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Kohlrabiröllchen nach türkischer Art

mit Kohlrabiblättern

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30 Min. normal 11.07.2018



Zutaten

für
8 Kohlrabiblätter, sehr große
250 g Rinderhackfleisch, mittelfett
1 Zwiebel(n)
2 EL Tomate(n), gerieben, ca, 1/2 Tomate
1 EL Reis, türkischer oder Risottoreis
1 TL, gestr. Salz
1 TL, gestr. Pfeffer
½ TL Pul Biber oder Chiliflocken
1 TL, gestr. Minze, getrocknete
1 TL, gestr. Dill, getrockneter
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikamark
250 ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 10 Minuten
Das Rezept wird im Wesentlichen zubereitet wie Yaprak dolması, also gefüllte Weinblätter, nur dass hier Kohlrabiblätter zum Einsatz kommen. Die Mengen sind ausgelegt auf 16 etwa daumengroße Röllchen, sodass die sehr großen Kohlrabiblätter halbiert werden können. Bei kleineren Blättern bitte entsprechend mehr verwenden.

Den Reis waschen und ca. 30 Minuten mit Wasser bedeckt beiseitestellen. Von den Kohlrabiblättern die Stiele entfernen und die Blätter waschen. Bei sehr großen Blättern die Mittelrippe herausschneiden und die Blätter somit halbieren, bei kleineren Blättern empfiehlt es sich, die Mittelrippe auf der Blattunterseite etwas flacher zu schneiden, damit es sich besser aufrollen lässt.

In einem weiten Topf Wasser zum Kochen bringen und die Kohlrabiblätter darin eine Minute blanchieren, in kaltem Wasser abschrecken und abtrocknen.

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben, die Zwiebel schälen und sehr fein gewürfelt dazugeben oder dazu reiben. Eine Tomate halbieren und mit der groben Reibe ebenfalls dazu reiben, die Schale bleibt zurück. Man kann die Tomate natürlich auch brühen, häuten und sehr fein hacken.

Den Reis abtropfen und zum Hack geben. Die Gewürze dazugeben und alles gut verkneten, bis eine glatte Masse entsteht. Wer keine Minze mag, kann auch Petersilie verwenden. Vorsicht bei Pul Biber, je nach Sorte kann er sehr scharf sein, deshalb lieber einmal zu viel abschmecken, als sofort eine zu große Menge zu nehmen.

Die Kohlrabiblätter mit der Außenseite nach unten auf die Arbeitsfläche legen, im unteren Bereich einen knappen EL Füllung darauf geben. Die Seiten einschlagen und von unten her zur Spitze hin aufrollen. Die fertigen Röllchen mit der Naht nach unten dicht an dicht in einen flachen Topf mit 20 cm Durchmesser setzen.

In einer Kasserole das Olivenöl erhitzen und das Tomaten- und Paprikamark darin anbraten. Mit der Gemüsebrühe angießen und ein paar Minuten köcheln lassen, evtl. mit Salz, Pfeffer, rotem Paprikapulver und etwas Zucker abschmecken.

Die Soße über die Kohlrabiröllchen gießen. Die Röllchen mit einem umgedrehten Teller oder einer Untertasse abdecken, damit sie beim Garen nicht aufschwimmen.
Den Topfinhalt auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen, sofort auf niedrigste Stufe schalten und zugedeckt 35 - 40 Minuten leise köcheln lassen.

Man kann die Kohlrabiröllchen warm essen, dann passt z.B. ein Kartoffelpüree mit Parmesan sehr gut dazu, sie schmecken aber auch kalt mit etwas Fladenbrot.

Man kann die Kohlrabiblätter auch wie Kohlrouladen füllen und zubereiten, die Blätter haben einen recht kräftigen und würzigen Geschmack und sind etwas bissfester als z.B. Weißkohl. Praktisch daran ist, dass man die Blätter meist im Supermarkt kostenlos mitnehmen kann.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Elarin

Hallo Almarian, super, daß Euch die Röllchen trotz anfänglicher Skepsis so gut geschmeckt haben. Du solltest es wirklich beim nächsten Mal mit Paprikamark probieren, es gibt dem Gericht einen würzigeren Geschmack als Tomatenmark allein. LieGrü Elarin

03.07.2019 22:10
Antworten
Almarian

Ich habe dieses Rezept gefunden, als ich auf der Suche nach Verwendungsmöglichkeiten für Kohlrabiblätter gesucht habe. Ich bin eigentlich gar kein Fan von gefüllten Weinblättern und war daher etwas skeptisch, wurde aber außerordentlich positiv überrascht: Die Röllchen schmecken wirklich wunderbar! Leider hatte ich kein Paprikamark, ich habe daher die doppelte Menge Tomatenmark verwendet - das nächste Mal (und das wird es definitiv wieder geben) besorge ich es vorher. Der Eigengeschmack der Blätter ist wirklich toll und die Füllung hat auch allen sehr gut geschmeckt. Die Mengen- und Garzeiten haben gut gepasst, ich hatte allerdings etwas Hackfleisch übrig, aber das hängt sicherlich mit der Größe der Kohlrabiblätter zusammen.

03.07.2019 21:12
Antworten