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Roberts Saint Agur Deluxe Burger

aufwändig, aber mal ein ganz anderer Burger, zubereitet mit Stuffy Burger Maker

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90 Min. normal 06.07.2018 663 kcal



Zutaten

für

Für die Burger Buns:

20 g Frischhefe, bio
2 EL Milch
450 g Weizenmehl Type 550
4 TL Zucker
1 TL Salz
50 g Butter, frisch (Bauernbutter)
250 ml Vollmilch, 3,5 % Fett, lauwarm
3 Ei(er)
1 Prise(n) Salz
Sesam, geröstet und ungeröstet
Mehl für die Arbeitsfläche

Für die Salsa:

6 Flaschentomate(n), fest
4 Tomate(n), grün, fest
½ Bund Minze, in ganz kleinen Stücken, Schärfe n. B.
1 kleine Habanero, entkernt, in ganz kleinen Würfeln, Schärfe n. B.
2 TL Kubebenpfeffer, frisch gemahlen
1 TL Meersalz
100 ml Olivenöl, beste Qualität

Für die Sauce: (Avocadosauce)

3 Avocado(s), reif, Fruchtfleisch aus den Schalen gelöffelt
1 Bund Petersilie, bis zu den groben Stielen geschnitten
1 kl. Bund Estragon, Blätter gezupft
1 Bund Basilikum, Blätter gezupft, in Streifen geschnitten
200 ml Gemüsefond, am besten selbst zubereitet oder aus dem Glas
1 Zitrone(n), bio, Abrieb und Saft davon
2 EL Rotweinessig
3 EL Olivenöl, beste Qualität
1 EL Meerrettich, frisch, gerieben
1 ½ TL Pfeffer (Voatsiperifery Pfeffer), frisch gemahlen
1 TL Meersalz

Für die Patties:

1 kg Hackfleisch vom Bison
2 EL Würzmischung nach Rösratherin, siehe Rezeptende
4 TL Kapern, eingelegt
200 g Saint Agur

Außerdem:

1 Knollensellerie, halbiert, in 3 mm dicke Scheiben ohne Rand geschnitten
1 Metzgerzwiebel(n), gehäutet, in dicke Scheiben geschnitten
Mehl (Wiener Grießler Mehl)
1 großer Kräuterseitlinge, in dicke Scheiben geschnitten
12 Scheibe/n Bacon, dicker geschnitten, Knorpel entfernt
16 Sardellen, am besten frische oder eingelegte
1 Kopf Radicchio

Nährwerte pro Portion

kcal
663
Eiweiß
21,78 g
Fett
20,54 g
Kohlenhydr.
95,69 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Ruhezeit ca. 2 Stunden Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Gesamtzeit ca. 5 Stunden
Das Rezept zuvor komplett durchlesen.
Beim Bisonhack ist unbedingt eine Vorbestellung von Nöten.

Für die Burger Buns:

Die frische Hefe in der Milch auflösen. Danach die restlichen Zutaten bis auf ein Ei und den Sesam hinzufügen und mit einer Küchenmaschine alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In ca. 12 - 15 Minuten ist der Teig fertiggestellt.

Nun den Teig an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen. Raumtemperatur reicht; wer einen Cooking Chef hat, stellt die Temperatur auf 30 - 40 °C ein. Das Volumen sollte sich verdoppeln, bei mir dauerte es 60 Minuten.

Den Backofen auf 40 °C Umluft vorheizen und eine Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.

Vom Teig je ein Viertel abstechen und in der Hand bzw. auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte von außen nach innen einarbeiten, damit der Teig Oberflächenspannung bekommt. Anschließend mit der Handfläche rundwirken und leicht plattdrücken. Der Teigling sollte etwa 6 - 7 cm im Durchmesser haben. Immer etwas Mehl parat haben, falls der Teig klebt.

Den Ofen abschalten und die Teiglinge ca. 30 Minuten im Ofen gehen lassen. Sollte Euer Ofen erst bei 50 °C beginnen, vor dem Einschieben der Teiglinge kurz etwas auskühlen lassen.

Nach ca. 30 Minuten sollten die Teiglinge schön aufgegangen sein und eine gute Spannkraft haben. Mit dem Finger einfach testen, das fühlt man. Macht nicht den Fehler das Maximum herausholen zu wollen, also zu langes Gehen des Teiges ist kontraproduktiv. Die obigen 60 Minuten bzw. die Verdopplung des Volumens plus die 30 Minuten im Ofen sind ausreichend.

Um die Zwischenzeit zu nutzen, schon mal das übrige Ei verquirlen, mit ca. 1 EL Milch vermengen und eine Prise Salz und den Sesam hinzugeben. Ich verwende bewusst gerösteten und ungerösteten für das Farbenspiel auf den Buns.

