus dem Erzgebirge


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Rezept vom Urgroßvater, der war Bäcker im Erzgebirge, für 2 Stollen

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60 Min. normal 04.12.2019



Zutaten

für
1 ½ kg Mehl
4 Pck. Hefe
¼ Liter Vollmilch
300 g Zucker
1 EL Salz
100 g Butter
100 g Margarine
150 g Butterschmalz
150 g Schweineschmalz
80 g Mandel(n)
65 g Bittermandel(n)
250 g Zitronat, wahlweise auch Orangeat
1 Bio-Zitrone(n), abgeriebene Schale und Saft
1 Pck. Vanillezucker
500 g Rosinen
300 ml Rum
50 g Butter, zerlassen, zum Bestreichen
50 g Puderzucker zum Bestreuen, nach Geschmack

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 2 Stunden
Für 2 Stollen.

Mehl in eine große Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde machen und die Hefe hineinbröckeln, angewärmte Milch darüber und mit einem Teil von dem Zucker einen Vorteig anrühren, mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Platz gehen lassen. Es sollte in der Küche schön warm sein, der Hefeteig reagiert empfindlich auf Kälte.
Die Fette abwiegen und in einer Schüssel warm stellen (soll gut weich sein, ist sonst schwer zu kneten)
Mandeln mit kochendem Wasser überbrühen und schälen. Dann zusammen mit dem Zitronat mahlen bzw. klein hacken im Multizerkleinerer.

Vorteig mit restlichem Zucker, Salz, Fett, Vanillezucker verkneten, dann die Mandeln, Zitronat, Zitronenschale und Saft und Rosinen kräftig verkneten. "Der Teig sollte glatt und weich wie ein Babypo sein" - O-Ton mein Großvater.

Abdecken und an einem warmem Platz gehen lassen. Da viel Fett drin ist, braucht das 1 - 2 Std. Danach noch einmal durchkneten, in 2 Teile teilen, Stollen formen. Ich schneide den Stollen in der Mitte längs einmal ein und drücke die Ränder auseinander und backen. Ich habe 2 schmale Bleche, evtl. auch beide Teile auf ein großes Blech legen und eine Rolle Alufolie in die Mitte.

Entweder zuerst noch einmal gehen lassen und in den auf 200 ° vorgeheizten Backofen schieben, auf 150 ° Grad reduzieren , und ca. 1 Std. backen.
Oder nach 15 Min. Ruhezeit im Warmen in den nicht vorgeheizten Ofen schieben, auf 150 ° Grad
aufdrehen und dann etwas länger backen.. Der Stollen geht dann mit dem Aufheizen des Ofens auf. So mache ich es, klappt evtl. nur mit Ober- und Unterhitze, keine Umluft.
Man kann auch eine Stäbchenprobe machen, ob er durchgebacken ist.

Nach dem Backen auskühlen lassen, 1 - 2 Tage, in ein Leinentuch (Baumwolle geht auch) wickeln und in eine Plastiktüte verpacken und mind. 3 Wochen an einem kühlen Ort (Keller) durchziehen lassen, dann mit flüssiger Butter bestreichen und reichlich Puderzucker drauf (2 cm).


Hält sich mind. 2 Monate wenn er nicht zu feucht war beim Einpacken.

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accendet

Ich weiche die Rosinen in den Rum ein, und wenn sie vollgesogen sind (deshalb am Abend vorher einweichen) in den Teig mit dem Rum der in der Schüssel noch übrig ist - nach Gefühl. Zu viel macht den Teig evtl. zu weich und dann kann es passieren das er beim backen etwas auseinander läuft.

10.11.2020 08:14
Antworten
luisa102000

Danke! Ich war schon verwirrt da Ich Das so nicht kenne habe in meiner 2 Runde dann so gearbeitet gehabt und ich denke es hat funktioniert! Und was mache ich nun mit dem rum? Rosinen einweichen oder so in in den teig?Ich hab ihn nun so rein gemacht das ist mein erstes Jahren ich stollen machen!>.< Lg

09.11.2020 15:12
Antworten
accendet

Hi Luisa, der Vorteig ist ein Teil von dem Mehl, Zucker und der Hefe. Ich werde das im Rezept ändern damit es klarer ist. Für das ganze Mehl ist die Milch zu wenig, klar. Also Mulde machen, Hefe rein, Milch drüber, dann mit etwas Mehl und Zucker verrühren, der Vorteig ist dann in der Mitte der Schüssel mit dem Mehl. Erst wenn man weiter macht, heißt der Vorteig gegangen ist, kommt auch das restliche Mehl dazu.

08.11.2020 07:04
Antworten
luisa102000

Hallo. Ich hab mal ne Frage. Wann fügt man die 300 ml rum rein? Der Vorteil ist ja mit den 250ml Milch ganz schön bröselig.... lg

07.11.2020 15:37
Antworten