Roberts Rinderschmorbraten mit einer Calvados-Softpflaumen-Sauce


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aus dem Holzofen

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30 Min. normal 16.01.2019



Zutaten

für
1,8 kg Rinderbraten, am besten vom Bug, pariert, Fettteile lasse ich dran
3 EL Butterschmalz
2 große Zwiebel(n), braun, geschält, gewürfelt
1 große Petersilienwurzel(n), geschält, grob gewürfelt
3 große Karotte(n), geschält, längs geviertelt, dann grob würfeln
7 Zehe/n Knoblauch, geschält, halbiert und in Scheiben geschnitten
2 EL Instantmehl (Wiener Grießler-Mehl)
10 cl Calvados
10 Soft-Pflaumen
600 ml Rinderfond
4 Zweig/e Thymian
Meersalz, aus der Mühle

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 3 Stunden 10 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Stunden 40 Minuten
Das Fleisch mind. 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlfach nehmen. Je größer desto eher.

Den Ofen auf ca. 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Bei mir erfolgt die Zubereitung im Holzofen.

In einem Bräter (geht auch super im Dutch Oven) das Butterschmalz erwärmen und das Fleisch rundum anbraten. Das Fleisch herausnehmen und warm stellen.

Das Gemüse in den Bräter geben und anbrutzeln. Hierbei löst sich auch sofort der Bratensatz. Wenn es schön Farbe angenommen hat den Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute brutzeln (wird der Knobi zu braun, wird er bitter). Mit Mehl bestäuben (ich nehme bewusst Wiener Griesler Mehl, da dies nicht klumpt) und wieder kräftig rühren. Den Calvados hinzufügen. Wer diesen Geschmack intensiver haben möchte, kann auch die Menge erhöhen. Die Soft-Pflaumen dazugeben (ich nehme diese, weil die sich im Laufe des Schmorvorganges schön auflösen und dann der Geschmack in der gesamten Sauce drinnen ist), sowie den Thymian und 400 ml vom Rinderfond. Nochmals gut umrühren, den Deckel auflegen und ab in das Ofenfach für 3 Stunden (im Backofen auf der mittleren Schiene). Alle halbe Stunde das Fleisch wenden und den Bratensatz vom Boden lösen. Nach Bedarf wieder mit Rinderfond aufgießen.

Das Fleisch sollte fast zerfallen. Die Sauce ist dann wunderbar dicklich geworden. Ein Pürieren sehe ich als total unnötig an. Man darf doch sehen, was drinnen ist. Evtl. noch mit etwas Meersalz abschmecken. Die Zweige vom Thymian entfernen.

Beilagen:
Hierzu verwende ich mein Spätzle-Rezept.
https://www.chefkoch.de/rezepte/1983271321626444/Champagner-Topfen-Spaetzle.html
Diese lassen sich auch wunderbar zuvor zubereiten. Ich mache hier immer gleich die 3 fache Menge und friere diese dann portionsweise ein. Einfach in Butterschmalz (am besten in einer Eisenpfanne) anbrutzeln.
Als Gemüse gab es bei mir Rosenkohl dazu. Diesen habe ich mit Speckwürfeln und Gänseschmalz angebrutzelt und dann mit Rinderfond angegossen (hatte ja vom Glas noch 200 ml übrig und so war dies auch ideal verwertet).

Tipp: Macht hier unbedingt mehr als Ihr benötigt. Es schmeckt wunderbar auch aufgewärmt.

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Robert_3

Guten Morgen, sei so lieb und schreib bitte den Ersatz richtig, denn Inststmehö finde ich nicht. Ende soll sicherlich Mehl heißen aber zuvor? Klar, kann man auch die Abwandlungen machen und das ist ja das schöne an CK, dass durch die ganzen Kommentare oft eine Vielzahl an Möglichkeiten bei einem Rezept zustande kommen. Lieben Dank für die Bewertung und den Kommentar! Grüße, Robert

22.09.2019 07:55
Antworten
Abacusteam

Sehr lecker....ein paar Anmerlunge : Wiener Griesler gibt's nicht überall, Inststmehö klumpt auch nicht und gibt's in jedem Supermarkt. Statt Softpglsumen kann man Trockempflsumen einlegen in: Apfelsaft oder Pflsumendsaft oder Rotwein oder Cognac oder Armaniac oder Vieulle Prime....oder einfach nur Wasser. Und wenn man keine Pflaumen hat, gehen Äpfel mit dem Calva wunderbar. Dann ist eine Prise Zucker oder 1EL Apfelkrsut lecker. Egal wie wir es machen....es ist ein feines Rezept. Die Geduld wird mit viel vollmundiger Spass und butterzartem Fleisch belohnt.

15.09.2019 07:58
Antworten