Nach 30 Minuten das Blech aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze aufheizen. Kurz vor dem erneuten Einschieben des Bleches die Teiglinge mit der Eimischung bestreichen.

Den Ofen auf 220 °C zurückfahren und die Brötchen goldbraun fertig backen. Ca. 10 Minuten reichen dafür. Passt lieber die letzten Minuten auf, dass die Buns nicht zu dunkel werden.

Die Buns herausholen und auf einem Gitter auskühlen lassen, damit der Boden nicht schwitzt und matschig wird.


Für die Glut-Tomaten-Salsa:

In einem Grill ausreichend heiße Glut vorbereiten. Die Tomaten direkt in die heiße Glut legen, damit bedecken und ca. 10 Minuten garen. Dann die Tomaten herausnehmen und abkühlen lassen.

Verbrannte Haut und den Strunk entfernen und die Tomaten mit einem Stabmixer grob pürieren. Minze, Habanero, Pfeffer, Salz und Olivenöl dazugeben und gut verrühren. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen oder auch über Nacht.


Für die Avocadosauce:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mindestens 1 Stunde oder über Nacht ziehen lassen und abschmecken.


Für die Patties:

Das Hack nach Anleitung des Stuffy Burger Makers pressen und mit der Gewürzmischung gut mischen, dann in 4 gleich große Stücke teilen. Diese nach der Stuffy-Methode formen, mit dem Saint Agur und den Kapern füllen und mit dem Stuffy verschließen. Bis zum Grillvorgang in den Kühlschrank stellen.

Falls Ihr keinen Stuffy Burger Maker habt, dann ein Patty formen, in der Mitte durchschneiden, eine Kuhle hineindrücken, gut füllen, mit dem Gegenstück genauso verfahren und dann beide Teile wieder zusammenfügen.

Die Patties bei 225 °C grillen und dabei immer wieder sanft wenden.


Für die restlichen Zutaten:

Die Fritteuse auf 185 °C vorheizen. Die Selleriescheiben in die Fritteuse geben und ca. 3 Minuten brutzeln lassen, dann wenden. Wenn die Scheiben beidseitig schön braun sind, herausnehmen und auf Küchenkrepp legen.

Die Zwiebelringe in Wiener Grießler Mehl wenden und in die Fritteuse geben. Sobald sie eine schöne Bräunung haben, herausnehmen und auf ein Küchenkrepp legen.

Die Sardellen max. 1 Minute frittieren.

Die Baconscheiben schön braun grillen. Die Kräuterseitlinge mit etwas Olivenöl bestreichen und ebenfalls grillen.

Zum Anrichten:

Die Burger Buns mittig durchschneiden, je 1 - 2 Radicchioblätter und eine frittierte Selleriescheibe auf die Unterseite legen, kräftig mit der Avocadosauce bestreichen, ein Patty darauf platzieren, mit der Glut-Tomaten-Salsa dick bestreichen, eine Kräuterseitlingsscheibe darauf legen, 3 Baconscheiben netzförmig darüber geben, gut mit Zwiebelringen belegen, darüber noch die frittierten Sardellen verteilen und das Oberteil aufsetzen. Evtl. noch einen Spieß hineinstechen und sofort servieren.

Eine Beilage ist bei der Größe nicht nötig, wenn dann ein Salat. Außer bei einer Männercrew, dann würde ich noch Süßkartoffelpommes mit einer selbstgemachten Mayonnaise empfehlen.

Roberts Saint Agur Deluxe Burger lässt sich natürlich auch deutlich einfacher gestalten, aber so ist es mal etwas besonders.

Die Soßen lassen sich leicht auch 1 - 2 Tage zuvor entspannt vorbereiten. Die Soßen in Gläschen abfüllen und verschließen, so halten sie gekühlt einige Wochen.

Fazit: Bei der Burger Buns-Herstellung bin ich ein absoluter Neuling, aber das Selbstmachen lohnt sich - zumindest nach diesem Rezept - wenn man die Zeit dazu hat!

