Indisches Chili-Curry mit Kartoffeln


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vegan, sehr scharf, inspiriert von Vindaloo Currys

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30 Min. simpel 05.12.2017 400 kcal



Zutaten

für
4 m.-große Kartoffel(n)
1 Paprikaschote(n)
1 m.-große Karotte(n)
½ Bund Brokkoli, optional
½ kleine Süßkartoffel(n), optional
3 kleine Zwiebel(n)
3 m.-große Knoblauchzehe(n)
3 Chilischote(n)
1 Stück(e) Ingwer, frisch, 2 - 4 cm
200 ml Kokosmilch
200 ml Tomaten, passierte
300 ml Wasser
1 EL, gestr. Kokosöl
1 TL, gestr. Salz
1 TL, gehäuft Kardamom
1 TL, gehäuft Koriander
1 TL, gehäuft Kreuzkümmel
1 TL, gestr. Kurkuma
1 TL, gestr. Schwarzkümmel, optional
½ TL, gestr. Garam Masala
½ TL, gestr. Pimentpulver, ersatzweise Zimt
1 TL, gehäuft Paprikapulver, scharf
1 TL, gehäuft Chilipulver
1 TL, gehäuft Chiliflocken
1 TL, gehäuft Senfkörner, gemahlen
2 Lorbeerblätter
1 EL, gehäuft Currypaste

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
Das Kokosöl in die Pfanne geben und den Herd auf mittlere Hitze stellen. Die Zwiebeln in Ringe schneiden und mit den Lorbeerblättern in die Pfanne geben. Den Knoblauch pressen oder kleinschneiden und hinzugeben. Den Ingwer hineinreiben bzw. gerieben hinzugeben. Regelmäßig umrühren, d. h. alle 30 - 90 Sekunden, je nach Hitze. Dies alles goldbraun anbraten.

Währenddessen die Gewürze mahlen, wenn sie nicht schon in Pulverform vorhanden sind und alles in einem Schälchen bereithalten.

Die Paprika und die frischen Chilischoten schneiden und mit in die Pfanne geben. Wenn die Zwiebel-Knoblauch-Ingwer-Mischung den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat (es darf ruhig schön dunkel sein), Wasser und Kokosmilch hinzugeben, dann sämtliche Gewürze, die Currypaste und die passierten Tomaten.
Die Kartoffeln und die Karotte schneiden und auch hinzufügen. Wenn Süßkartoffel verwendet wird, diese erst 20 Minuten vor Abschluss des Kochens hinzugeben und den Brokkoli erst 5 Minuten vorher.

Kochen, bis die Kartoffeln gar sind und die Sauce die gewünschte Konsistenz aufweist. Wasser nach Bedarf nachgießen. Abschmecken und bei Bedarf nachsalzen oder Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Senf oder Chilipaste hinzugeben.

Mit Reis servieren.

Anmerkung zur verwendeten Chilimenge: Die Dosierung richtet sich an Freunde von Schärfe, wie sie hierzulande in der Regel nicht zu finden ist, sie geht eher Richtung dessen, was man bekommt, wenn man in einem guten indischen Restaurant "indisch scharf" bestellt. Damit es wirklich "indisch scharf" ist, die Chilimenge noch einmal verdoppeln. Wer die Schärfe ausländischer Gerichte in keiner Weise gewöhnt ist, sollte die Menge um bis zu 80 % reduzieren.

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SheldorLeCook

Hatte ich auch ewig nicht mehr drin! :) Mittlerweile koche ich mit sehr viel weniger Gewürzen (nicht mit weniger verschiedenen, aber vllt. mit der halben Gesamtmenge von dem hier angegebenen), der Geschmack ist sonst u. U. etwas überladen. Currypaste zusätzlich ist auch nicht nötig, ist irgendwie doppelt gemoppelt. LG an alle Kochfans! Zur Zeit heißt es bei mir Pizza! (und Pizza!!) P.S.: neue Empfehlung: Cumin, Kardamom Menge beibehalten, Koriander darf etwas mehr rein (2 TL), den Rest etwas knapper verwenden, bzw. je nach Geschmack ein paar Zutaten streichen, viel Spaß!

11.02.2021 10:24
Antworten
pizza2

Sehr sehr lecker. Habe es ohne Süßkartoffel gemacht.

20.01.2021 17:36
Antworten
dielaukili

Sehr leckeres Rp, für mich unbedingt mit Süßkartoffel, sonst andere Süße verwenden, da dies die Schärfe abrundet. Gewürzkombi ist toll ohne Currypaste in genau der Menge! Ich röste Kreuzkümmel und Koriander gleich mit den Zwiebeln an, da diese wunderbare Röstaromen entwickeln. Vielen Dank, von mir 5*.

08.01.2021 12:30
Antworten
opmutti

Es hat mir sehr gut geschmeckt. Habe kein Wasser zugefügt, dafür eine ganze Dose Pizzatomaten verwendet. Esse in der Regel keinen Reis und wollte keine üppige Soße haben. Habe Pul biber statt Chilipulver und-flocken verwendet. Danke fürs Einstellen LG opmutti

12.07.2020 12:49
Antworten
Audioproof

Ganz kurz und knapp: super lecker!!!!

