Mutters Hühnersuppe


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150 Min. normal 29.06.2005 1268 kcal



Zutaten

für
2.200 g Suppenhuhn
1.000 g Hühnerklein
500 g Hühnerbrüste
150 g Lauch
1 Petersilienwurzel(n)
1 Zwiebel(n)
100 g Knollensellerie
1 Möhre(n)
1 Stück(e) Ingwer, daumengroß
½ Kopf Blumenkohl
1 Lorbeerblatt
1 EL Pfeffer, weiß
1 EL Salz
1 EL Hühnerbrühe (Extrakt)
1 TL Kurkuma
200 g Mett (Thüringer)
1 Schalotte(n)
¼ Liter Brühe
4 Ei(er)
¼ Liter Milch
Muskat, gerieben
Salz

Nährwerte pro Portion

kcal
1268
Eiweiß
102,71 g
Fett
92,89 g
Kohlenhydr.
7,07 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 2 Stunden 30 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten
An einer Hühnersuppe kann man nicht viel manipulieren, denn ihre Qualität steht und fällt mit der Qualität des Suppenhuhns, das man erwirbt. Ich habe einen Biobauern in der Nähe, bei dem ich mit Körner gefütterte Freilandhühner kaufen kann.

Zunächst trenne ich mit einem scharfen Messer die Brüste aus dem Huhn heraus. Die sind nämlich viel schneller gar als das übrige Fleisch und sollen nicht erst trocken und hart gekocht werden, weil ich sie später noch für ein Frikassee verwenden möchte. Nach einer Stunde fische ich sie aus der Brühe.

Das Suppengemüse waschen und mit Küchenkrepp trocknen. Lauch in Scheiben, Petersilienwurzel, Knollensellerie und Möhre in grobe Würfel schneiden. Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel halbieren, Schale dran lassen.
Den halben Blumenkohl in der Mitte durchschneiden. Die eine Hälfte grob zerkleinern, die andere Hälfte in sehr kleine Röschen schneiden und beiseite stellen. Die Röschen dienen als Suppenbeilage und kommen erst 2 Minuten vor dem Servieren in die fertige Suppe, damit sie „Biss“ behalten.

Huhn, Schenkel, Hühnerklein, Lorbeerblatt und das Gemüse in einen großen Suppentopf geben und etwa 6 Liter kaltes Wasser aufgießen und langsam zum Kochen bringen. Es soll aber nicht sprudelnd kochen, sondern nur ganz leicht bei offenem Topf simmern. Jetzt die Pfefferkörner, 1 EL Salz, Kurkuma und den Hühnersuppenextrakt dazugeben und 2 Stunden köcheln lassen. Aufsteigenden Schaum sorgfältig abschöpfen. Die fertige Suppe durch ein Sieb in einen zweiten Topf gießen und über Nacht erkalten lassen. Fleisch von den Knochen fieseln und würfeln. Knochen und Gemüse entsorgen.

Am nächsten Tag die Suppe mit einer Fetttrenntasse entfetten und durch ein Sieb, das mit einem Küchentuch ausgelegt ist, wieder in den ersten Topf laufen lassen. Suppe aufkochen und auf ca. 4 Liter reduzieren.

Als zusätzliche Suppenbeilage Mettbällchen. Dafür schneide ich zunächst mal die Schalotte in klitzekleine Würfel und schwitze sie in etwas Butter an. Sie sollen aber nicht braun werden. Dann erkalten lassen und mit dem Mett verkneten. Anschließend Röllchen von ca. 1 cm Durchmesser drehen und in einen Topf geben. Darauf die kochende Brühe gießen und Bällchen in ca. 5 Minuten gar ziehen, aber nicht kochen lassen.

Für den Eierstich die Eier mit der Milch, 1 TL Salz und etwas geriebener Muskatnuss verquirlen und in eine Porzellanschüssel gießen. Einen Deckel oder Teller darauf und für 3 Minuten bei 360 Watt in die Mikrowelle geben. Anschließend die Masse in kleine Würfel schneiden.

Eine weitere Beilage ist Reis, der in Hühnerbrühe und etwas Kurkuma (wegen der Farbe), gekocht wurde.

Serviert wird die Suppe mit den Beilagen Hühnerfleisch, Mettbällchen, Eierstich, Blumenkohl und Reis.

