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Mitglied seit 06.12.2011
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Zutaten

  Für den Hefeteig:
50 g Wasser, lauwarm (Maiswasser, siehe Zubereitung)
3 g Hühnerbrühe, gekörnte
1 TL Zucker, weißer
10 g Trockenhefe
100 g Weizenmehl Type 405
1 Prise(n) Kardamompulver
2 EL Sonnenblumenöl
  Für die Sauce:
2 EL Tomatenmark
4 EL Süß-sauer-scharf-Sauce, Thai-Art Nr. 3 (siehe Anmerkung)
1 EL BBQ-Sauce, rauchig, (z.B. Jay's kitchen, BBQ-Saus Kansas City)
1 EL Kräuter der Toskana, (ersatzweise: Italien oder Provence)
2 m.-große Knoblauchzehe(n), frische
1 kleiner Chilischote(n), grün
2 EL Olivenöl extra vergine
  Außerdem:
 n. B. Mehl für die Arbeitsfläche
  Für den Belag:
100 g Mozzarella, grob geraspelt
15 g Mungobohnenkeimlinge
15 g Maiskörner, süße, (aus der Dose)
4 große Shiitake-Pilz(e), getrocknete
100 g Wasser
2 g Hühnerbrühe, gekörnte
200 g Shimeji-Pilze, braunkappige
30 g Zwiebel(n)
2 EL Olivenöl
50 g saure Sahne
  Salz und Pfeffer, schwarzer
 n. B. Muskatnuss, geriebene
2 EL Sellerieblätter, frisch oder TK
  Zum Garnieren:
150 g Emmentaler, grob geraspelt
1 m.-große Tomate(n), vollreife
Oliven, dunkelbraune
50 g Parmesan, gerieben
 n. B. Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
1 EL Oregano, getrocknet
 n. B. Rucolablätter
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 15 Min. Ruhezeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Dose mit den Maiskörnern öffnen und das Wasser für den Teig verwenden. Fehlende Menge mit Wasser ergänzen, auf lauwarm erwärmen. Den Zucker und die Trockenhefe darin auflösen und 5 Minuten aktivieren lassen. In der Zwischenzeit das Mehl abwiegen und mit dem Kardamompulver mischen. In eine Rührschüssel geben und unter permanentem Rühren mit dem Knethaken das Hefegemisch zufügen. Zu einem krümeligen Teig kneten. Das Öl zugeben und den Teig in 10 Minuten zu einem glänzenden, plastischen Kloß kneten. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Mungobohnenkeimlinge abwiegen, mit kaltem Wasser abbrausen und trocken schütteln und auf ein frisches Geschirrtuch schütteln. Die Maiskörner aus der Dose abwiegen.

Für die Shiitake-Pilze das Wasser erhitzen, die Hühnerbrühe darin auflösen und dies über die Pilze gießen. 30 Minuten einweichen. Die Hühnerbrühe aus den Pilzen pressen und die gesamte Brühe mit der sauren Sahne mischen und bereit halten. Die Pilzhüte in daumennagelgroße Stücke schneiden. Die zäh-harten Stiele verwerfen.

Bei den Shimeji-Pilzen ist der untere Teil, Substrat + Myzel, abzutrennen. Die Pilze separieren und reinigen. Die langen Stiele kappen, halbieren und mit den Hüten verwenden.

30 g einer Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in einem Topf im Olivenöl anschwitzen. Die Pilzstücke zugeben und 2 Minuten mit anbraten. Mit Pilzwasser-Sahne-Gemisch die Pilze ablöschen. Einkochen lassen bis alles Pilzwasser aufgesogen ist. Vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Die Sellerieblätter untermischen und bereithalten.

Für die Sauce den Knoblauch an beiden Enden kappen und auspressen. Alle Zutaten in einem Schüsselchen mischen und bereitstellen.

Den aufgegangenen Teig 1 Minute kneten und dann mit dem Wellholz zu einem runden Teigfladen ausrollen, der etwas größer als der Pfannenboden ist (beim Braten wird der Teigfladen kleiner). Mit einer Gabel mehrfach perforieren.

Die Pfanne mit einem geölten Küchenpapier ausreiben. Den Teigfladen in die Pfanne geben. Auf mittlerer Stufe den Boden einseitig hellbraun braten. Den Teigfladen aus der Pfanne nehmen und umdrehen (die braunen Stellen sind jetzt oben). Die Pfanne mit dem geölten Küchenpapier ausreiben und den Teigfladen, mit den braunen Flecken nach oben, zurück in die Pfanne geben.

Für das Einbringen des Belags vom Herd nehmen. Den Pizzaboden mit der Sauce einstreichen. Die Mungobohnenkeimlinge und die Maiskörner darauf verteilen und mit den Mozzarellaraspeln bestreuen. Die Pilzmischung darauf verteilen und mit dem Emmentaler bestreuen.

Die Tomate waschen und quer in 5, ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Das Innere der Scheiben entfernen. 4 Ringe davon am Rand unterbringen, den 5. Ring in die Mitte setzen. Die Oliven in die Ringe setzen. Den Parmesan über alles streuen. Pfeffer und Oregano zum Abschluss darüber streuen.

Die Pfanne mit Deckel auf den Herd geben und bei guter Hitze backen bis der Käse geschmolzen ist. Die Pizza aus der Pfanne nehmen, halbieren, auf die Servierteller verteilen, mit Rucolablättern garnieren und gut warm genießen.

Anmerkung
URL für die " Süß-Sauer-Scharf-Sauce, Thai-Art Nr. 3":
https://www.chefkoch.de/rezepte/3344901497085589/Suess-Sauer-Scharf-Sauce-Thai-Art-Nr-3.html
Die Pfannenpizza ist die ursprünglichste Form der Pizza. Einen Steinofen hatte nur der Bäcker oder in abgelegenen Gebieten die Dorfgemeinschaft, die darin Brot backte. Die Pfannenpizza hat einige Vorteile. Der Prozess des Backens ist sehr energieeffizient und die Wärmeentwicklung ist lokal begrenzt. In Süditalien, im Sommer und Herbst, ein entscheidendes Argument. Des Weiteren wird der Boden kross, auch wenn der Belag etwas üppiger ausfällt. Nachteilig ist, dass der Käsebelag oben nicht gebräunt wird. Ein rein optischer Mangel, der mittels Röstzwiebeln leicht zu verschmerzen ist.

Rucolablätter standen mir leider nicht zu Verfügung und wurden durch Streifen von Pak Choi und Friséesalat ersetzt.