Gebratenes Kaninchen Wedauer Art


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Klassischer Kaninchenbraten aus der Nachkriegszeit nach Omas Art

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60 Min. normal 21.08.2018



Zutaten

für
1 Kaninchen
Salz und Pfeffer
2 EL Sonnenblumenöl
100 g Speck, fetter, geräuchert
2 Möhre(n)
1 große Zwiebel(n)
1 Stange/n Lauch
2 Tomate(n)
1 Stange/n Staudensellerie
1 EL Tomatenmark
1 Prise(n) Zucker
1 Lorbeerblatt
1 TL Majoran, gerebelt
200 ml Rotwein
400 ml Gemüsebrühe
2 EL saure Sahne

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 2 Stunden
Kaninchen bratfertig zerlegen, waschen und gut abtrocknen (man kann auch Teile nehmen).

Alle Teile gut mit Salz und Pfeffer einreiben, die Oberseite dünn mit mittelscharfem Senf bestreichen
Raps- oder Sonnenblumenöl mit etwas Speck (fetter Speck nur fürs Aroma, man kann aber auch einige Schinkenwürfel nehmen, ca. 100 g) erhitzen und die Kaninchenteile rundum gut bräunen.

Fleisch herausnehmen und 2 große Möhren in Stücken, 1 dicke Zwiebel klein gewürfelt, 1 Stange Lauch, 2 Tomaten, evtl. 1 Stange Staudensellerie im Fett gut anrösten, 1 EL Tomatenmark, eine Prise Zucker, 1 Lorbeerblatt und etwas gerebelten Majoran dazugeben.

Mit 200 ml Rotwein und 400 ml Gemüsebrühe (kann man auch selber herstellen) ablöschen.

Alles gut verrühren (man kann jetzt schon einmal probieren, um zu kosten, was später auf einen zukommt!).

Die Kaninchenteile in den Topf auf das Gemüse legen, mit etwas Sud begießen, den Deckel auflegen und bei wenig bis mittlerer Hitze 40 bis 45 Minuten schmoren lassen.

Das Fleisch ist gar, wenn es sich an den Knochen etwas zurückzieht. Wenn man keine Gäste erwartet, darf man an einigen Stücken auch selbst probieren – aber Vorsicht, Schwund ist zu erwarten!

Fleisch herausnehmen und das Gemüse im Topf pürieren (man braucht keinen Soßenbinder!), dann gibt man etwas saure Sahne (1 bis 2 Esslöffel) hinzu und schmeckt final ab.

Kaninchenbraten war etwas Besonderes in unserem Küchenplan. Die Tiere wurden total biologisch-ökologisch aufgezogen. Das Futter wuchs in unserem Ort am Bach oder wir holten es aus dem Schrebergarten. Hinzu kam Trockenfutter und Stroh von Bauern aus der Umgebung. Die Tiere wurden gepflegt, umsorgt und ohne Stress geschlachtet. Fleisch war damals kostbar und wir wussten es zu schätzen, da wir gesehen haben, wie viel Arbeit in der Haltung der Tiere steckte.

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Kommentare

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Michi3004

Tolles Rezept! Habe heute Kaninchen gemacht und wollte gerne den Geschmack von Omas Kaninchen treffen. Das Rezept hier kommt dem sehr nahe! Lecker!

04.04.2021 13:04
Antworten
Tarax333

Super Rezept, mache meine Kaninchen immer auf diese Art. Schmeckt so lecker . Ich dicke die Soße noch ein wenig mit Mehl an. PERFEKT

10.05.2020 10:22
Antworten
manou44

Hallo marceld_ck sehr schön geschrieben und das Rezept hört sich super lecker an. Ich werde es am 1. Weihnachtstag nach deinem Rezept machen. Habe auch einen Stallhasen aus dem Nachbardorf, ebenso biologisch aufgezogen. Bin gespannt. Seltsam dass es noch niemand kommentiert hat. Ich werde berichten. :-)

20.12.2019 10:16
Antworten