08.06.2020 20:40
Antworten
Briseis_0110

Im Original zu scharf für mich, aber das lässt sich ja anpassen. Ich fand eine in Scheibe geschnittene Banane geschmacklich eine großartige Ergänzung im Curry. Keine Ahnung, ob das irgendwie in die indische Küche passt, aber war lecker.

02.02.2019 19:48
Antworten
SheldorLeCook

Update/Fine-Tuning: Die Chili-Flocken können bedenkenlos weggelassen (durch Chilipulver ersetzt) werden. Ich empfehle anstatt extrem viel Chilipulver/flocken lieber extrascharfes Chilipulver zu verwenden um die Konsistenz der Sauce nicht mit all zu viel Gewürzen zu belasten. Nelken sind eine tolle Alternative zum Piment oder zum Zimt, einfach 4-6 Nelkenköpfe in das Essen bröseln. Paprika- und Senfpulver Teelöffel gestrichen, nicht gehäuft (beide insgesamt optional). Interessant ist auch einen (halben oder ganzen) Sternanis und/oder eine kleine/halbe Zimtstange schon beim braten der Zwiebeln dazu zu geben (im letzteren Fall, sonstige Süßgewürze wie Piment, Zimt, Garam masala oder Nelken etwas sparsamer verwenden). Ggf. vor dem servieren entfernen. Ein TL Tandoori masala eignet sich auch hervorragend in diesem Rezept (gibt es im Asia Supermarkt). Im Asia Supermarkt gibt es ggf. auch athentischere Lorbeerblätter. Im indischen Raum wächst eine andere Sorte als hierzulande die sich noch besser für das Gericht eignet (kleinere Blätter mit zusätzlichen Längsrillen). Ich habe diese selber noch nie besessen (das wird sich sicher bald ändern), ich bin erst kürzlich auf diesen Umstand aufmerksam geworden. Aber ja: In meine indischen Lieblingsrestaurant verwenden sie andere (kleinere) Lorbeerblätter. Eine weitere Anregung (noch nicht in diesem Rezept probiert, sollte aber toll schmecken): Schwarze statt helle Senfkörner verwenden. Ich habe an einem Tag 5 Supermärkte abgeklappert, die schwarzen Senfkörner dann nur in einem besonders gut sortierten Asia-Markt bekommen. Was die Tomaten angeht, verwende ich dieser Tage noch lieber gehackte als passierte Tomaten, ist aber beides super! Zusätzlich 1-2 EL Tomatenmark in der Endphase des Zwiebelbratens hinzugeben (vor dem Auffüllen mit Flüssigkeit). Oder auch später. :D Viel Spaß mit dem Fine-Tuning, habe das Rezept hiermit meinem aktuellen Kochverständnis angepasst. Viel Spaß damit!

29.08.2018 13:09
Antworten
SheldorLeCook

Ingredient list in english, just did this for a friend, posting it in case its useful to someone: (EL=tablespoon; TL=teaspoon), all spices grounded potatoes paprika broccoli sweetpotatoe onions garlic fresh chili ginger coconut milk sieved tomatoes water coconut oil salt cardamom coriander cumin curcuma black (cumin) seeds garam masala allspice (or you could just use cinnamon instead) paprika powder chili powder chili flakes mustard seeds laurel leaves curry paste

09.02.2018 14:02
Antworten
SheldorLeCook

Bin begeistert, lasse - wie der Autor selbst vorschlägt, die grüne Currypaste weg und verwende auch nicht alle aufgeführten Gewürze.

23.12.2017 13:43
Antworten
SheldorLeCook

Einige Anmerkungen zu diesem Rezept (das ich in dieser oder ähnlicher Form fast täglich koche): Ich empfehle noch die Hinzugabe von einem Schuss Pflanzenöl (zB Sonnenblumen) und Essig (oder lieber noch einen guten Aceto Balsamico), sowie eine kleine Prise Zucker. Beim Essig vorsichtig sein, erst einen winzigen Schuss und probieren, einmal hatte ich zuviel genommen, als Massnahme gegen zuviel Salz, musste dann alle Register ziehen (Zucker, frische Tomaten, extra Kartoffel) und stundenlang bei Hinzugabe von Wasser kochen / reduzieren. Das Ergebnis war dann allerdings phänomenal und die Arbeit wert! Mitlerweile verwende ich weniger Gemüse (zB idR nur zwei Kartoffeln, nur eine halbe oder eine eher kleine Karotte), damit die Pfanne nicht zu voll wird und man viel der extrem leckeren intensiven Sauce geniessen kann bei nicht übermässig vielen Kohlenhydraten. Süsskartoffel empfehle ich eine gut 1cm dicke Scheibe aus der Mitte eines normalgrossen Exemplars (entsprechend mehr vom Rand). Blumenkohl ist eine interessante Alternative zum Broccoli. Die Currypaste kann bei Verwendung der gesamten aufgeführten Zutaten auch weggelassen, bzw deutlich sparsamer verwendet werden. Die meisten in einer Paste enthaltenen Zutaten kommen eh ins Gericht, die Paste kann eine festere Konsistenz des Gerichts unterstützen, dazu führt aber auch sehr langes Kochen bei mehrmaligem Hinzugeben von Wasser. Viel Spass beim Kochen!!

19.12.2017 22:15
Antworten