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Zutaten

Portionen
400 g Bohnen (Augenbohnen)
4 cm Ingwer
Knoblauchzehe(n)
120 ml Palmöl, rotes
1 TL Currypulver, rotes
2 TL Currypulver, gelbes
2 TL Gemüsebrühepulver
1 TL Chiliflocken, scharfe
1/2 TL Salz
1 große Kochbanane(n), reif
2 EL Tomatenmark
1 große Zwiebel(n)
 evtl. Maniokmehl (Gari - Cassavaschrot)

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Bei den Augenbohnen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder nimmt man Augenbohnen aus der Dose, was die Kochzeit verringert. Oder man denkt schon am Tag vorher daran, getrocknete Augenbohnen einzuweichen. Die brauchen mehr Zeit im Topf, nehmen dadurch mehr Geschmack auf und bleiben trotzdem etwas fester, sozusagen "al dente".

Eine Mischung aus beidem ist auch sehr gut: Dann hat man sowohl etwas Biss, als auch die für Red Red typische, leicht "pampige" Bohnenkonsistenz.

Die Bohnen in einem Topf kochen. Dafür weniger Wasser, als auf der Packung steht, verwenden. Es wird am Ende nicht abgegossen, sondern das wenige Wasser, das übrigbleibt, wird Teil der Soße.

Die richtige Kochzeit variiert, wie oben beschrieben, je nach Art der Bohnen. Fertig sind sie, wenn man sie ohne viel Kraft mit dem Kochlöffel zerdrücken kann.

Inzwischen die Würzmischung zubereiten. Dazu Ingwer und Knoblauch möglichst klein hacken und mit dem Currypulver, Gemüsebrühepulver, Chiliflocken und Salz mischen.

In einer großen Pfanne das rote Palmöl schmelzen und, wenn es flüssig ist, als erstes die Würzmischung dazugeben. Es reicht eine mittlere Hitze, sodass es brutzelt. Wenn es anfängt, lecker zu riechen, die Zwiebel grob würfeln, dazugeben und glasig anschwitzen. Nun das Tomatenmark dazugeben.

Im Bohnentopf sollte noch so viel Wasser sein, dass die Bohnen gerade bedeckt sind, aber auf keinen Fall schwimmen. Gegebenenfalls etwas Wasser zu- oder abgießen.

Den - hoffentlich feuerroten - Pfanneninhalt unter die Bohnen mischen und kräftig verrühren. Je nach Geschmack die Bohnen mit dem Kochlöffel an der Topfwand etwas zerquetschen, damit es sämiger wird.

Wer möchte, kann auch mit Gari (Cassava-Schrot) nachhelfen, wenn es zu flüssig erscheint. Den Topf mit den Bohnen nun auf sehr kleiner Flamme warmhalten.

Die Kochbananen in ca. 1 - 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Pfanne mit reichlich heißem Öl geben. Hier muss es kein Palmöl sein, es reicht ein neutrales Bratöl. Solange frittieren, bis sich ihre Farbe von hellem gelbgrün zu goldgelb, fast schon orange geändert hat.

Den Bohneneintopf jetzt in einem tiefen Teller servieren, an dessen Rand die Kochbananenscheiben gelegt werden. Garnieren kann man den Eintopf noch mit trockenem Gari, den man darüber streut wie sonst Parmesan über die Pasta.

Bei Red Red ist der Name Programm: Seine rote Farbe bekommt dieses Gericht einerseits vom Tomatenmark, andererseits vom roten Palmöl. Rotes (unraffiniertes) Palmöl bekommt man z. B. im Naturkostladen oder gut sortierten Lebensmittelmarkt. Es enthält besonders viel Vitamin A, Beta-Carotin und Vitamin E.