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Mediterrane Sommerrouladen an Pfannengemüse und Kartoffelspalten

Abgegebene Bewertungen: (3)

Rinderrouladen sommerlich gefüllt mit Feta und Oliven

60 min. normal 01.09.2017
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Zutaten

6 Rinderroulade(n)
3 Frühlingszwiebel(n)
1 Paprikaschote(n), rot
6 EL, gehäuft Oliven, halb grüne, halb schwarze
2 Knoblauchzehe(n)
400 g Feta-Käse
12 EL, gehäuft Ajvar
Salz und Pfeffer, schwarzer
Butterschmalz

Für die Sauce:

1 Bund Suppengrün
400 ml Rotwein
n. B. Wasser
2 EL Mehloder Speisestärke
Salz und Pfeffer
Gewürzmischung(rote türkische Fleischgewürzmischung)

Für die Beilage:

1 ½ kg Kartoffel(n)
2 Zucchini
2 Paprikaschote(n), rot oder gelb
2 Rosmarinzweig(e)
Kräuter der Provence
Salz und Pfeffer
Öl, z. B. Olivenöl


Zubereitung

Die Füllung vorbereiten. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Je nach Größe 1 - 2 rote Paprikaschoten waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Oliven grob hacken. Den Knoblauch fein hacken. Den Feta mit den Fingern zerbröseln. Alles bereitstellen.
Je nachdem, wie groß die Rouladen geschnitten sind, muss evtl. etwas mehr Füllung gemacht werden oder es bleibt etwas übrig. Diese Menge ist für mittlere Rouladen passend.

Die Rouladen auslegen und mit je 2 EL Ajvar bestreichen. Alle Zutaten gleichmäßig auf den Rouladen verteilen. Die Paprikastreifen quer in gleichmäßigen Abständen von ca. 2 - 3 cm auf den Rouladen verteilen. Zum Schluss salzen und pfeffern, am besten mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle.

Die Rouladen vom schmaleren Ende aus aufwickeln, evtl. die Seiten etwas mit einklappen. Wenn die Rouladen aufgewickelt sind, entweder mit Faden zuschnüren oder mit Zahnstochern feststecken. Es gehen auch Metallspieße, solche benutze ich - die lassen sich nach dem Kochen leicht wieder rausziehen, sind aber kein Muss.

Das Suppengrün für die Soße vorbereiten. Die Möhren und den Sellerie schälen und grob würfeln. Den Lauch waschen und in grobe Ringe schneiden.

Einen Bräter oder Topf mit großer Grundfläche voll erhitzen und die Rouladen in ca. 2 EL Butterschmalz rundum scharf anbraten. Die Menge des Fettes hängt vom Topf ab und muss ggf. angepasst werden. Darauf achten, die Rouladen erst zu wenden, wenn das Fleisch sich gut lösen lässt, sodass keine Fasern abgerissen werden.
Wenn die Rouladen ringsum schön angebraten sind, herausnehmen und abgedeckt beiseite stellen.

Die Hitze etwas reduzieren und das Suppengemüse im Bratensud ein paar Minuten anbraten. Die Rouladen wieder zugeben. Mit dem Wein ablöschen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann so viel heißes Wasser zugießen, dass die Rouladen gerade so bedeckt sind.
Bei kleiner Hitze köcheln lassen - mindestens 60 Minuten, wenn die Zeit da ist, gerne auch 90 Minuten.

Gegen Ende der Garzeit die Rouladen herausnehmen und abgedeckt zur Seite stellen.

Das Gemüse in der Soße mit einem Pürierstab ganz fein pürieren. Eine kleine Schale voll Soße abnehmen und mit 1 - 2 EL Speisestärke oder Mehl verrühren. Es ist wichtig, dass sich keine Klümpchen bilden, daher die abgenommene Soße durchpusten oder mit einem Schuss kaltem Wasser etwas abkühlen, bevor Stärke oder das Mehl zugegeben wird. Anschließend in die restliche Soße auf dem Herd einführen und unter Rühren aufkochen, dadurch wird die Soße angedickt.

Nun mit den Gewürzen abschmecken. Wer keine türkische Gewürzmischung hat, kann mit Paprikapulver, sowohl edelsüß als auch rosenscharf, und gemahlenem Koriander würzen.

Die Rouladen wieder in die Soße geben und bei reduzierter Hitze nochmal ein paar Minuten durchziehen lassen. Die Rouladen und die Soße sind nun servierfertig.

Während die Rouladen köcheln, kann man sich prima um die Beilagen kümmern: Die Kartoffeln waschen, trocknen und in grobe Spalten schneiden. Gleichmäßig auf zwei Backbleche verteilen, mit ca. 2 - 3 EL Öl je Blech beträufeln, salzen und mit frisch abgezupften Rosmarinnadeln bestreuen. Die Kartoffelspalten mit den Zugaben vermengen, das geht am besten mit den Händen.
Im Backofen bei 200 - 220 Grad Umluft (je nachdem, wie knusprig man es mag) ca. 25 Minuten backen. Nach etwa der Hälfte der Backzeit die Spalten mit einem Pfannenwender wenden, damit beide Seiten knusprig werden.

Für das Pfannengemüse die Zucchini und Paprikaschoten waschen, die Paprikaschoten entkernen und beides in Scheiben bzw. grobe Streifen schneiden.
In etwas Öl bei mittlerer bis starker Hitze unter gelegentlichem Wenden anbraten. Dann die Hitze reduzieren und das Gemüse abgedeckt fertig garen. Kurz bevor alles servierfertig ist, noch mal etwas stärker erhitzen, salzen, pfeffern und mit Kräutern der Provence würzen - alles nach Belieben, aber nach meiner Erfahrung nicht zu sparsam sein, die Zucchini schlucken einiges.

Idealerweise ist nun alles parallel fertig und kann zusammen serviert werden. Die Rouladen vertragen es auch bequem noch etwas auf die Beilagen zu warten, falls das Timing nicht ganz so gut geklappt hat. Außerdem lassen sich die Rouladen hervorragend schon am Vortag vorbereiten und kochen.

Verfasser




Kommentare

Lumpi_68

Hallo,
Danke für das Rezept, wir haben das gestern gekocht und heute gegessen (bei Rouladen immer gut die vorzukochen... schmecken besser). Ergebnis: Glatte fünf Sterne.
Rindsrouladen mal ganz anders Einfach ein Hauch von Griechenland in einem wunderbar leichten Gericht.
Bei der Soße hatten wir etwas modifiziert (Gemüsebrühe statt Wasser+Rotwein) und wir haben nur wenige Kartoffel genommen (Low-Carb und so).
Aber der Ajvar und der Käse haben die Soße richtig aufgepeppt.
Wir haben übrigens den schärferen Ajvar verwendet. Die Schärfe war unaufdringlich und angenehm.

12.08.2018 22:19
ulkig

Hallo Aymels,
ein super Rezept, die Sosse war der Hammer, ich habe noch etwas Chiliflocken zugefügt. Durch das Pürrieren brauchte ich auch gar nicht andicken, sie war sämig genug. Allerdings habe ich Nudeln dazu gereicht.
lG ulkig

30.01.2019 16:41