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Zutaten

Hühnerschenkel, ca. 600 g
1 Liter Palmöl Premiumqualität, zum Frittieren
  Für die Marinade:
1 EL Sojasauce, salzige
2 EL Sojasauce, süße
1 EL Essig, schwarzer, chinesischer
1 kleine Chilischote(n), grün
2 m.-große Knoblauchzehe(n), frische
1 EL Sesamöl, dunkel
  Für das Sambal:
Kemirinüsse, ersatzweise Macadamianüsse
40 g Zwiebel(n), rot, klein
Knoblauchzehe(n), frisch
1 EL Koriandersamen
2 kleine Chilischote(n), grün
2 Stängel Zitronengras, frisch
15 g Ingwer, frisch oder TK
1 TL Macispulver
1 TL Kardamompulver
Zimtstange(n)
Sternanis
Kaffir-Limettenblätter
200 g Orangensaft
200 g Wasser
200 g Kokosmilch, cremige
2 EL Limonensaft
1 EL Kokos-Palmzucker
2 EL Chilisauce (Kecap Tim Ikan, siehe meine Rezepte, URL im Anhang) zum Abschmecken
3 g Hühnerbrühe, instant
1 EL, gestr. Glutamat, beste Qualität (hochrein)
  Marinade Rest, der nach dem Marinieren übrig geblieben ist
  Außerdem:
1 kleiner Zucchini
1 kleine Karotte(n)
 n. B. Hühnerbrühe, instant, zum Abschmecken
 n. B. Knoblauch, gepresst, zum Abschmecken
 n. B. Chilisauce (Kecap Tim Ikan, siehe meine Rezepte, URL im Anhang) zum Abschmecken
 n. B. Kokosmus, cremig, zum Abschmecken
  Zum Garnieren:
1 TL Knoblauch, gepresst
 n. B. Röstzwiebeln
 n. B. Blüten und Blätter
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 2 Std. Ruhezeit: ca. 1 Tag / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Chili für die Marinade waschen, quer in dünne Ringe schneiden und den Stiel verwerfen. Die Knoblauchzehen an beiden Enden kappen und in eine hinreichend große Schüssel pressen. Alle Zutaten für die Marinade zugeben und mischen.

Von den Hühnerschenkeln die Haut abziehen und die Schenkel zwischen Ober- und Unterschenkel trennen. Abwaschen und in die Marinade geben. Gut mischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren, dabei mindestens 3 Mal mischen.

Die Kemirinüsse längs spalten und die Hälften längs und quer halbieren. Alte, Ranzige und Schimmlige verwerfen (siehe Anmerkung). Die Zwiebelchen und die Knoblauchzehen an beiden Enden kappen, schälen und grob in Stücke schneiden. In einer kleinen Pfanne den Koriandersamen erhitzen bis er duftet. Die Kemirinüsse, die Zwiebeln und den Knoblauch zugeben und mit 1 EL vom Palmöl die Zwiebeln glasig rösten, vom Herd nehmen und bereit halten. Die kleinen, grünen Chilis quer in dünne Scheiben schneiden, die Körner belassen, den Stiel verwerfen (keine Angst wegen der Schärfe, sie wird weitgehend von der Kokosmilch neutralisiert). Das frische Zitronengras waschen, den harten Strunk am unteren Ende entfernen, die braunen und welken Blätter beseitigen und nur die weißen bis hellgrünen Teile verwenden. Diese in ca. 8 cm lange Stücke schneiden. Die äußeren, grünen Blätter bedarfsweise entfernen. Die untere Hälfte der Stücke mit einem Hammer sanft zerquetschen. Der Stängel soll dabei intakt bleiben. Den Ingwer waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Alle Zutaten von Macispulver bis Glutamat in einen hinreichen großen Topf (mit Deckel) geben. Wichtig: Die Kokosmilch nur zur Hälfte zufügen!

Die Hühnerstücke abseihen und abtrocknen. Die Marinade in den Schmortopf geben. Einen Wok erhitzen, das Frittieröl zugeben und auf 200 Grad erhitzen. Die Hühnerstücke in 2 Portionen in ca. 10 Sekunden braun frittieren und sofort in den Schmortopf geben.

120 Minuten die Hühnerstücke im Sambal mit Deckel köcheln lassen. Hin und wieder umrühren. Inzwischen den Zucchino und die Karotte waschen, an beiden Enden kappen und in dekorative Stücke schneiden. Nach 90 Minuten die restliche Kokosmilch und die Karottenstücke zufügen. 10 Minuten köcheln lassen, dann die Zucchinostücke zufügen. Nach weiteren 5 Minuten abschmecken und das Gulai Ayam ala Delicio ist fertig. Auf die Servierschalen verteilen, garnieren und servieren. Im Delicio gab es dazu – als Hauptgericht - einen saftigen, gelben Reis und blanchierte Sojasprossen.

Anmerkung
Die Kemirinüsse sind, ähnlich wie die Mandeln und Erdnüsse, zweiteilig. Zusammengehalten werden die beiden Hälften am Rand, ähnlich der Bohnenhülsen. Man spaltet die Kemirinüsse indem man sie auf den Rand stellt und mit einem scharfen Messer am Rand von oben einschneidet. In der Mitte der Nuss ist ein Hohlraum, in den sich gerne Schimmelpilze ansiedeln. Ist hier ein Grauschleier zu entdecken, ab in den Biomüll. Ebenso wie die Nüsse, die sich beim Anschneiden teigig anfühlen. Frische Kemirinüsse riechen ein bisschen nach Haselnüssen und sind weiß. Eindeutig gelbe Nüsse sind alt, meist ranzig und sollten nur noch als Biomüll Verwendung finden.