Asien
Braten
Gemüse
Hauptspeise
Krustentier oder Muscheln
Meeresfrüchte
Pilze
Snack
Vorspeise
warm
Rezept speichern  Speichern Rezept speichern  Speichern

Das Rezept wurde erfolgreich in deinem Kochbuch gespeichert.

Das Rezept konnte nicht gespeichert werden, da deine Kochbuch-Hauptkategorie mit 300 Rezepten voll ist! Bitte verschiebe oder lösche einige Rezepte und versuche es dann erneut.


Exotisch-würzige Gemüsepuffer mit Garnelen – Martabak ala Ampenan

Indonesische Gemüsepuffer wie sie abends als Streetfood in Ampenan/Lombok gebraten werden.

Durchschnittliche Bewertung: 0
bei 0 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

40 Min. normal 29.07.2019



Zutaten

für

Für das Gemüse:

80 g Karotte(n)
80 g Lauchstange(n), nur grüner Teil
1 kl. Scheibe(n) Tomatenpaprika, rot
3 kleine Pak Choi
40 g Schnittsellerieblätter, frisch oder TK
80 g Schnittsellerie, frisch oder TK
4 kleine Chilischote(n), grün, frisch oder TK
12 g Salz

Außerdem:

150 g Wasser
4 g Hühnerbrühe (Kraftbouillon)
6 m.-große Shiitake-Pilz(e), getrocknet
150 g Shimeji-Pilze braunkappig, frisch, ersatzweise Champignons
200 g Garnele(n), essfertig
4 m.-große Knoblauchzehe(n)
80 g Sojakeimlinge, ersatzweise Mungokeimlinge
20 g Ingwerwurzel, in feine Würfelchen schneiden, frisch oder TK
20 g Zitronengras, frisch oder TK
40 g Thai-Basilikumblätter

Für den Teig:

100 g Cashewnüsse, geröstet, gesalzen
2 Limone(n), Saft davon, ersatzweise Zitronensaft
300 g Kokosmilch, cremige, 24 % Fett
3 EL Zucker
150 g Weizenmehl Type 405
2 Ei(er), Größe M
Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
1 Prise(n) Macispulver
2 EL Sonnenblumenöl
n. B. Hühnerbrühe (Kraftbouillon) zum Abschmecken
n. B. Frittieröl, vorzugsweise Erdnussöl raffiniert, zum Braten
n. B. Sauce (Spring-Roll-Sauce, Thailand), optional
n. B. Nektarine(n) zum Garnieren

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 10 Minuten
Das Rezept ergibt ca. 20 mittelgroße Puffer.

Die Karotte waschen, an beiden Enden kappen und schälen. Mit einer groben Raspel die Karotte zu der erforderlichen Menge raspeln. Den grünen Teil vom Lauch abtrennen, waschen, einseitig die Blätter auftrennen und quer in dünne Fäden schneiden. Die rote Tomatenpaprika waschen, Stiel und Körner entfernen und die Schote in kleine Würfel schneiden. Beim gewaschenen Pak Choi die gelb verfärbten Blätter entfernen. Die restlichen Blätter durch Abtrennen des Strunks befreien. Die weißen Blattteile quer in dünne Streifen schneiden, die grünen Blattteile längs halbieren und quer in ca. 3 cm breite Stücke schneiden. Die frische Schnittsellerie waschen, trocken schütteln und nur die makellosen Blätter abzupfen, zerkleinern und bereithalten. Die makellosen, blattlosen Stiele quer in ca. 3 mm breite Röllchen schneiden. Nicht gebrauchte Menge tiefkühlen. TK-Ware abwiegen und auftauen lassen.

Das klein geschnittene Gemüse zum Salzen in eine Schüssel geben, das Salz darüberstreuen und untermischen. Alles 15 Minuten ziehen lassen.

Das Wasser erhitzen. Die Hühnerbrühe darin auflösen und über die Shiitake-Pilze gießen. Die Pilze 30 Minuten quellen lassen.

