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Mangokuchen mit Cashewnüssen und Streuseln

Ein Blechkuchen wie er sein soll, aromatisch-fruchtig und innen saftig. Rezept aus Lombok, Indonesien.

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45 Min. normal 03.02.2019



Zutaten

für

Für den Teig:

100 g Wasser, lauwarm
2 m.-große Eiweiß
1 EL Zucker, weiß
1 TL, gestr. Salz
20 g Trockenhefe
350 g Weizenmehl Type 405
1 TL, gestr. Kardamompulver
3 EL Olivenöl extra vergine

Für den Belag:

1 kg Mangofruchtfleisch (siehe Anmerkung)
70 g Zucker, weiß
140 g saure Sahne
2 Eigelb
40 g Weißbrot, trocken, grob gerieben
80 g Cashewnüsse, grob geschrotet

Für die Streusel:

200 g Weizenmehl Type 405
1 TL Zimtpulver
120 g Zucker, weiß
140 g Margarine oder Butter (siehe Anmerkung)
1 EL Vanilleextrakt

Zum Garnieren:

n. B. Blüten und Blätter

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit ca. 40 Minuten Koch-/Backzeit ca. 50 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden 15 Minuten
Für ein 32 x 40 cm Backblech (von Rand zu Rand gemessen). Eine Küchenmaschine zum Kneten der Teige erleichtert die Arbeit sehr. Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben!

Die frische Mango waschen, schälen, filetieren und zu 8 x 8 mm großen Stücken zerkleinern. Dosenware gut abtropfen lassen und dann zerkleinern. Die Mangostücke mit dem Zucker aufzuckern, 10 Minuten einwirken lassen, dann die Cashewnüsse und das geriebene Weißbrot dazugeben. Die 2 Eigelbe und die saure Sahne vermengen und unter die Mangomasse mischen. Abgedeckt bereithalten.

Für den Teig das Wasser auf 37 Grad erwärmen, Zucker und Salz darin auflösen. Die Trockenhefe zugeben und homogen verquirlen. 10 Minuten aktivieren lassen.

Inzwischen für die Streusel die Margarine im Wasserbad auf 40 Grad bringen. Den Zucker und das Mehl abwiegen. Das Zimtpulver unter das Mehl mischen und den flüssigen Vanilleextrakt zum Zucker geben.

Zur Hefemischung das Eiweiß geben und homogen mischen. Das Mehl mit dem Kardamompulver mischen und in die Rührschüssel geben. Unter Rühren mit einem Knethaken das Wasser-Hefe-Gemisch zufügen und alles zu einem etwas krümeligen Teig verarbeiten. Zum Schluss das Olivenöl unterkneten. Den Teig an einem warmen Ort gut 30 Minuten gehen lassen.

Das Backblech mit einem feuchten Schwamm befeuchten und dann mit Backpapier auskleiden.

Die Margarine und den Zucker zu einer cremigen Masse verrühren. Bei laufender Maschine das Mehl EL-weise zugeben und rühren bis ein streuseliger Teig entstanden ist. Je nach Quellfähigkeit vom Mehl eventuell etwas Mehl oder Margarine zufügen.

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche so ausrollen, dass man ihn am Rand im Backblech etwas hochziehen kann. Ins Backblech legen und den Rand ca. 1,5 cm hochziehen. Den Boden 10 Minuten gehen lassen. Mit der Gabel perforieren und mit Oberhitze vorbacken, bis er braune Flecken bekommt. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, dann den Belag einbringen und mit einem Küchenspatel gleichmäßig verteilen.

Die Streusel über den Belag streuen und auf mittlerer Schiene den Mangokuchen in ca. 35 Minuten bei 190 Grad fertig backen (der Streusel beginnt zu bräunen). Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und in der Form im Kühlschrank für ca. 2 Stunden abgedeckt nachreifen lassen.

Aus dem Blech nehmen, geeignet portionieren und kalt servieren.

Anmerkung:
Ich bevorzuge Margarine, weil die Butter ihren charakteristischen Geschmack bei 200 Grad Backtemperatur völlig verliert. Da Margarine meist gesalzen ist, verzichte ich auf eine Prise Salz.

Die Mangosorte war "Mangga Gedung ?". Sie bleibt dauerhaft grün, hat eine feste Haut und ist gut transport- und lagerfähig. Sie ist erheblich kleiner und das Durchschnittsgewicht liegt bei 160 Gramm. Fruchtfleischanteil 80 – 90 Gramm. Der Geschmack ist sehr fruchtig in Richtung Mango-Johannisbeere und säuerlich wie Johannisbeeren. Aus diesem Grund auch die Aufzuckerung mit 70 g Zucker. Man kann hier auch etwas weniger nehmen. Das Fleisch ist fest und um den Kern herum sehr faserig, die Würfel sollten also höchstens 1 cm groß sein. Wenn in Europa Winterzeit ist, kann man diese Sorte gelegentlich in guten Asiashops kaufen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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dieter_sedlaczek

Hallo Jule, vielen Dank für deinen Kommentar und für die Punkte. Ein berühmter Sternekoch sagte mir - vor ewigen Zeiten - Kochen ist nicht die Frage nach einem guten Rezept, sondern die Frage, was man daraus macht, also eine Frage der eigenen Fantasie. Das mit den Zutaten muss nicht so ernst sehen, weil man kann nicht mit Dingen kochen, die man nicht hat und auch nicht bekommt. 6 Monate im Jahr ist für mich auch Mango tabu... und Papaya ist kein Ersatz... Aprikosen bekomme ich hier gar nicht und man kann soviele wunderbare Fleischrezepte damit kochen, dass sogar eingefleischte Veganer rückfällig werden. Vor 2 Jahren gekocht beim Familienkochen in Berlin, hab vergessen, vor lauter Kochen, Fotos zu machen... und letztes Jahr gabs keine Aprikosen als ich da war. Siehst du! Und dann habe ich Martabak gemacht, das hat allen auch so gut geschmeckt, beim vorletzten Mal, und dann gabs zu wenig Mehl und aus der Vorratspackung krochen die Würmer... das Martabak war nicht zu retten, nicht mal als Gemüseomelette... ja, jedes Rezept hat eine Story... Ich wünsch dir noch einen schönen Abend, L.G. aus Fernost dieter

05.02.2019 13:32
Antworten
Juulee

Gestern habe ich deinen Kuchen entdeckt! Tolles Rezept mal wieder! Ich habe den Belag ohne Nüsse gemacht, da ein Mitesser mit Nussallergie dabei war. Der Kuchen schmeckt super und war auch ziemlich schnell reduziert. Nur wenige Stücke blieben übrig. Schön fand ich auch den Hefeteigboden mit dem Eiweiß. Das kannte ich bis dato noch gar nicht. Funktioniert aber einwandfrei! Danke für deine außergewöhnlichen Rezepte, die man hier in D vielleicht nicht immer 1 zu 1 nachkochen kann, aber dennoch eine super Abwechslung bringen und einfach auch etwas anderes sind. Herzliche Grüße, Jule

05.02.2019 12:06
Antworten