Apfel-Trifle mit Lebkuchenbiskuit


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Trifle bezeichnet im englischen eine Schichtspeise

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60 Min. pfiffig 15.02.2002



Zutaten

für

Für den Biskuitboden:

4 Ei(er)
1 Eigelb
225 g Zucker
100 g Mehl
20 g Speisestärke
2 TL Lebkuchengewürz
3 EL Amaretto

Für das Kompott:

1 kg Äpfel, feste
4 EL Calvados
100 ml Weißwein
1 Vanilleschote(n), davon das Mark
75 g Rosinen

Für die Creme:

2 Ei(er)
100 g Zucker
250 g Mascarpone
250 g Quark
2 EL Amaretto
600 ml Schlagsahne
Puderzucker
Lebkuchengewürz

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Ruhezeit ca. 2 Stunden Koch-/Backzeit ca. 35 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Stunden 35 Minuten
Für den Biskuit die Eier, das Eigelb und 125 g Zucker mit den Quirlen des Handrührers ungefähr 7 Minuten cremig-fest aufschlagen. Mehl, Stärke und Lebkuchengewürz darübersieben und vorsichtig unterheben. Vom Lebkuchengwürz bleibt oft ein Rest im Sieb, den einfach mit unterheben. Den Teig in eine vorbereitete Springform geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 190 °C Ober-/Unterhitze 25 Min. abbacken. Den Kuchen in der Form kalt werden lassen und aus der Form lösen. Den Boden in 3 gleichmäßig dicke Böden aufschneiden.

Den restlichen Zucker mit 100 ml Wasser so lange kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat (Läuterzucker herstellen). Mit Amaretto verrühren, nicht mehr kochen und abkühlen lassen.

Für das Kompott die Äpfel schälen, vom Gehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. Den Zucker in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze hellbraun karamellisieren. Mit Calvados ablöschen, den Weißwein zugießen und kurz aufkochen. Die Rosinen, die Äpfel und das Mark der Vanilleschote hinzugeben. Bei mittlerer Hitze ohne Deckel so lange garen, bis die Flüssigkeit völlig verdampft ist. Komplett abkühlen lassen.

Die beiden Eier 5 Minuten mit dem Zucker schaumig schlagen, den Mascarpone mit dem Amaretto verrühren und die Eier darunterheben.

Die Sahne sehr steif schlagen.

Den ersten Biskuitboden in eine Schüssel mit hohem Rand legen und mit einem Drittel des Amarettosirups tränken. Die Hälfte der Mascarponecreme aufstreichen und darauf das Kompott verteilen. Mit einem Drittel der geschlagenen Sahne bestreichen. Den Vorgang einmal wiederholen. Den letzten Boden darauflegen und mit dem restlichen Sirup tränken. Den Trifle am besten über Nacht, mindestens aber 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die restliche Sahne kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren die restliche Sahne in einen Spritzbeutel füllen und damit den oberen Boden bespritzen. Mit dem Puderzucker oder/und Lebkuchengemisch bestäuben.

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Kommentare

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BB-Muddi

Mega-lecker!!!!!! Ich liebe ja Rezepte, die sich gut vorbereiten lassen..... mit dem Apfel-Trifle ist ein weiteres dazu gekommen *freu* Das einzige "Mängel-Pünktchen" ist, daß meiner Meinung nach der Lebkuchengeschmack im Boden nicht so gut raus kommt..... das kann aber auch daran liegen, daß ich nicht die angegebene Füllung verwendet hab, sondern meine selbstgemachte Bratapfelmarmelade (die eh schon nach Weihnachten "pur" schmeckt) - vielleicht war die einfach zu "übermächtig"..... egal: Boden am Vortag vormittags gebacken (mach ich immer so, weil ich finde, dann kann man besser "teilen") - abends dann nach Anweisung geschichtet. Den Amaretto hab ich (wegen Kiddies) komplett weggelassen - hat weder Geschmack noch Konsistenz geschadet..... Da ich den Mascarpone "vergessen" hatte, zu besorgen, war´s bei mir die Alternative 2 Eier - 100 g Zucker - 1 Pfund Quark - 1 Becher Philadelphia - Saft einer Orange - etwas Sanapart Meine Variante also: Boden - Creme - Bratapfelmarmelade - Sahne - Boden - Creme - Bratapfelmarmelade - Sahne - Boden - über Nacht kühl stellen - hab den Ring erst kurz vor dem Servieren gelöst u. den Rand noch mit Sahne bestrichen Ansonsten nix "geträufelt" oder "getränkt" und trotzdem eine oooooberleckere süße Sünde geworden!!!!! Stelle fest, daß der Apfel-Trifle auch durchaus schon zwei Tage im voraus zubereitet werden kann - schmeckt heute (Zubereitung vorgestern!) noch besser - noch saftiger!!!!! Leider ist er schon sehr "mächtig" - die meisten meiner Gäste haben nur ein Stück "geschafft" - das macht aber nix, denn so hab ich einen Anhaltspunkt, wenn´s mal mehr Schleckermäuler sind....... meine Einschätzung: Menge reicht (als Torte) für 14 Personen - als Nachtisch noch für einige mehr.....

