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Tomaten-Brotsuppe

Brotresteverwertung, vegetarisch, auch vegan möglich

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10 Min. simpel 27.07.2018



Zutaten

für
300 g Brot oder Brötchen, altbacken, kann auch steinhart und 2 Wochen alt sein
1 Liter Tomatensaft oder Tomaten-Gemüse-Saft
1 gr. Dose/n Tomaten, stückige, geschälte oder gehackte oder Pizzatomaten
1 Becher Sahne, ca. 200 g oder 80 g Butter

Für die vegane Variante:

Olivenöl, Sojasahne, Pflanzenmargarine o.ä.

Zum Würzen:

Rosmarin oder/und Kümmel, je 1/2 TL
1 Zwiebel(n), bei reinem Tomatensaft
Knoblauchzehe(n), 2 - 4, bei reinem Tomatensaft
Muskat
Koriander
Pfeffer
Chilipulver
Salz oder Kräutersalz (je nach Salzgehalt des Brotes und des Gemüsesaftes)
Käse, gerieben oder klein gewürfelt, optional

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 10 Minuten Ruhezeit ca. 8 Stunden Koch-/Backzeit ca. 10 Minuten Gesamtzeit ca. 8 Stunden 20 Minuten
Alle Zutaten zum Würzen sind variabel.

Das Brot oder die Brötchen in einen Topf legen und mit dem Gemüse-Tomaten-Saft oder Tomatensaft und den geschälten oder gehackten Tomaten übergießen. Je nach Geschmack und Brotsorte etwas Rosmarin und/oder Kümmel zufügen und mit quellen lassen. Ich nehme jeweils 1/2 Teelöffel.

Nun das Brot, je nach Härtegrad 30 Min. bis 3 Stunden einweichen oder über Nacht stehen lassen. Zwischendurch, wenn das Brot schon etwas aufgeweicht ist, kann man es etwas umrühren und mit dem Löffel zerkleinern, das geht dann wie von selbst.

Muss es schneller gehen, den Gemüse-/Tomatensaft und die Tomatenkonserve erhitzen und das Brot in dieser erhitzten Flüssigkeit und im geschlossenen Topf quellen lassen.

Man glaubt es nicht, aber mit der Zeit nimmt auch das steinharte Brot die ganze Flüssigkeit auf, weicht komplett durch, zerfällt in kleine Stücke und es entsteht ein dickflüssiger Brei.

Wer reinen Tomatensaft verwendet, kann nun noch 1 Zwiebel und/oder 2 - 4 Knoblauchzehen schälen, zerkleinern und mit in die Suppe geben. Verwendet man Tomaten-Gemüse-Saft, ist dies nicht unbedingt notwendig, da dieser oft schon Lauch, Kresse, Petersilie, Sellerie und Ähnliches enthält und die Suppe allein dadurch schon sehr würzig wird.

Nun Sahne oder Butter hinzugeben. Für die vegane Variante Olivenöl, Sojasahne oder Pflanzenmargarine nehmen. Alles auf mittlerer bis kleiner Flamme bzw. Stufe erhitzen, möglichst unter beständigem Rühren, da es sonst schnell anbrennt bzw. unten fest backt. Dabei quillt das Brot dann noch weiter auf.

Wem die Masse nun zu breiig wird und wer es lieber suppiger mag, der gibt noch etwas Wasser oder Milch oder Tomaten-/Gemüsesaft hinzu.

Man kann alles einmal kurz aufkochen lassen, eventuell auch um die Schärfe der Zwiebel und des Knoblauchs zu nehmen, und um alles nur auf Esstemperatur zu erhitzen.

Nun den Brei bzw. die Suppe nach eigenem Belieben noch mit Muskat und/oder Koriander abschmecken. Wer es gern schärfer mag, kann mit Pfeffer und/oder Chili und mit Salz oder Kräutersalz würzen.

Wer hat, kann die Suppe/den Brei nun mit Käse garniert servieren. Sie schmeckt aber auch ohne lecker!

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Morkie

Geldmenge? Nein, Brotmenge.

21.03.2019 14:37
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Morkie

Nunja, die Mengenangaben...Ich habe es auf zwei Personen angepasst und mit dem Ergebnis hätte ich eine vierköpfige Familie pappsatt bekommen. Vom Geschmack war mir die Sache zu brotigschleimig, ein Bruchteil der Geldmenge hätte mir gereicht.

21.03.2019 14:36
Antworten
Eremitin

Habe das Rezept heute leicht abgewandelt: - 250 g steinhartes Brot (war 4 Wochen alt!) - 700 ml passierte Tomaten (1 Flasche) - 1200 g geschälte und gestückelte Tomaten (3 kleine Büchsen) - 400 ml Wasser - 130 g Butter - 2 TL Rosmarin - 1 TL Kümmel - 2 Zwiebeln - 4 sehr große Knoblauchzehen - 3 TL Kräutersalz Muskat, Koriander, Pfeffer und Chili habe ich weggelassen, da es mir durch die Zwiebeln und den Knoblauch schon scharf genug war. Wenn man die kleingeschnittenen Zwiebeln und den Knoblauch zusammen mit dem Tomatenbrotbrei erhitzt und nur ein Mal kurz aufkocht, dann bleiben Zwiebeln und Knoblauch noch etwas knackig und leicht scharf. (Wer dies nicht so mag, kann beides vorher in einer Pfanne leicht andünsten und dann in den Brei geben.) Ich fand es in dieser Variante sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack her einfach nur perfekt und total köstlich und konnte gar nicht mehr aufhören, davon zu essen, obwohl schon 1 Teller davon sehr sättigend ist! Für NICHT-"Vielfraße" wie mich bzw. uns reicht diese Menge wahrscheinlich für 4-5 Portionen!

26.09.2018 21:35
Antworten