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Saure eingelegte Äpfel, auf natürliche Art fermentiert

Jabluka kwascheni, traditionelle ukrainische Küche

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20 Min. simpel 08.01.2018 6104 kcal



Zutaten

für
10 kg Äpfel
10 Liter Wasser
10 EL Zucker oder Honig
3 EL Salz

Nährwerte pro Portion

kcal
6104
Eiweiß
30,00 g
Fett
10,00 g
Kohlenhydr.
1,613,65 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Ruhezeit ca. 20 Tage Gesamtzeit ca. 20 Tage 20 Minuten
Die Äpfel waschen, evtl. mit einem Zahnstocher 2 - 3 mal einstechen, in ein großes Gärgefäß legen.

Salz und Zucker im Wasser auflösen, die Äpfel mit der Lake aufgießen, zudecken. 3 - 4 Wochen im Keller reifen lassen, fertig.

Am besten nimmt man für dieses Rezept die "abgereiften" Äpfel, die schon etwas schrumpelig sind. Oder die etwas weichere Sorte von Äpfeln, einfach erstmal 1 - 2 Wochen liegen und abreifen lassen.

Diese sauren eingelegten Äpfel sind auf natürliche Art fermentiert und vergoren und enthalten die natürlichen Milchsäurebakterien, die für die gesunde Darmflora wichtig sind.

Auf diese Weise eingelegte saure Äpfel sind in der Ukraine sehr traditionell und im Winter eine Selbstverständlichkeit, die in jedem Haushalt, zumindest auf dem Lande, im Winter immer vorhanden ist. Man kann sie in der Ukraine auf dem Markt auch fertig eingelegt kaufen, sie werden als Snack zwischendurch gegessen.

Die sauren eingelegten Äpfel sind ca. 6 - 9 Monate haltbar.

Tipp: Bitte nehmen Sie für dieses Rezept ausschließlich grobes Steinsalz oder Meersalz ohne jeglichen Zusatzstoffen. Mit feinem Jodsalz mit Zusatzstoffen funktioniert die milchsaure Gärung in diesem Rezept leider nicht.

Ukrainisches Steinsalz für fermentiertes Gemüse/Obst kaufe ich in einem türkischen Supermarkt.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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JojojoBobo

habe jetzt das ganze große Glas aufgegessen, immer wieder eine Spalte. Junior hat sie auch probiert, war zwar nicht übermäßig begeistert aber hat es als Vitaminbombe... immer wieder mal akzeptiert. Jetzt hab ich das Wasser in ein Glas abgesiebt, mit Wasser aufgefüllt und getrunken. Aber Hallo - das hat jetzt dann Suchtcharakter! Alleine für dieses Getränk hat es sich gelohnt, die Äpfel zu fermentierten😉. Sie sind übrigens bis zuletzt schön hell geblieben. Und wenn die ersten Schwarze-Johannisbeerblätter herauskommen mach ich das noch einmal, dann probiere ich es damit. Hab gelesen, dass die einen tollen Geschmack geben sollen wenn man ein paar Blätter mitfermentiert.

21.02.2020 14:27
Antworten
JojojoBobo

Hallo, ich habe mir neulich ein paar Äpfel in Spalten fermentiert, mit Senfkörnern und ohne zusätzliche Süße. Ist toll geworden, die Spalten sind nicht braun sondern sehen aus wie frisch geschnitten. Sie schmecken auch gut säuerlich, leicht prickelnd, evtl. etwas alkoholisiert(?). Jetzt frage ich mich, was ich damit machen kann, außer "einfach essen" oder "zu Mus zerquetschen". Hat jemand ein Rezept, eine Idee, eine tolle Erfahrung?

22.01.2020 18:21
Antworten
Bentson

Schön, dass es geklappt hat! Ich würde sie einfach essen. "An apple a day keeps a doctor away". Bei fermentierten Äpfeln trifft es auf jeden Fall zu - hier hat man die guten nützlichen lebenden Milchsäurebakterien (wie im Joghurt oder in nicht pasteurisiertem Sauerkraut / sauren Gurken - dabei sparrt man sich die teuren und meistens unnützlichen (weil abgetötet) Probiotika-Pillen aus der Apotheke. Und Vitamine sind auch drin. Ein leichtes Alkohol-Kick ist auch dabei, weil das Produkt ja gegärt ist, da ist aber nicht mehr Alkohol drin als im Sauerkraut, also für Kinder geeignet. Jede weitere thermische Verarbeitung würde die ganzen guten nützlichen Bakterien und Vitamine zunichte machen.

25.01.2020 22:15
Antworten
helmet123

Hallo, Verwendest du den Einlegesud auch noch?

05.07.2019 12:44
Antworten
Bentson

Hallo, den Einlegesud verwende ich nicht weiter. Es ist aber eine interessante Idee, den Sud weiter zu verwenden, er ist ja voll mit Vitaminen, Mineralien und guten Milchsäurebakterien. Wenn es schmeckt und kein Schimmel sich darin gebildet hat, kann man den Einlegesud bestimmt als Bionade trinken oder auch als Gesichtswasser verwenden. Muss mal ausprobieren.

07.07.2019 08:12
Antworten
-Myrddin-

Guten Abend, wie werden die fertigen Äpfel gelagert? Mit freundlichen Grüßen, -Myrddin_

19.11.2018 18:15
Antworten
dolcezza76

Hallo, kann ich es nach Monate weiter verwenden für Apfelmus? Liebe Grüße Barbara

16.08.2018 22:29
Antworten
Bentson

Man kann die sauren Äpfel durchaus durch eine Flotte-Lotte zu einem Mus verarbeiten - das wären dann einfach die pürierten sauren Äpfel zum sofortigen Verzehr mit gesunden Milchsäurebakterien. - Das kann man den Kindern ab 2-3 Jahren gut als Fruchtgläschen geben, falls man die Kerne nicht dabei haben möchte. - Ist ja im Prinzip ein Obstjoghurt, nur ohne Joghurt, sondern aus reinem Obst und mit den gleichen gesunden Milchsäurebakterien, die man sonst im Joghurt hat. Die sauren Äpfel (bzw. Apfelmus) daraus zu kochen - macht in meinen Augen wenig Sinn, da die gesunden Bakterien beim Kochvorgang ja abgetötet werden. Die fermentierten sauren Äpfel sind im Einlegesud im Keller lange haltbar, vom Herbst bis in den Frühling auf jeden Fall, sie müssen nicht noch zusätzlich eingekocht werden für längere Haltbarkeit.

22.08.2018 18:45
Antworten
Superkoch-kathimaus

hallo, wie kann ich mit den Geschmack vorstellen???? LG kathi

15.08.2018 22:28
Antworten
Bentson

Der Geschmack ist süß-säuerlich, prickelnd, nach dem Fermentierungsprozess werden die Äpfel weich, lassen sich aber wie ganz normale Äpfel vom Strunk essen. Wahrscheinlich ist der Geschmack etwas neu und gewöhnungsbedürftig für unser Gaumen, gesund sind die fermentierten Äpfel aber allemal. LG

22.08.2018 18:33
Antworten