Dinkel-Roggen-Malzbierbrot


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20 Min. simpel 05.12.2019



Zutaten

für
250 g Dinkelvollkornmehl
250 g Roggenvollkornmehl
½ Würfel Frischhefe
600 ml Malzbier
1 TL Zucker, braun, z. B. Rohrzucker
2 TL Salz
500 g Körner, Samen und Müsli
Fett und Mehl für die Form

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Ruhezeit ca. 2 Stunden Koch-/Backzeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Stunden
Das Mehl abwiegen und zusammen mit allen Zutaten zu einem sehr klebrigen Teig verkneten. Das macht ihr am besten mit einer Küchenmaschine mit Knethaken. Ein Handmixer geht auch, ist aber anstrengend. Mit der Hand kneten? Keine gute Idee.

Neben dem Mehl nehme ich an Körnern und Samen, was gerade da ist. Hier kann man seiner Kreativität und Vorratskammer freien Lauf lassen. Bei meinem letzten Brot waren es 100 g ganze Haselnüsse, 50 g Walnusskerne, 50 g Leinsamen, 50 g Chiasamen, 50 g Buchweizenschrot und 200 g Müsli.

Wenn nach mind. 15 Minuten alles schön verknetet ist, den Teig in der Rührschüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und mind. 2 Stunden ruhen lassen.

Wenn der Teig dann schön aufgegangen ist (er geht nicht so stark wie z. B. ein Hefeteig für Pizza), in eine gefettete und leicht mit Mehl bestreute Kastenform füllen. Die wirklich klebrige Masse lässt sich gut mit einem nassen Löffel oder Kochlöffel aus der Schüssel in die Form bringen. Dann noch mit einem Messer der Länge nach einen tiefen Schnitt einbringen und die Seiten mit einem nassen Löffel auseinanderdrücken.
Für Optik und Naschkatzen kommen noch Sesam und Kürbiskerne auf die Oberseite, die mit dem nassen Löffel angedrückt werden. Haferflocken oder Chiasamen gehen natürlich auch. Gerade die Kürbiskerne sehen nett aus und laden zum Abknabbern ein.

Dann geht es ab in den Backofen. Bei mir reichen 40 Minuten bei 200 °C Umluft.

Und fertig ist ein herzhaftes Dinkel-Roggen-Malzbierbrot. Allein der Geruch ist schon ein Vergnügen.

Im Brotkasten hält sich das Brot 4 - 5 Tage und trocknet kaum aus, nur die Kruste ist dann natürlich nicht mehr so knusprig.


Anmerkungen:

- Ja, liebe Backprofis, ich habe verschiedene Methoden der Hefeteigzubereitung ausprobiert, hab die Körner, Samen und Müsli getrennt 2 Stunden quellen lassen, den Teig in mehreren Stufen gehen lassen und und und... Irgendwann hat dann die Bequemlichkeit gesiegt, ich hab einfach alles in die Rührschüssel geworfen und gleichzeitig zu einem Teig verarbeitet - und siehe da, das Ergebnis war das Gleiche. Also, warum kompliziert, wenn es auch einfach geht.

- Wenn ich abends Brot backe, bereite ich den Teig morgens vor, lasse ihn in der warmen Küche ca. 2 Stunden gehen und stelle ihn dann an einen kühlen Ort. Wenn ich morgens Brot backen will, bereite ich den Teig am Abend vor und er ruht über Nacht.

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Kommentare

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umg2

Hallo Petra, freut mich, dass Dir mein Rezept gefällt. Ich habe es mittlerweile schon mehr als 20 mal gebacken - ich glaube, dass spricht für sich. Allerdings ist auch kein Brot je wie das andere... je nachdem, was ich gerade da habe, passe ich das Rezept leicht an. Nur Haselnüsse sind immer dabei... ...und ich nehme nun nur noch sehr wenig Hefe und lasse dafür dem Teig mehr Zeit zum "Reifen". Liebe Grüße Micha

24.02.2020 12:00
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PetraBichert

Hallo Ich habe dieses Brot nun schon zum zweiten Mal gebacken. Es schmeckt wunderbar,habe aber jetzt nur 1 Teelöffel Salz genommen.Habe Kürbis- Kerne,Sonnenblumenkerne,Leinsamen und Sesam genommen. Das ist mein Lieblingsbrot LG

18.02.2020 14:58
Antworten