Statt Blumenkohl kann man auch Gemüse wie Möhre, Kohlrabi, Lauch und Knollensellerie in Juliennestreifen in der Suppe servieren. Das gibt noch mehr Farbe.

Die Zubereitung dieser Suppe ist zwar recht zeitaufwendig, aber es lohnt sich. Und ganz wichtig, man kann schon alles am Tag zuvor machen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Samson1971

Also der Eierstich bei den Angaben unter der Zeit funktioniert nicht, oder meine Mikrowelle ist defekt. Wie flach sollte denn das Gefäß sein?

27.10.2019 16:46
Antworten
Juliette7

Hallo, klingt super. Verstehe das aber mit der Hühnerbrust nicht. Ich schneide die aus dem Huhn raus, aber wann kommen die Hühnerbrüste des Huhns und die 500g Extra-Hühnerbrust in die Suppe?

22.10.2019 22:05
Antworten
omaskröte

Hallo, schon wieder ein super Rezept von dir Schrat wir freuen uns schon auf morgen, weil ich direkt einen großen Topf gemacht habe. Danke schön für das Rezept und wieder die Erinnerungen an meine Mutter. Lg Omaskröte

03.02.2019 19:25
Antworten
schrat

Richtig, 3 Minuten mus das heißen.

08.12.2018 20:37
Antworten
Chefkoch_Heidi

Wurde korrigiert. Liebe Grüße Heidi Chefkoch.de, Team Rezeptbearbeitung

09.12.2018 08:45
Antworten
klausarndt

So ähnlich habe ich Hühnersuppe früher immer gegessen - super Rezept, etwas aufwändig, lohnt sich aber. Vielen Dank, wird ins Repertoire aufgenommen!

12.12.2005 21:02
Antworten
GoldDrache

Ich bin's noch mal. Meine (unklare) Suppe ist schon längst den Weg aller (!) Suppen gegangen - und ist Geschichte. Meine Familie war begeistert und hat sich nicht gekümmert, dass sie etwas trüb war. Das Huhn hat wohl zu Beginn etwas hoppla-hopp gekocht, abgeschäumt habe ich immer fleißig. Den Trick mit den Eiweißen, die mit etwas Salz schaumig geschlagen sind, kenne ich zwar, habe ihn aber noch nie angewandt. Ich werde es im Hinterkopf behalten, falls es beim zweitenmal nötig sein sollte. Aber 'aus Schaden wird man klug', deswegen wird mir das so schnell nicht wieder passieren. Danke für deinen guten Rat GD

07.12.2005 18:29
Antworten
schrat

Hallo Golddrache, wewn deine Suppe nicht richtig klar geworden ist, hat sie zu kräftig gekocht oder du hast sie nicht gründlich abgeschäumt. Da hilft nur eins: Mit Eiweiß klären. LG Schrat

07.12.2005 16:42
Antworten
GoldDrache

Hallo Schrat! Ich habe deine Suppe für mich als Leitfaden genommen, allerdings weniger und mit weniger Fleisch; Kurkuma musste ich wegen Allergie weglassen aber Ingwer habe ich trotzdem untergeschmuggelt. Meine Bei- bzw. Einlage war: Sternchennudeln, Möhrchen, Porreestreifen, Eierstich (aus dem Wasserbad), Kartoffelstückchen, etwas Kohlrabi, und deine Mettbällchen, die super-lecker waren, werde ich wieder machen. Das einzige: meine Suppe ist nicht sooo klar geworden wie auf deinem Bild, aber ich werde weiter dran „arbeiten“ ;-) Vielen Dank für’s Rezept – ich werde sie wieder machen, auch wenn sie ziemlich aufwendig ist... Liebe Grüße GoldDrache

07.12.2005 13:46
Antworten
schrat

An alle, die sich das Bild zu diesem Rezept anschauen. Das Fleisch auf dem Reisrand ist die rosa gebratene Hühnerleber in Scheiben aufgeschnitten und nicht irgend ein Fleisch von anderen Tieren, wie einige User vermuteten. Warum sollte man eine Hühnersuppe nicht einmal etwas anders als üblich dekorieren und servieren. Diese Suppe könnte auch als Zwischengericht bei einem Menü dienen. LG Schrat

07.07.2005 16:24
Antworten