Die Brühe aus den Pilzen von Hand auspressen. Die Hüte der Pilze in kleine Würfelchen schneiden. Die zähen Stiele verwerfen. Die Shimeji-Pilze vom Substrat und dem Myzel befreien und quer in dünne Scheiben schneiden. Sehr kleine Garnelen (Shrimps) als Ganzes verwenden, größere grob zerkleinern. Die Knoblauchzehen an beiden Enden kappen, schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Die Sojakeimlinge waschen und grob zerkleinern. Den frischen Ingwer waschen, schälen und quer in ca. 4 cm lange Stücke teilen. Die Stücke längs in dünne Scheiben schneiden und diese zu Streifen zerkleinern. Die Streifen quer zu kleinen Würfelchen verarbeiten. TK-Ware abwiegen und auftauen lassen. Nicht verbrauchte Ware tiefkühlen. Das frische Zitronengras waschen, den harten Strunk am unteren Ende entfernen, die braunen und welken Blätter beseitigen und nur die weißen bzw. die hellgrünen Teile verwenden. Diese in dünne Scheibchen schneiden. Die äußeren grünen Blätter bedarfsweise entfernen. TK-Ware abwiegen und auftauen. Das frische Thai-Basilikum waschen und die Blätter abzupfen und grob zerkleinern.

Für den Teig die Cashewnüsse im Kutter (Moulinex oder ähnliche) grob zerkleinern. Für den frischen Limonensaft 2 Limonen waschen und rechts und links vom Stielansatz längs je ein Stück abschneiden. Die Abschnitte entkernen und von Hand auspressen. Die leeren Abschnitte und das Mittelteil (enthält Bitterstoffe) verwerfen. Den Saft mit den restlichen Zutaten zu einem glatten, schwerflüssigen Teig vermischen. Je nach Quellfähigkeit des Mehls Kokosmilch oder Mehl zufügen.

Das gesalzene Gemüse in ein frisches Geschirrtuch umfüllen und kräftig auspressen. Das abgepresste Gemüse auflockern und zusammen mit den ungesalzenen Zutaten mit dem Teig mischen. Die Masse etwa 10 Minuten zum Martabak-Mix reifen lassen.

In der Zwischenzeit die Nektarinen schälen und vom Kern trennen. Das Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden.

Je nach Quellfähigkeit des Mehls dem Martabak-Teig etwas Mehl oder Kokosmilch zufügen. Der Teig hat die richtige Konsistenz, wenn ein Martabak sich mühelos auf ca. 4 - 5 mm Dicke ausbreiten lässt. Wird ein Martabak zu dick, ist der Teig zu dickflüssig, bei Dünneren zu dünnflüssig. In beiden Fällen ist der Geschmack beeinträchtigt.

Zum Abschmecken ein Martabak braten und testen. Hühnerbrühe nur in Maßen zufügen, da die knusprig gebratenen Martabak sonst zu salzig werden.

Die Martabak in reichlich Öl backen, sodass auch die 2. Seite schön braun werden kann.

Einen guten Esslöffel des Martabak-Mix in die Pfanne geben und auf eine ca. 8 cm große Fläche verbreitern. So viel wie gut Platz in der Pfanne ist, weitere Fladen so erzeuge. Iin eine 30-er Pfanne passen 4 Stück. Die Fladen auf beiden Seiten, bei mittlerer Hitzezufuhr, hellbraun ausbacken. Auf Küchenkrepp das Öl kurz abtropfen lassen.

Martabak auf einem Servierteller anrichten und garnieren. Die Martabak sind in diesem Rezept so gewürzt, dass man keinerlei Dip zum Verzehren braucht.
Anmerkung:
In Indonesien und Malaysia sind die Martabak als Bakwan bekannt.
Die Martabak/Bakwan aus Ampenan gelten als die besten von ganz Lombok. Nach meiner Erfahrung sind sie die Besten von ganz Indonesien, da sie sonst fast immer ohne Eier oder Kokosmilch und mit weniger Gemüse gefertigt werden.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.