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Mitglied seit 06.12.2011
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Zutaten

Portionen
8 große Kartoffeln, festkochend
  Für die Brühe:
10 m.-große Tomate(n), vollreif
50 g Stangensellerie, frisch oder TK
Kemirinüsse, ersatzweise Macadamia-Nüsse
200 g Zwiebel(n)
6 m.-große Knoblauchzehe(n), frisch
Peperoni, rot, lang, mild bis mittelscharf
 n. B. Chilischote(n), grüne (2 = mild… 8 = scharf)
 n. B. Chilischote(n), rote
40 g Galgant, frisch oder TK
60 g Ingwer, frisch oder TK
4 Stängel Zitronengras, frisches
600 ml Kokosmilch, cremige
600 g Wasser
20 g Kokos-Palmzucker (gula kelapa)
4 EL Sojasauce, salzig
4 EL Sojasauce, süß
Salamblätter, TK, Asiashop
Kaffir-Limettenblätter, TK, Asiashop
Zimtstange(n)
Gewürznelke(n)
1/2 TL Kardamomsamen
Limone(n), vollreif
  Optional:
20 g Garnelenpaste (terasi)
  Außerdem:
 n. B. Palmöl zum Braten
 n. B. Salz und Pfeffer
  Zum Garnieren:
2 m.-große Ei(er), hartgekocht, längs halbiert
 n. B. Sellerieblätter, frische
 n. B. Mandelstifte
 n. B. Peperonifäden, rote
 n. B. Blüten und Blätter

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 3 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Gemüse, Früchte, Blätter und Wurzeln waschen und gegebenenfalls schälen. Bei den Tomaten den Stiel entfernen, längs vierteln, den grünen Strunk entfernen und quer dritteln. Die Schnittsellerie-Stängel quer in ca. 5 mm breite Röllchen zerkleinern. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen an beiden Enden kappen, schälen und grob in Stücke schneiden. Die rote Peperoni entstielen, längs aufschneiden, aufklappen und die Körner entfernen. Die leere Schote längs halbieren und quer in ca. 1 cm breite Stücke schneiden. Die Chilis quer in dünne Ringe schneiden. Die Körner belassen und die Stiele verwerfen. Den Galgant und den Ingwer quer in dünne Scheiben schneiden und diese zu kleinen Körnern zerkleinern.

Die Kemirinüsse längs halbieren und die Hälften vierteln. Mit 4 EL vom Palmöl hellbraun braten, dann die Zwiebel- und die Knoblauchstücke zugeben und glasig braten. Alle Zutaten von Tomaten bis Ingwer mit gut der Hälfte vom Wasser in den Blender geben und 1 Minute bei höchster Drehzahl fein pürieren. Den Inhalt in einen 4-Liter Schmortopf (mit Deckel) geben.

Das frische Zitronengras waschen, den harten Strunk am unteren Ende entfernen, die braunen und welken Blätter beseitigen und nur die weißen bis hellgrünen Teile verwenden. Diese in ca. 10 cm lange Stücke schneiden. Die äußeren, grünen Blätter bedarfsweise entfernen. Die untere Hälfte der Stücke mit einem Hammer sanft zerquetschen. Der Stängel soll dabei intakt bleiben. Alle vorbereiteten Stücke in den Schmortopf geben.

Die Kokosnussmilch mit dem restlichen Wasser, dem Palmzucker und den beiden Sojasaucen mischen. Ab in den Schmortopf. Die Blätter als Ganzes zur Sauce geben. Die Zimtstangen, die Gewürznelken und die Kardamom-Samen zufügen. Die Garnelenpaste (siehe Anmerkung) mit einer feinen Raspel dazu raspeln. Alles gut mischen. Für 2 Stunden mit Deckel köcheln lassen. Hin und wieder umrühren. Weiter ohne Deckel köcheln, dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

In der Zwischenzeit die geschälten Kartoffeln längs vierteln und quer dritteln. Die Limone auspressen und den Saft dem Rendang zumischen.

Nach 30 Minuten köcheln ohne Deckel die Sauce abschmecken. Die Kartoffeln in die köchelnde Sauce geben und mit Deckel weiter köcheln. Nach 20 Minuten ist das Rendang fertig. Das Rendang in eine Servierschüssel geben, garnieren und gut warm mit weißem Reis servieren.

Anmerkung:
Das indonesische "terasi" hat mit der deutschen Garnelenpaste nicht viel gemeinsam und ist nicht durch diese ersetzbar (siehe auch bei wikipedia). Zu beziehen bei:
https://www.asiafoodland.de/store-products.php?pName=jeenys-garnelenpaste-trassie-indonesisch-25-g-p-3675

In Indonesien wird dieses Gericht meistens mit tennisballgroßen Baby-Kartoffeln, die nur gewaschen, aber nicht geschält werden, gekocht. Da ein Rendang für festliche Anlässe gekocht wird, ist die Garnierung mit hart-gekochten Eiern beim Kartoffel-Rendang obligatorisch.

Lässt man das optionale terasi weg, ist es ein sehr würziges, vegetarisches Gericht.