Basisrezepte
Beilage
Europa
Geflügel
gekocht
Gemüse
Hauptspeise
Kartoffeln
Klöße
Osteuropa
Polen
Resteverwertung
Rind
Schwein
Rezept speichern  Speichern Rezept speichern  Speichern

Das Rezept wurde erfolgreich in deinem Kochbuch gespeichert.

Das Rezept konnte nicht gespeichert werden, da deine Kochbuch-Hauptkategorie mit 300 Rezepten voll ist! Bitte verschiebe oder lösche einige Rezepte und versuche es dann erneut.


Schlesische Kartoffelklöße mit traditioneller Fleischfüllung

mit altbewährten Tipps und Tricks, super zum Vorbereiten, ergibt ca. 12 Klöße

Durchschnittliche Bewertung: 0
bei 0 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

120 Min. normal 26.08.2019



Zutaten

für

Für die Klöße:

1 kg Kartoffeln, mehligkochend
200 g Kartoffelmehl
2 Eigelb
Salz für das Kochwasser

Für die Füllung:

300 g Fleisch, beliebiges, nicht zu mager z.B. Schwein, Rind, Geflügel oder gemischt
150 g Räucherspeck
1 m.-große Möhre(n)
1 Petersilienwurzel(n), keine Pastinaken, ersatzweise 1 Handvoll Petersilie
1 große Zwiebel(n)
2 Knoblauchzehe(n)
300 ml Brühe, ungesalzen oder Wasser
2 EL Butterschmalz
1 TL, gestr. Pfeffer, schwarzer
2 Lorbeerblätter
1 Pimentkorn
1 TL, gehäuft Majoran
½ TL, gestr. Salz

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 2 Stunden Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten
Kartoffeln schälen und in gesalzenem Wasser weichkochen. Während die Kartoffeln kochen, die Füllung vorbereiten.

Dazu Zwiebel, Knoblauch, Möhre und Petersilienwurzel schälen und klein schneiden. Bei Petersilie diese fein hacken. Den Speck klein schneiden. Verwendet man Fleisch am Stück, dann das Fleisch in möglichst kleine Würfel schneiden.

Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, Zwiebel, Knoblauch und Speck in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Sobald die Zwiebel anfangen Farbe anzunehmen, mit Brühe oder Wasser ablöschen. Fleisch, Möhre, Petersilie, Lorbeerblätter und Piment in die Brühe geben. Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Umrühren, zudecken und auf sehr kleiner Stufe köcheln lassen.

Während das Fleisch kocht, die Kartoffeln abgießen und sofort, noch heiß zerstampfen oder durch die Kartoffelpresse drücken. Kartoffelmehl und Eigelbe in den noch warmen Kartoffelstampf geben und mit den Händen zügig zu einem Teig verkneten. Den Teig beiseitestellen.

Jetzt sollte das Fleisch fertig sein. Sollte noch Flüssigkeit vorhanden sein, die Hitze etwas erhöhen und einige Minuten ohne Deckel kochen, bis die Flüssigkeit vollständig verdampft ist. Das Fleisch sollte aber nicht braten. Lorbeerblätter und den Piment entfernen. Das Fleisch mit dem Gemüse in die Küchenmaschine geben und so lange zerkleinern, bis eine streichfähige Masse entstanden ist.

Für jeden Kloß gut 2 EL Kartoffelteig auf die Hand legen und zu einem Fladen flach drücken. In die Mitte 2 TL Fleischfüllung geben, die Seiten des Fladens über der Füllung verschließen. Klöße nach Belieben entweder eiförmig oder zu Kugeln formen. Der Teig ergibt 12 Klöße.

In einem großem, möglichst breitem Topf 3 - 4 Liter Wasser mit einem gehäuften Teelöffel Salz zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und so viele Klöße hineingeben, dass sie im Topf möglichst nicht übereinanderliegen. Ansonsten 1 Minute warten, bevor man weitere Klöße ins Wasser gibt. Nach ca 2 - 3 Minuten kommen die ersten Klöße an die Oberfläche, noch ca 8 Minuten im leicht siedendem Wasser ziehen lassen. Die Klöße mit der Schöpfkelle herausnehmen und sofort servieren.

Wir essen sie am liebsten mit gebratenen Zwiebeln und Sauerkraut. Es passt aber auch jede Fleischsoße dazu.

Tipps und Tricks für die Klöße und die Füllung:
Nimmt man für die Klöße bereits erkaltete Stampfkartoffeln, dann für den Teig statt 2 Eigelbe, 1 Eigelb und 1 ganzes Ei nehmen, sonst werden die Klöße matschig.

Möchte man mehr oder weniger Kloßteig zubereiten, kann man ganz einfach das ideale Verhältnis Kartoffeln-Kartoffelmehl einhalten. Dazu die zerstampften Kartoffeln in eine Schüssel geben und am Schüsselboden glatt streichen. Mit einem Messer in 4 Teile teilen, 1/4 Teil herausnehmen, die Lücke vollständig mit Kartoffelmehl füllen und den vorher herausgenommenen Teil der Kartoffeln wieder zurück in die Schüssel geben. Dann nur noch das Ei dazugeben und der Kloßteig ist perfekt! Dieser Trick funktioniert, egal bei welcher Menge Kartoffeln.

Die Klöße kann man schon am Vortag vorbereiten und erst am nächsten Tag kochen. Dafür die fertig geformten, rohen Klöße auf einem Teller nebeneinander legen, übereinander mit Frischhaltefolie trennen, und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren, am nächsten Tag wie im Rezept angegeben kochen.

Übrig gebliebene, fertig gekochte Klöße kann man am nächsten Tag mit Zwiebel braten.

Man kann die Klöße auch perfekt einfrieren. Dazu die ungekochten Klöße nebeneinanderlegen, für mindestens 1 Stunde in das Gefrierfach geben. Danach in Gefrierbeutel umfüllen und zurück in den Gefrierschrank. So können sie sogar einige Monate aufbewahrt werden. Fürs Kochen nicht auftauen, sondern, aus dem Gefrierschrank direkt in das siedende Salzwasser geben. Wenn die Klöße an die Wasseroberfläche kommen, 12 Minuten ziehen lassen.

Als Fleisch für die Füllung eignet sich auch bereits zubereitetes Fleisch sehr gut. Besonders Reste vom gekochten Suppenfleisch, aber auch Braten aller Art, Grillfleisch, Gulasch, Frikadellen etc. können hierfür verwendet werden. Einfach das gekochte oder gebratene Fleisch ohne Soße klein schneiden, mit in die Pfanne geben und wie im Rezept angegeben verfahren. Bei gewürztem Fleisch lässt man das Salz für der Füllung komplett weg!

Die Fleischfüllung kann auch für Pfannkuchen, Teigtaschen, Kroketten, Ravioli, gefülltes Gebäck verwendet werden.

Bleibt etwas von der Fleischfüllung übrig, nicht wegwerfen. Die Füllung ist sehr geschmacksintensiv. Einfach zu kleinen Kugeln formen, einfrieren und nach Bedarf als natürlichen Geschmacksverstärker für Bratensoßen oder andere Fleischgerichte verwenden. Bleibt nur sehr wenig übrig, kann man den kleinen Rest auch frisch aufs Brot oder Brötchen streichen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.