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Duppes

rheinisches Familienrezept für Pellkartoffeln mit Zwiebel-Sahnesauce

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20 Min. simpel 27.02.2019



Zutaten

für
1 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend
800 ml Vollmilch
200 ml Schlagsahne
80 g Schalotte(n) oder kleine Zwiebeln
3 TL Kräutersalz
½ TL Pfeffer, schwarzer, aus der Mühle

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 40 Minuten
Für die Sauce die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Zwiebelwürfel und Sahne zur Milch geben und nach und nach Kräutersalz und Pfeffer zugeben, bis es gut salzig, aber noch erträglich ist. Alles gut verrühren und im Kühlschrank kaltstellen.

Die Kartoffeln abspülen, in einem Topf mit Wasser bedecken und mit Schale ca. 20 Minuten kochen, bis man ein Küchenmesser ohne Widerstand durchstechen kann. Dann das Wasser abgießen.

Natürlich könnte man die Kartoffen bereits jetzt schälen, traditionell wird aber einfach der Topf mit den heißen Kartoffeln auf den Tisch gestellt (Deckel drauf, die Kartoffeln müssen heiß bleiben!) und jeder schält für seinen eigenen Bedarf.

Das Essen ist dann ein ganz eigenes Ritual. Es ist aufwändig zu erklären, geht aber ganz fix, wenn man es einmal begriffen hat – und das Ergebnis rechtfertigt die Arbeit auf jeden Fall.

Benötigtes Zubehör bei Tisch: tiefe Teller, Gabel, Esslöffel, Schälmesser und Abfallschale sowie ein kaltes Bier.

Jeder nimmt sich nun 1 - 2 Kartoffeln und schält sie. Anschließend werden sie mit der Gabel grob zerdrückt und an den hinteren Rand des Tellers geschoben.

Ziel ist, kalte Sauce und heißen Kartoffelstampf auf dem Teller so lang wie möglich getrennt zu halten. Deshalb kommt nun Trick 17: Die Gabel wird abgeleckt und mit den Zinken nach unten auf den Tisch gelegt. Dann wird der Teller auf den Rücken der Gabel gestellt, sodass er nach vorne geneigt ist. Schließlich wird etwas von der Sauce (vorher nochmal gut umrühren!) in die untere Mulde des Tellers gegossen – gerade so viel, dass sie gut gefüllt ist, aber die Kartoffeln noch nicht nass werden.

Nun ist es endlich soweit – man nimmt einen halben Löffel voll Kartoffelstampf, einen halben Löffel Sauce und verspeist das Ergebnis ohne Zögern mit höchstem Genuss.

Schlagartig wird klar, wofür der ganze Aufwand betrieben wurde: die Kartoffeln müssen dampfend heiß, die Sauce eiskalt im Mund ankommen – das Ergebnis ist der Mühe wert. Würde man einfach alles im Teller vermischen, hätte man lauwarme Pampe im Mund – und wer will das schon?

Sollten Kartoffeln übrigbleiben, gibt es am nächsten Tag Bratkartoffeln. Sollte Sauce übrigbleiben, gibt sie zusammen mit ein paar Eiern ein hervorragendes Omelette ab. Dass von beidem etwas übrigbleibt, kommt nicht vor.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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patty89

Hallo einfach und lecker Danke für das Rezept LG Patty

13.03.2019 14:19
Antworten
Galveran

In Nordhessen nennt sich das Gericht Duckefett.

28.02.2019 17:57
Antworten