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Lieblingsauflauf- mit Makkaroni, Sahneguss, Hackfleischtomatensauce und Spinat

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etwas mehr Aufwand, aber ein geniales Ergebnis, es lohnt sich, für eine große Auflaufform

40 min. normal 10.10.2018
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Zutaten

300 g Makkaroni, lang oder kurz nach Geschmack

Für die Bolognese:

300 g Rinderhackfleisch
1 kleine Zwiebel(n)
1 kleine Möhre(n)
1 kl. Stück(e) Sellerie
1 Dose Tomaten, stückige(ca. 450 g) oder passierte Tomaten (ca. 500 ml)
1 Prise(n) Zucker
1 EL Tomatenmark
etwas Wasser

Für den Guss:

400 ml Sahne
4 m.-große Ei(er)

Außerdem:

500 g Blattspinat, TKoder auch mehr nach Geschmack
1 kleine Knoblauchzehe(n)
2 Kugel/n Mozzarella
1 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
1 Handvoll Basilikumblätter
2 EL Öl
Salz und Pfeffer, aus der Mühle
n. B. Kräuter, italienische, z. B. Rosmarin, Thymian und Oregano


Zubereitung

Den Spinat in einem Topf auftauen lassen. Sahne und Eier aus dem Kühlschrank nehmen (der entstehende Guss stockt schneller, wenn beides Zimmertemperatur hat). Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden (z. B. mit einem Eierschneider) und in einem Sieben gut abtropfen lassen.

Als erstes die Bolognese zubereiten. Sehr wichtig ist, dass eine dickflüssige Sauce entsteht, die ruhig kräftig gewürzt sein darf.

Dazu Möhren und Sellerie fein würfeln, oder grob reiben.

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in einem Topf in heißem Öl glasig anschwitzen. Das Hackfleisch dazugeben und scharf anbraten. Die Möhren und Selleriewürfel zufügen, nochmals etwas anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit den stückigen Tomaten ablöschen und nach Belieben Kräuter zugeben (ich nehme einen Zweig Rosmarin, Thymian und Oregano und die Stängel vom Basilikum, es gehen aber auch getrocknete Kräuter). Längere Zeit auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Im Normalfall lasse ich eine Bolognese ca. 3 Stunden auf dem Herd, es reicht hier aber auch kürzer. Gelegentlich kontrollieren, ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist, sonst ein wenig Wasser zugeben. Zum Schluss die Sauce kräftig mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Zucker abschmecken, die Kräuter entnehmen und wenn nötig mit Tomatenmark binden.
Die Konsistenz sollte eher breiig sein, nicht klassisch flüssig, da sie sich später nicht mit dem Sahneguss vermischen soll.

Während die Bolognese köchelt, einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und die Nudeln darin bis kurz vor Bissfestigkeit kochen, sie werden in Ofen noch nachgaren. Abgießen und abtropfen lassen. Sie können, müssen aber nicht abgeschreckt werden.

Die Knoblauchzehe häuten und in die Knoblauchpresse geben. Den Spinat im eigenen Tauwasser einmal aufkochen, den Knoblauch dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermischen. Zum Durchziehen beiseitestellen.

Für den Guss Sahne und Eier in einem geeigneten Gefäß mit 1/2 bis 1 TL Salz, etwas Pfeffer und einer guten Prise Muskatnuss verquirlen.

Den Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen.

Die Nudeln in eine große Auflaufform geben und mit dem Sahneguss vermischen. Den Spinat gut ausdrücken und in kleinen Nestern so auf den Nudeln platzieren, dass hinterher jeder etwas abbekommt. Über alles frische Basilikumblätter streuen. Die Hackfleischsauce darüber verteilen.

Den Auflauf ca. 20 Minuten in den Ofen auf die mittlere Schiene schieben. Nach dieser Zeit den Mozzarella obendrauf geben und den Parmesan darüber streuen. Nochmals ca. 20 Min. im Ofen backen, bis der Käse schön verlaufen und gebräunt ist. Der Sahneguss sollte nun gestockt sein. Eventuell jetzt kurz die Grillfunktion des Backofens nutzen, um die gewünschte Bräune zu bekommen.

Wie schnell der Eierguss stockt, hängt im Übrigen mit der Größe der genutzten Auflaufform zusammen. Nimmt man eine eher breite Form, wird alles flacher und schneller fest. Bei einer höheren Form dauert es eben länger, bis die Hitze die Mitte des Auflaufs erreicht. Auch die Temperatur von den Nudeln, der Sahne und den Eiern hat hier Einfluss auf die Zeitspanne im Backofen.

Dazu passen würde z. B. ein Tomatensalat, mir reicht es aber ohne vollkommen.

Tipp: Wenn man den Auflauf nach der Entnahme aus dem Ofen ein paar Minuten ruhen lässt, wird er etwas kompakter, lässt sich leichter portionieren und der Form entnehmen.

Die angegebene Zubereitungszeit gilt für jemanden, der darin geübt ist, in der Küche vieles nebeneinander laufen zu lassen. Reiht man alle Schritte aneinander und arbeitet nicht parallel, verlängert sie sich natürlich.

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