Das Rezept für die Würzmischung gibt es hier: https://www.chefkoch.de/rezepte/1679731276069495/Spezial-Spare-Ribs.html

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Robert_3

Guten Abend Wingoline, mußte erst mal googeln wo den das Markgräflerland sich befindet. Ist ja ein tolle Gegend! Dankeschön für Deine Worte! Auch ich hatte mich früher an Vieles nicht rangewagt. Aber dies kommt mit der Zeit. Man muß sich einfach mal nur trauen. Es müssen ja nicht immer komplizierte Gerichte sein. Ich habe z.b. ein Kochbuch von der Donna Hay mit 30-Minuten-Küche. Dort findest Du viele leichte, ganz andere tolle Rezepte. Natürlich auch hier in der DB. Ja, hoffe auch, dass sich bald mal ein paar ranwagen und das Rezept testen und dann auch kommentieren! Eine gute Nacht und viel Spaß mit der Spülmaschine! ;) Es grüßt Dich, Robert

10.07.2018 20:50
Antworten
wingoline

Hi Robert_3 Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Es freut mich sehr über deine Begeisterung zu lesen die du fürs Kochen, Einkaufen, und Rezepte ausprobieren zeigst. Ein Stück weit kann ich das auch teilen, aber ich traue mich eben nicht an alles heran. Schön dass es Menschen gibt die sich vollkommen entspannt und sehr erfolgreich an größere Menüs wagen. Ich wünsche dir noch gaaanz viiiel Spaß in der Küche, am Grill und so weiter, und auch eine Menge an Fans dein durchaus interessantes Rezept ausprobieren. Liebe Grüße aus dem Markgräflerland Wingoline PS : Bin übrigens auch stolzer Besitzer einer Spülmaschine😂😂😂

10.07.2018 16:56
Antworten
Robert_3

Hallo wingoline, 90 Minuten? Ist zu schaffen, wenn man strukturiert arbeitet und vor allem vorbereitet. Lass mich Dir und allen Anderen die hier Bedenken haben zu Deinen Ausführungen ein paar Anmerkungen geben: Einkaufen: von den 33 Zutaten, von denen sich ein paar wiederholen, habe ich 27 daheim. Nicht wundern, lagere z.b. auch 11 verschiedene Pfeffersorten. Natürlich kann die Einkaufsliste bei Vielen länger sein, als wie bei mir. Bisonhack zu bekommen kann schon tricki sein, aber es geht auch Rinderhack bester Qualität! Hier empfehle ich nicht den Supermarkt, sondern den Metzger Eures Vertrauens! Küchengeräte: Also wenn ich sehe, was z.b. für eine aufwendigere Torte alles benötigt wird….. . Weiter darf sich heutzutage fast ein Jeder eine Spülmaschine sein Eigen nennen, oder? Selber habe ich schon mit deutlich mehr Einsatz an diesen gearbeitet. Zeitaufwand: Wenn man kochen als eine notwendige Maßnahme sieht um den Bauch voll zu bekommen oder einfach nur die 30-Minuten-Küche bevorzugt, ist man mit meinem Rezept falsch dran. Mir macht es alleinig schon Spaß – wenn Zeit – stundenlang Kochbücher und –zeitschriften zu studieren, an Rezepten zu basteln und diese abzuwandeln, auch das Einkaufen macht dabei dann Spaß. Den Zeitaufwand kann man stark reduzieren: Buns fertig kaufen. ABER wer die mal selbst gemacht hat, wird die nicht mehr mögen! Soßen kaufen. Die lassen sich aber auch Tage zuvor mal nebenbei zubereiten. Die Würzmischung ist fester Bestandteil in meiner Gewürzküche und mach immer gleich die 3-4 fache Menge. Macht eine Burgerparty in der Alle mitkochen! A Fasserl Bier dazu und los geht´s und dann macht das mega Spaß und Freude und dann setzen sich alle an einem Tisch und es wird geschlemmt. Süßkartoffelpommes dazu, paßt! Wer keinen Saint Agur macht, kann z.b. auch Cheddar verwenden. Die Sardellen weglassen, sich seinen eigenen Burger basteln…. Mir ist klar, wingoline, dass mein Rezept nicht Dutzende jede Woche testen werden, denn dazu ist es zu aufwendig. Aber wer mal eben Lust hat einen Besonderen Burger zu machen…. Hoffe der Post hat nicht die Maße erschreckt und trauen sich jetzt nicht ran! Freue mich schon sehr an die ersten CK-Fan´s die sich ranwagen! Bin gespannt auf die Kommentare! Es grüßt Euch aus Bayern, Robert_3

08.07.2018 16:05
Antworten
wingoline

Uiiihh juiiihh juiih was für ein Rezept. Und das in 90 min🤔? Schon das kaufen und bereitstellen von über 33 Zutaten und die Verwendung und Reinigung von mehr oder weniger großen Küchengeräten wären für mich vom Zeitaufwand der blanke Horror. Sorry das Ergebnis ist bestimmt klasse, falls es mir auf irgendeiner Speisekarte mal begegnen sollte, ich werde es testen👍

07.07.2018 11:04
Antworten