Apfelessig


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natürliche Fermentierung, kein Ansatzessig

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10 Min. simpel 28.03.2018 1350 kcal



Zutaten

für
1 kg Äpfel
200 g Zucker
2 Liter Wasser

Nährwerte pro Portion

kcal
1350
Eiweiß
3,00 g
Fett
1,00 g
Kohlenhydr.
343,60 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 10 Minuten Ruhezeit ca. 40 Tage Gesamtzeit ca. 40 Tage 10 Minuten
Die Äpfel waschen und ungeschält, mit Kerngehäuse in walnussgroße Stücke schneiden und in ein Drei-Liter-Glas schütten. Den Zucker im Wasser auflösen und die Apfelstücke damit übergießen. Wenn man unfiltrierten Apfelessig im Haus hat, kann man zwei bis drei Esslöffel zugeben. Dies beschleunigt den Prozess, ist aber nicht zwingend erforderlich. Die Glasöffnung mit einem Tuch und Gummiband verschließen. Der Rest ist eigentlich nur eine Frage der Zeit. Das Glas etwa zwei Wochen an einer nicht allzu hellen Stelle aufbewahren. Täglich einmal umrühren. Nach zwei bis drei Tagen steigen Bläschen auf und man wird einen leicht alkoholischen Geruch wahrnehmen.

Nach zwei Wochen die Flüssigkeit durch ein Tuch filtrieren und in ein neues Glas füllen. Erneut mit einem Tuch verschließen. und weitere drei bis vier Wochen stehen lassen. Jetzt steht die erste Probe an. Der Alkohol hat sich inzwischen mehr oder weniger vollständig in Essig verwandelt. Wenn der Geschmack gefällt, kann man direkt in Flaschen füllen. Man kann aber auch noch weiter reifen lassen. Beim Filtrieren wird man vermutlich auf eine gallertartige Masse stoßen. Diese ist kein Schimmel oder ähnliches sondern eine Essigmutter. Man kann sie aufheben und mit ihr als Fermentationsbeschleuniger neuen Essig ansetzen.

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Kommentare

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moyra

Danke für die Anleitung. Gut beschrieben und einfach nachzumachen. Mit Äpfeln funktioniert es wunderbar, mein Essig ist dieses Jahr sehr hell, liegt wahrscheinlich an der Sorte. Auf meinem Foto ist die junge Essigmutter gut zu sehen. Mit Birnen probiere ich es gerade, und berichte dann. Einen Hinweis habe ich noch. Vermutlich habe ich letztes Jahr den Essig zu früh abgefüllt und im Keller gelagert. Als ich Monate später die Bügelflaschen geöffnet habe, sind sie mir fast um die Ohren geflogen. Der Inhalt hat sich im Raum verteilt. Was meinen die Spezialisten? Was kann die mögliche Fehlerquelle sein?

08.10.2021 08:05
Antworten
hefide

Hallo Moyra, ist mir auch schon so gegangen. Bei der Gärung entsteht kohlendioxid und wenn man die Flasche fest verschließt sammelt sicher der Druck an. Ich hebe deshalb die leeren Flaschen um Federweißen auf, da diese nicht dicht schließen. Liebe Grüße Helmut

08.10.2021 08:52
Antworten
lucy1969

Hallo Helmut, im Rezept schreibst Du "Äpfel waschen" - in einem Kommentar: "nicht waschen". Was ist besser im Rezept? Ich versuche das jetzt erst einmal ungewaschen... Lieben Dank vorab, Grüße, Claudia

26.09.2021 14:24
Antworten
hefide

Hallo Lucy, du mußt die Äpfel nicht waschen. Höchstens wenn sich ein Vogel verewigt hat. Viel Erfolg. Liebe Grüße Helmut

27.09.2021 11:27
Antworten
stranger43

Hallo, Helmut. Ich hatte deine Antwort gar nicht angezeigt bekommen.. Vielen Dank dafür!!! Ich hab nun die 2 Wochen schon überschritten und werde dann heute abfiltern. Ich finde das so toll, dass man das selbst machen kann! Liebe Grüße, Bina

27.11.2020 13:08
Antworten
oasemuth

Nach den zwei Wochen und dem filtern,die Äpfel schon wieder mit ins Gefäß tun?

13.09.2018 19:34
Antworten
Erdbeerminze

Ich habe gestern dieses Rezept in einem großen 3 Liter Glas angesetzt und bin gespannt, was daraus wird. Funktioniert das auch mit anderen Obstsorten? Pfirsiche, Birnen, Brombeeren? LG Erdbeerminze

03.09.2018 08:24
Antworten
hefide

Hallo, bei anderen Früchten kenne ich es nur so, daß man die Früchte erst püriert, den Brei dann fermentieren läßt und anschließend den Essig mit einem Tuch auspresst. Bei Quitten hat es bei mir so funktioniert. Bei Zwetschgen hatten wir nach ein paar Tagen eine Unmenge Fruchtfliegen in der Wohnung, die es auch durch das Abdecktuch geschafft haben, sodaß ich das Experiment abgebrochen habe. Liebe Grüße Helmut

03.09.2018 09:53
Antworten
CFG93

Super einfach und nach einem Monat hat man tollen Essig. Vielen Dank Clara

29.08.2018 07:13
Antworten
hefide

Hallo, prima, daß noch jemand unter die Essigmacher gegangen ist. Liebe Grüße Helmut

29.08.2018 12:51
Antworten