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Versunkener Apfelkuchen 'Meersburg'

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30 Min. normal 11.03.2019



Zutaten

für
200 g Margarine (siehe Anmerkung)
150 g Zucker, feiner, weißer
4 Ei(er), Größe M
1 Zitrone(n), unbehandelt
200 g Weizenmehl Type 405
1 EL Backpulver
5 EL Orangensaft
1 EL Vanilleextrakt
30 g Orangeat, in kleinen Würfeln

Für den Belag:

1 EL, gestr. Zitronensäure, kristallin
3 EL Zucker
2 TL Zimtpulver
80 g Wasser
3 große Äpfel (Boskoop oder Red Fuji)

Außerdem:

n. B. Margarine zum Einfetten der Backform

Zum Garnieren:

n. B. Cashewkerne, geröstet
n. B. Orangensirup

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 1 Tag Koch-/Backzeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Tag 1 Stunde 10 Minuten
Für die Herstellung des Rührteigs ist eine Hand- oder Standküchenmaschine erforderlich.
Das Rezept ist für eine 26er Springform. Die Springform entweder anfeuchten und mit Backpapier auskleiden oder mit Margarine einfetten.

Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Die Margarine im Wasserbad verflüssigen, dabei 45 Grad nicht überschreiten. Den Zucker abwiegen. Die Eier aufschlagen, Eiweiß und Eigelb trennen. Darauf achten, dass kein bisschen Eidotter im Eiweiß landet, da sonst der Eischnee nicht gelingt. Die Zitrone warm waschen, abtrocknen und die Schale mit einer feinen Reibe abreiben. Danach quer halbieren und den Saft auspressen. Das abgewogene Weizenmehl mit dem Backpulver gut mischen und bereithalten.

Die Zitronensäure mit dem Zucker, dem Zimt und dem Wasser mischen. Um das Braunwerden der Äpfel zu verhindern, sind alle behandelten Apfelviertel sofort darin zu baden. Danach in eine andere Schale geben.

Die Äpfel waschen, schälen, vierteln, den Stielansatz, das Kernhaus und den Blütenrest entfernen. Quer ca. 5 mm tief und im Abstand von ca. 6 mm mit einem Messer einschneiden (siehe Foto). Sofort jedes fertige Viertel in der Marinade baden, herausnehmen und abtropfen lassen.

Die Eigelbe und den Zucker in eine Rührschüssel geben und mit einem Schlagbesen schaumig verrühren. Dabei das Zitronenwasser esslöfelweise zufügen. Dann die geschmolzene Margarine bei laufendem Rühren in dünnem Strahl einfließen lassen. Danach den Orangensaft und den Vanilleextrakt esslöffelweise zugeben.

Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen und wiederum esslöffelweise der Zuckermasse zufügen. Je nach Quellfähigkeit des Mehls esslöffelweise Orangensaft zufügen, sollte der Teig zu fest werden.

Den Schlagbesen gründlich reinigen und eine stählerne, absolut fettfreie Rührschüssel verwenden. Dem Eiweiß eine Prise Salz zufügen und das Eiweiß mit höchster Schlagstufe zum Eischnee schlagen. Den Eischnee unter die Teigmasse heben und homogen mit vertikaler Rührrichtung mischen. Zum Schluss die Orangeat-Würfelchen unterheben.

Den Backofen auf 200 Grad Unterhitze vorheizen.

Den fertigen Rührteig in die Form gießen. 9 Apfel-Viertel am Umfang platzieren und 3 weitere in der Mitte arrangieren. Mit den Cashewnüssen verzieren. Auf mittlerer Schiene den Kuchen in 40 Minuten fertig backen. Aus dem Ofen nehmen und die Äpfel mit dem Orangensirup bestreichen. Im Kühlschrank über Nacht abgedeckt reifen lassen. In 9 Stücke (immer zwischen den Äpfeln schneiden) aufschneiden und kühl bis zimmerwarm servieren.

Anmerkung
Butter verliert ihren Geschmack beim Backen und kann ohne Geschmacksverlust durch Margarine ersetzt werden. Margarine enthält meist etwas Salz und es entfällt die Salzzugabe zum Teig.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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dieter_sedlaczek

Ich habe es in einem Buch gelesen und es nicht geglaubt. Habe dann 2 Rührkuchen gemacht und gefragt welcher besser schmeckt und welcher wurde mit Butter gemacht. Ich selbst konnte da keinen richtigen Unterschied erkennen und den ging es genauso. Vor Jahren war die Butter fast billiger als eine gute Margarine. Aber derzeit ist dem nicht so und probier es selber aus, der Mehrpreis ist nicht zu schmecken. Margarine hat i.A. Salz und man darf dann die Prise Salz keinesfalls noch zugeben. Weil der Eischnee ohne Salz nicht schnittfest wird, gebe ich zum Eiweiß entweder einen Teelöffel Limonensaft oder eine Prise Aji-No-Moto (ein Glutamat, das aus Pflanzen gewonnen wird und hochrein ist). L.G. aus Fernost dieter

12.03.2019 15:42
Antworten
küchenfee72

Meine Kuchen haben noch nie ihren Buttergeschmack beim Backen verloren. Das ist mir tatsächlich neu....man lernt nie aus!

12.03.2019 15:19
Antworten