27.12.2016 08:36
Antworten
FabinShain

Das Rezept ist wundervoll. Hab es zu meinem Geburtstag mit Himbeeren und Himbeergeist gemacht, leider etwas viel Flüssigkeit, dennoch sehr lecker und super angekommen. werde es ganz sicher nochmal machen, vllt andere Früchte.

27.07.2011 21:11
Antworten
bine234

Also, ich muß sagen: SUPER lecker! Ich habe diese "Torte" zum Adventskaffee gemacht. Ich habe ( bei mir üblich) etwas abgewandelt, aber ich muß sagen: lecker, lecker. Ich habe in den Boden nur 1X durchgeschnitten, da ich eine 28. Form genommen habe( hat allemale von der Höhe gereicht). Dann habe ich in den Apfelkompott zusätzlich Zimt hinein getan. Zusätzlich habe ich noch mit 5 Blatt Gelantine den Kompott angedickt, da ich Angst hatte, das mir auf der Tortenplatte alles weg "läuft". Ich hatte einige Gäste, und nur 3 Stücke sind übrig geblieben. Aber die waren auch die nächsten 2 Tage noch lecker. ( Einfrieren ist, glaub ich, nicht möglich). Vielen Dank für dieses Rezept

21.12.2010 22:55
Antworten
nici2005

Aaaaaaaaalso, ich hab das Trifle nun probiert und muss sagen "GANZ SCHÖN HEFTIG" Also für ne diät ist das Teil wirklich nichts. Es schmeckt ganz lecker, aber die Füllung ist mir etwas viel. Bin am überlegen, wie es wohl ist, wenn man die Füllung nicht schichtet, sondern miteinander mischt und von allem, außer den Äpfeln, nur die Hälfte nimmt.... Na gut, war trotzdem ein nettes Experiment ;o)

18.12.2008 18:13
Antworten
UlrikeM

Hallo MoniMatti, auch ich durfte Anfang des Jahres das wunderbare Dessert bei euch kosten, dass ich nicht aufgegessen habe? Es war einfach zu lecker und zu viel vorher. Es schmeckt einfach umwerfend gut. und auch ich bin wie Ingrid keine Süße. Das heißt bei mir was...gg... Ganz besonders, optisch und geschmacklich, fand ich den Schokoladenmantel, den Moni da kunstvoll drum gewickelt hatte. Liebe Grüße Ulrike Gehört ja nicht in die Rezeptkommentare, aber trotzdem....dass man sich an dem Matti im CK reiben kann, das kann ich schon nachvollziehen. Aber deswegen seine sehr guten Rezepte ...das kann man ja auch lesen, wenn man denn kochen kann....mit negativen Bewertungen ohne Kommentar zu beurteilen, offenbart nur den kleinen Geist dieser Menschen. Wenn das ihnen Genugtuung bringt..... Mitleid, wirklich Mitleid...

19.04.2007 22:15
Antworten
Ingrid_R

Ein geniales Dessert! Schmeckt so gut!

04.12.2002 14:43
Antworten
matti

Entschuldigt bitte. Für das Apfelkompott ca. 3 Eßl. Zucker karamelisieren lassen, dann mit Calvados ablöschen, dann die Äpfel hinzu. Natürlich wird der Quark mit der Mascarpone-Creme und dem Amaretto verrührt. So sorry. Lasst es Euch trotzdem schmecken. Mattis Moni

07.11.2002 17:12
Antworten
rocambole

Irgendwie fehlt da was: mit wieviel Zucker koche ich denn den Apfel-Kompott (der restliche ist ja bereits im Läuterzucker verschwunden)? Und den Quark, verrühre ich den zusammen mit der Mascarpone mit dem Amaretto? LG Rocambole, die's mal wieder genau wissen will

05.11.2002 14:19
Antworten
Aurora

Hallo Matti, lecker, lecker, lecker, mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen. Liebe Grüße Aurora

05.05.2002 22:41
Antworten
stella

einfach suuupppeeerrr !!!! bin ganz begeistert.

10.03.2002 13:03
Antworten